Nachdem mein Zweitgeborener Zeit seines Lebens seinen großen Bruder um dessen sprechenden Lightning McQueen beneidet hat (längst vergriffen, daher auch bei nachdrücklichstem Quengeln durch die stets bemühte Elternschaft einfach nicht beschaffbar), bietet Finn McMissile nun endlich Abhilfe. Genauso groß wie Lightning, genauso geschwätzig - dafür aber einige Sonderfunktionen, die Lightning nicht hat (genau genommen nur die Raketenwerfer vorne und hinten und der ausfahrbare Bildschirm, von alleine fahren kann er nicht).
Der Neuzugang schlug voll ein - und dann in stakatoartiger Folge die Geschosse in den verschiedensten Winkeln unserer Wohnung. Ja: es macht wohl Spaß, damit rumzuballern - und nein: es gibt keine Ersatzgeschosse. Der Spaß ist also endlich. Bisher haben wir zwar noch alles unter diversen Bänken und Sofas vorkramen können aber man kann erahnen, dass die Zeit kommen wird, wo Finn McMissile in Finn Mac umbenannt werden muss.
Die pädagogisch wertvolle Seite dieses Spielzeuges habe ich noch nicht entdeckt. Muss ja vielleicht auch nicht immer sein, Hauptsache Kind hat Spaß...
Abgesehen von der Endlichkeit der Ressource Rakete kann ich den Raketenwerfern auch eher nur "Klapprigkeit" bescheinigen. Bei entsprechend rauhem Umgang könnte da auch schnell etwas zu Bruch gehen. Sprechen tut McMissile übrigens, wenn man auf die Haube drückt, um die Raketenwerfer an der Front des Fahrzeugs zu öffnen. Das macht natürlich auch riesig Spaß - bis man sich dran satt gehört hat (was bei den Eltern in vorliegendem Fall schneller eintrat als beim begeisterten Nachwuchs).
Fazit: Mal wieder ein lärmendes Spielzeug, dass viel Begeisterung beim Beschenkten hervorgerufen hat und bei den Eltern nur die Feststellung, das man (Kind) halt auch an sowas Spaß haben kann...
Erklärung zum Fazit: Ich bewerte das Spielzeug aus der Sicht des leicht genervten Elternteils. Mein Sohn würde mit Sicherheit volle fünf oder mehr Punkte vergeben!