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am 4. Februar 2008
Getreu der Aussage des Orakels in Matrix Reloaded, kommt das Offensichtliche gleich zu Anfang.
Ich bin ein Fan der gesamten Matrix Trilogie. Der erste Teil ist der beste Film wegen seiner Erzähltechnik und dem konsequenten Spannungsaufbau.

Dennoch schätze ich Teil 2 und 3 sehr, denn sie haben den größten "Logikfehler" des 1. Teils aufgelöst:
Die Maschinen benötigen Menschen als "Energiequelle". Also halten sie sich Menschen in einer Art Brutkammer und simulieren für den Verstand dieser Menschen die Matrix als reale Welt. Die Matrix dient also als Kontrolle über die "Energiequelle" Mensch.
Menschen dienen den Maschinen allerdings nicht (primär) als Quellen physikalischer Energie. Diese Rechnung kann gar nicht aufgehen, da allenfalls die Energie gewonnen werden kann, die man in die "Aufzucht" eines Menschen investiert hatte. Und ein bisschen Schwund ist ja immer auch mit dabei. Das war der Bruch, der mich in der Geschichte des 1. Matrix-Films immer gestört hat.
Im zweiten und dritten Matrix-Film wird nun klar, dass die Maschinen nicht die plysikalische Energie der Menschen anzapfen wollen, sie haben es vielmehr auf den Geist bzw. die Seele der Menschen abgesehen.
Wie der Architekt schon sagte (Matrix Reloaded), als Neo meinte, die Maschinen würden Menschen benötigen: "There are levels of existence we are willing to accept." Übersetzt: "Es gibt Stufen des Daseins, die wir akzeptieren würden."
Also benötigen die Maschinen die Menschen nur zu dem Zweck, sich selbst eine Seele bzw. Lebensenergie zu verschaffen, die sie offenbar nicht selber besitzen - die ersten Maschinen wurden ja von den Menschen geschaffen. Sie könnten auch ohne diese Seele/Lebensenergie existieren, doch das wollen sie nicht freiwillig tun.
Matrix Reloaded und Revolutions setzen dies hervorragend in Bildern um.
Alle Matrix-Filme haben einen Farbcode:
- Blau: Blaustichig sind die meisten Aufnahmen aus der realen Welt (Zion, die Erdoberfläche, die Maschinen selbst etc.)
- Grün: Die Welt des Verstandes, hier vor allem die simulierte Welt der Matrix
- Gelb/Weiß: Alles was von Lebensenergie erfüllt ist, wird oft (nicht immer) in hellem Gelb und gleißendem Weiß dargestellt. Z.B. Seraph, die Machinenstadt, auch die Maschinen selbst und ebenso Bane, den Agent Smith in der Matrix "gekapert" hatte und in die Schizophrenie trieb.

Ich kann daher die Kritik am Ende von Matrix Revolutions absolut nicht verstehen. Die Maschinen kontrollieren die Menschen, müssen ihnen aber eine Illusion von "Freiheit" lassen, da sonst die Menschen die simulierte Welt der Matrix nicht akzeptieren würden (laut Architekt in Matrix Reloaded). Die Maschinen lassen also Zion, die Hoffnung der Menschen und das Ziel ihrer Sehnsüchte, so lange existieren, bis Zion zu einem Problem zu werden droht. Dann wird Zion von den Maschinen zerstört und mit Hilfe des "Auserwählten" und einer kleinen Schar von Überlebenden wieder aufgebaut.
Dieser Kreislauf wurde schon fünf mal durchlaufen, und in Matrix Revulutions weigert sich Neo nun, nochmals seine vorgesehene Funktion zu erfüllen. Sein Gegenstück Agent Smith bricht ebenso aus seinen vorgegebenen Bahnen aus und droht nun neben der Matrix auch die Programme der Maschinen in der realen Welt zu übernehmen.
Um diese Bedrohung zu eliminieren, schließen die Maschinen und Neo einen Pakt. Mit Neos Hilfe wird Agent Smith überwältigt - Smith steht für den Tod und als er Neo übernommen/assimiliert hat, schleusen die Maschinen Lebensenergie durch Neo hindurch und zerstören damit Smith und seine Kopien in der Matrix.
Die Menschen haben sich also neben ihrer Lebensenergie ein weiteres Mal als nützlich erwiesen. Sie können etwaigen Bedrohungen durch außer Kontrolle geratene Programme entgegenwirken.
Also entschließen sich die Maschinen zu einem Waffenstillstand mit den Menschen:
- Zion darf weiter existieren.
- Mehr Menschen können -wenn sie wollen- nach Zion gelangen.
- Die Maschinen behalten aber die meisten Menschen als Quelle von Lebensenergie in ihren Brutkammern und sichern sich so die Stufe des Daseins, die sie so ungern aufgeben möchten: Leben mit einer "richtigen" Seele.

Das alles ist ein wunderbares, fantastisches Konzept. Natürlich ist die Welt der Matrix-Trilogie reine Fiktion. Zeitgenossen, die Begriffe wie Seele und Lebensenergie als esoterischen Quatsch betrachten, werden die Matrix-Trilogie nicht wirklich mögen bzw. sie werden sich am ersten Matrix-Film festklammern, weil der noch so schön schwarz-weiß zu malen schien: Menschen (überwiegend) gut - Maschinen böse.

Es liegt zwar auf der Hand, dass viele neue Charaktere in Reloaded und Revolutions nicht gut in die Handlung eingeführt werden. Die Hürde für das Verständnis der Trilogie liegt auch relativ hoch und es würde den Umfang meiner Rezension bei weitem sprengen, wenn ich versüchen würde, auf die vielen Feinheiten einzugehen, die sich auftun, wenn man sich auf Matrix Reloaded und Revolutions einlässt.
Aber eines kann ich versprechen: Es lohnt sich, diesen Filmen eine zweite und auch noch eine dritte Chance zu geben.

Abschließend noch ein paar Worte zu zwei Kritiken an Revolutions:
1. Warum kann Neo Maschinen in der realen Welt manipulieren?
Aus demselben Grund, aus dem heraus Agent Smith den armen Bane übernehmen konnte. Das Bindeglied ist die Seele. Smith dringt in Banes Seele/Geist ein und auch Neo erarbeitet sich die Fähigkeit, die Seele/den Geist der Maschinen zu erspüren und zu manipulieren.
Ist das ein allzu fantastisches Element im Matrix-Universum? Vielleicht, doch das ist Geschmackssache.
2. Der Bonbon-bunte Regenbogen am Ende von Matrix Revolutions
Wie bereits geschildert, sind die Bilder der Matrix farblich codiert:
Blau = reale Welt, grün = Verstand und Matrix, gelb/weiß = Seele/Geist
Im Regenbogen mischen sich nun alle Farben und die strikte Trennung von Geist, Verstand und Körper, die ein äußerst großes Konfliktpotenzial darstellt, ist nunmehr aufgehoben.

Ich hoffe, ich konnte den Lesern dieser Rezension einen Anreiz geben, sich auf die Matrix-Trilogie und insbesondere auf Matrix Revolutions einzulassen.
Matrix Revolutions ist der würdige Abschluss einer fantastischen Reise hinab in den "Kaninchenbau" (Alice im Wunderland).
Ich habe jeden der drei Matrix-Teile sehr genossen und Matrix Revolutions liegt bei mir immer wieder im DVD-Player. Der Film ist einfach eine Wucht - trotz einiger verzeihlicher Schwächen in der Erzähltechnik.
1919 Kommentare|122 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2004
DAS war es nun, das große Finale der großen Matrix-Trilogie?
Nachdem ich mich selbst sogar noch zu den Verfechtern des zweiten
Teils Matrix: Reloaded zählen konnte und auf einen überragenden dritten
Teil hoffte, der die kleinen Schwächen des zweiten Teils wieder wett
macht, finde ich nämlich die Auflösung des ganzen Spektakels
mehr als dürftig.
Um eines gleich vorab zu erklären:
Drei Sterne erhält der Film trotzdem, weil er als Action-Movie, das
visuell wieder einmal Maßstäbe setzt, tadellos funktioniert.
Aber wollten wir "NUR DAS" als Abschluss dieser bisher außer-
gewöhnlichen Trilogie sehen?
Man muss dem Film zwar zugute halten, dass es wohl vorab viele
unterschiedliche Meinungen und Lösungsvorschläge zum großen
Matrix-Rätsel geben mochte; aber mir kommt es jetzt so vor, als
hätten die Brüder Wachowski die absolut lahmste und unbefriedigendste
Variante davon ausgewählt.
Die komplette Vorgeschichte der Teile 1 und 2 ist sicher bekannt,
deshalb fange ich auch direkt mit Matrix:Revolutions an:
Beginnen wir von vorne... Die erste Stunde ist, wie auch schon im
zweiten Teil relativ lahm, da kaum etwas interessantes passiert.
Der Aufenthalt Neos im U-Bahn-Tunnel und beim Merowinger liegen
mir dabei besonders schwer im Magen, da diese beiden Passagen
für die weitere Story im Grunde völlig unerheblich sind.
Wo die strange Atmosphäre des Klubs noch einige Schmunzler abringen
konnte, sind die Kampfhandlungen, sowie das lästige Geschwafel des
Inders in der U-Bahn-Station oder die Figur des Lokführers nur
unbedeutsame Lückenfüller ohne jegliche tiefere Bedeutung.
Nun erfolgt der inhaltliche Sprung über den ganzen Mittelteil
(z.B. den durchaus annehmbaren Actionszenen beim Einfall der
Maschinen in Zion), zu den Gegenüberstellungen Neo/Maschinengott
und Neo/Smith.
Dieser "Maschinengott" (oder wie man "ES" auch immer nennen mag)
hat mich dabei an einen Klon aus dem Alien-Wasserwesen aus Abyss
und einem Igel erinnert!
Als ob Neo nicht einfach ganz "normal" mit den Maschinen kommunzieren
könnte (meinetwegen sogar über eine Gegensprechanlage :), wird für den
Zuschauer nun dieser absolut grottige Mummenschanz aufgefahren.
Wie peinlich!
Der anschließende Endkampf zwischen Neo und Smith ist viel zu lang
und dabei nicht mal sonderlich spektakulär. Zumindest nicht so, wie man
sich es für eine der letzten Szenen der ganzen Trilogie gewünscht hätte.
Die Tatsachen, dass beide fliegen können und es darüber hinaus heftig
stürmt machen den Kampf letztlich auch nicht besser.
Mal stürzt Neo, mal Agent Smith. Nicht enden wollende Fausthiebe,
Kung-Fu-Trittfolgen und dazwischen zu allem Überfluss noch sinnloses
Palaver.
Am seltsamsten dabei ist, dass Neo in Teil 1 schon schneller kämpfen
konnte. Wo bleibt da denn die logische Weiterentwicklung?
(Dass Smith seinerseits nun auch mehr entgegenhalten kann, als in
Teil 1, kann ja auch keine befriedigende Antwort darauf sein.)
********************ACHTUNG SPOILER *****************************
Über den Fauxpas, beide zentralen Rollen des Film einfach so
(davon abgesehen, dass Trinity stundenlang sterben kann) sterben
zu lassen, reg' ich mich deshalb schon gar nicht mehr auf.
Das offene Ende versetzt dann dem Zuschauer aber endgültig den Schlag
in Magen. Da mag man sich fragen, warum man jetzt eigentlich drei
Filme anschauen "musste", wenn doch sowieso wieder alles von
vorne beginnt?!
********************** SPOILER ENDE *****************************
Aber es gibt der Ehre von "Matrix: Revolutions" willen auch Positives
zu berichten:
Die Spezialeffekte - ganz objektiv betrachtet - übertreffen wieder einmal
alles bisher Gesehene. Die Invasion der Maschinen in Zion ist einfach
atemberaubend! Was da an abertausenden Wächtern perfekt animiert durch die
Gegend fliegt ist einfach phänomenal!
Die Special-FX im allgemeinen sind leider aber auch schon das einzig
Positive an "Revolutions".
Alles in allem hätte ich den Film so gerne gut finden wollen. Ich liebte
Teil 1 und mochte sogar Matrix Reloaded. Aber mit "Revolutions"
konnte ich leider nix mehr anfangen.
Zumindest nicht als würdigen Abschluss der Matrix-Trilogie.
Ich denke deshalb auch nicht, dass ich mir nach dieser Enttäuschung die DVD
des dritten Teils kaufen werde (obwohl ich die der beiden ersten
Teile besitze). Vor einem Blindkauf sollte man sich aber sicher
erst einmal den Film ausleihen, um sich die spätere Enttäuschung
zu ersparen.
Um es zum Abschluss nun mit den Worten des peinlichen Maschinengottes
zu sagen: "ES IST VOLLBRACHT!"
Wie man diese Worte in den Film interpretiert, darf letztlich jeder
selbst entscheiden...
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am 29. Oktober 2010
Matrix Revolutions [Blu-ray]

Die Story kommt nicht ganz an Teil 1 und 2 der Matrix Trilogie ran. Der Ton ist sehr gut, könnte aber mit dem DTS oder HD Format noch mehr Dynamik erreichen. Das Bild ist sehr gut, bis auf ein paar wenige kleinere Schwächen in der Schärfe, die nicht sonderlich auffallen. Die Extras haben einen guten Durchschnitt mit leichten Abzügen, da das Material nur in SD vorliegt (Was ich jedoch bei diesem Produktionsjahr noch durchgehen lasse). Warum also nur 3 von 5 Punkten?

Der Grund ist ein Bildfehler (Pixel links, einige BD-Player überspringen sogar die Frames) bei Zeitindex 1:45:46 (Kampf - Neo vs. Mr. Smith) der bereits von der Erstauflage (der Trilogie-Box) bekannt war und trotz Neuauflage nicht von Warner Deutschland behoben wurde (Nur in den USA wurde der Bildfehler beseitigt).

Daher kann ich eine Kaufempfehlung nur an diejenigen aussprechen, die mit dem Produktionsfehler (Bildpixel bei 1:45:46) leben können.
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am 30. Juli 2004
Naja, das war es also. Der Abschluss einer Trilogie, die vor mehreren Monaten noch in den Himmel gelobt wurde und eine der besten Filmreihen der bisherigen Filmgeschichte werden sollte. Doch da haben sich die Macher gehörig geschnitten. Das von ihnen angepriesene Meisterwerk ist nicht wirklich toll.
Nachdem ich Matrix gesehen hatte war ich hellauf begeistert über die Story, über die damals tollen Effekte und die geniale Musik. Ich war mit dem Ende zufrieden und konnte mir den Fortgang der Story für mich selbst ausdenken. Ich hätte keine Fortsetzung gebraucht, habe mich aber dennoch darüber gefreut.
Matrix Reloaded war dann schon nicht mehr so toll wie der erste Teil, doch hatte dennoch sehr viele gute Seiten. Die Story schien komplexer zu werden, die Rätsel um die Matrix verdichteten sich. Am Ende des zweiten Films blieben sehr viele Sachen offen mit denen man wunderbar, und ich betone wunderbar, eine weitere Fortsetzung und einen würdigen Abschluss schaffen konnte.
Doch genau diese Erwartungen, die ich an den Film hatte wurden nicht erfüllt. Ganz klar, die Spezialeffekte sind allererste Sahne und es gibt keinen Film, der sich wirklich damit messen kann, doch allein dies macht noch keinen guten Film aus.
Es werden einfach schwachsinnig einfache Erklärungen und eine ziemlich doofe Fortführung der Geschichte Neos aufgezeigt, die nicht wirklich dem entsprechen, was man sich gewünscht hätte, aber darüber muss sich natürlich jeder sein Bild machen. Ich allerdings bin wirklich enttäuscht.
Die Musik des Films ist gut, aber nicht herausragend.
Matrix Revolutions ist ein Film für einen seichten Filmabend, mehr aber auch nicht. Der Film hatte wirklich viel Potenzial, dass aber leider nicht genutzt wurde. Somit ein, für mich, schlechtes Ende für eine gute Filmreihe.
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am 24. Januar 2004
Ich muss sagen, dass ich nach Matrix Reloaded mit sehr niedrigen Erwartungen in Matrix Revolutions gegangen bin. Diese wurden zwar die meiste Zeit des Films übertroffen, da hier ein adäquater Spannungsbogen gegenüber dem 2. Teil durchgehalten wird, oder besser gesagt, es ist überhaupt einer vorhanden. Die Kampfszenen sind in der Tat optisch so gewaltig, dass die zum Teil dümmlichen Dialoge kaum auffallen. Hinzu kommt einfach die Spannung darüber, wie die ganze Sache denn ausgeht. Aber die Auflösung der Geschichte ist dermaßen flach, dass im Grunde alles wieder weggeschwemmt wird, was der Revolutions wieder an Boden gegenüber Reloaded gutgemacht hat.
Ein vergleichbares Ende hätte bei Herr der Ringe wahrscheinlich so ausgesehen: Frodo zerstört den Ring nicht, sondern verliert ihn irgendwo auf der Reise und Sauron zieht seine ganze Truppen zurück und sagt: „OK, wir hören erst mal auf mit Krieg und suchen nach dem dämlichen Blechding." Äußerst unbefriedigend, oder?
Aber das ist ungefähr das, was in Revolutions passiert. Viele der Fragen, die sich durch die Andeutungen und philosophischen Ausführungen der vorherigen Teile beim Zuschauer angehäuft haben, bleiben unbeantwortet. Stattdessen wird man schlussendlich noch mit einer kruden Christus-am-Kreuz-Metaphorik bombardiert, die sich schon hart am Rande des Lächerlichen befindet.
Das traurige an dieser Sache ist, dass die Wachowski-Brüder es tatsächlich schaffen, den Kult-Bonus, den sie durch den ersten Matrix-Film gewonnen haben, mit den Fortsetzungen nicht nur aufzubrauchen, sondern auch noch fett Miese beim Publikum zu machen. Vor allem nach der ebenfalls genialen Anime-Reihe Animatrix, in der vorgemacht wird, wie gute Fortsetzungen hätten aussehen können. Hier wurden zudem theoretische Grundsteine gelegt, wie man die Geschichte mit einem Knalleffekt hätte enden lassen können.
Aber statt Knalleffekt gab es zwei gewaltige Fehlzündungen, die das Vehikel „Matrix" ganz schön zerlegt haben. Selten ist es mir so gegangen, dass sich schlimme Befürchtungen zum Anfang des Films in freudige Zuversicht wandelten, um am Ende doch noch herbe Enttäuschung umzuschlagen. Zum Glück jedoch bleibt der erste Teil davon unberührt. Daher werden Matrix und Animatrix wohl die einzigen Vertreter dieser Filmreihe in meiner DVD-Sammlung bleiben.
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am 22. Januar 2004
Auch wenn ich mir den Unmut vieler Fans zuziehen werde, muss ich einfach sagen, dass der Abschluss der Matrix-Trilogie unglaublich enttäuscht war. Ist Teil 1 noch ein Meisterwerk an Action, Special Effects und guten Ideen gewesen, so führte Teil 2 schon in eine Richtung der nervlichen Strapazen. Die Story wurde aufgebauscht und hatte wohl so manchen verwirrt. Dann die Hoffnung auf Teil 3: „Matrix Revolutions"; es sollte die große Auflösung werden, ein großes Kinofest. Doch was da passierte, war mehr als schlimm! Die Action ein Genuss - keine Frage! Aber alles was die Macher an Originalität im Teil 2 durch die Story gewinnen wollten, wurde im Abschlussteil in keiner Weise umgesetzt. Überflüssige Szenen, lächerliches und unglaubwürdiges Liebesgeflüster und Figuren, die undurchsichtiger und unpassender nicht sein konnten. Da wird Neo in einer U-Bahn-Station von einem sich selbstständigen Programm festgehalten, bis ein Inderpärchen mit Kind vorbei kommt. Der einzige logische Gedanke bei dieser Szene scheint die Verbindung Computerspezialisten aus Indien zu sein - aber war das die Intention der Macher? Wohl nicht! Ebenso Trinity's Abgang: Da wird mit Neo minutenlang diskutiert, obwohl sie von Metallstangen 4-fach durchbohrt wurde. Der Ruf „Sterbe endlich!" war im Kino nicht nur einmal zu hören. Dass Neo erst geblendet werden muss, um den richtigen Weg zu sehen, erinnert doch stark an die griechische Mythologie um Ödipus - starker Tobak! Und dann folgt das Ende: Spätestens jetzt fragt man sich, ob die Drehbuchautoren nicht selber den Überblick verloren haben. War es nicht Ziel, die Maschinen zu stoppen? Die Welt für die Menschen wieder zurück zu erobern? Aber statt Fragen zu klären, wird die Geschichte noch komplexer. Da bekommt das Orakel nicht nur besetzungstechnisch (die Schauspielerin aus den anderen beiden Teilen ist leider verstorben), sondern auch dramaturgisch ein neues Gesicht. Der Macher der Matrix - der mit seiner gottähnlichen Gestalt eher an den Weihnachtsmann in Bankettkleidung erinnert, ist auch wieder mit von der Partie und alle sind plötzlich wie eine große Familie. Und dann das kleine Mädchen. Wenn man den meisten Figuren der Matrix Computerprogramme zuordnen kann - was war sie denn? Mit dem kitschigen „Friede-Freude-Eierkuchen-Schlussbild" am Schluss, würde ich sagen: Ein Bildschirmschoner! Absolute Katastrophe!
Der Versuch der Macher sich aus einer komplizierten Story herauszuwinden, ist fehlgeschlagen und hat alles nur noch schlimmer gemacht. Die Qual dieser absurden Ideen überschattet die guten Action-Szenen und Special Effects. Die Enttäuschung des Jahres 2003 - noch schlimmer als Terminator 3 oder Bad Boys 2! Diese Trilogie mit Star Wars zu vergleichen, wäre ein Sakrileg. Vergleichbar ist diese nur mit Rambo 1 bis 3, denn auch hier hätte nach Teil 1 Schluss sein müssen.
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am 16. Juni 2013
Der Film von 2003 wurde von den Wachowski-Brüdern inszeniert und Keanu Reeves spielt die Hauptrolle.
Laurence Fishburne und Carrie-Anne Moss sind auch wieder mit dabei,aber in deutlich passiveren Rollen.
Die Handlung:Die Handlung schließt unmittelbar an das Ende von Matrix Reloaded an.Neo(Keanu Reeves) liegt ohnmächtig an Bord des Hovercrafts
Hammer.Nachdem er mehrere Wächter ausgeschaltet hatte,fiel er scheinbar in ein Koma.Jedoch gleichen die bei ihm gemessenen Gehirnaktivitäten
nicht denen eines Menschen im Koma,sondern einer Person, die sich in die Matrix eingeklinkt hat.Bane,der einzige Überlebende aus der vorausgegangenen
Schlacht gegen die Maschinen,befindet sich ebenfalls ohnmächtig an Bord.In Matrix Reloaded wurde Bane von Smith(Hugo Weaving) überschrieben,
während er seinen Rücktransfer aus der Matrix einleitete,wodurch Smiths „Geist“ in dessen Körper zurücktransferiert wurde.Morpheus(Laurence Fishburne)
lässt in der Matrix nach Neo suchen.Neo befindet sich allerdings an einem Ort zwischen der Matrix und der Maschinenwelt.
Der Film ist missraten und gewinnt der Matrix-Welt keine neuen Facetten ab.Die Tricks sind zwar wieder atemberaubend und die Action in der Stadt Zion
ist gigantisch,aber Neo macht sein Ding und muss einen lahmen und überflüssigen Opfertod sterben nachdem er auch noch erblindet ist.
Jeder hätte Neo das Überleben oder zumindest einen würdevolleren Abgang gewünscht.
Die Charaktere agieren größtenteils farblos und Laurence Fishburne und Carrie-Anne Moss haben hier keine so zentralen Rollen wie in den vorangegangenen
Teilen.
Fazit:Seinesgleichen will man nicht mehr sehen.
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am 7. Juni 2004
Nach Teil 2 konnte es ja nur besser werden, und das ist es zum Glück auch. Doch eines ist klar, den ersten Teil erreicht der 3. der Trilogie bei weitem noch nicht. Zwar bemühte man sich sichtlich, wieder die Stimmung des ersten Teils aufzubauen, indem man z.b. die Autofahrt des 1. Teils, als Neo zum ersten Mal wieder in der Matrix ist (und den Laden sieht, in dem er immer gegessen hat), einfach kopierte und nochmal nachspielte (gleiche Kameraperspektive, Neo schaut wieder verträumt aus dem Fenster). Ebenso wurde wieder an der Farbkorrektur geschraubt und der Film ist wieder ins kühle grün verschoben wie der erste Teil. Doch die Story ist einfach viel zu schwach, um den Film aus dem Sumpf der Durchschnittlichkeit heraus zu tragen. Also wird geballert und ein Actionfegefeuer abgebrannt. Und ich muss gestehen, diesmal hats mir gefallen. Ich bin etwas enttäuscht von mir selber, dass mich diese Szenen so sättigen konnten trotz der schwachen Story, aber die Ballerszenen mit den Mechs fand ich einfach irre!! Action wird diesmal in guter Qualität geboten, der Film ist insgesamt guter Durchschnitt, aber vom ersten Teil noch meilenweit entfernt. Man kann hier aber auf jeden Fall eher zugreifen als bei dem 2. Teil, das Ende finde ich ok, obwohl etwas lieblos abgebrochen und es werden absichtlich Räume für Spekulationen offen gelassen, was mich befürchten lässt, dass die beiden Brüder sich ein Türchen offen lassen wollten, um vielleicht einmal weiterspinnen zu können, wenn sie mal Geld brauchen ...
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am 15. August 2004
"Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende" - dies trifft auch auf die nun vollständige Matrix Triologie zu. Das Ende mag nun nicht das sein, was man erwartet hat, aber es ist dennoch ein brauchbares Ende. Insgesamt schafft es der dritte Teil der Saga die Form eines ganzen zu geben.
Nach kurzer Zusammenführung der Handlungsstränge aus Teil 2 beginnt die Handlung sich nun wieder langsam zu vertiefen um sich einen Abschluss zu verschaffen. Dabei geschieht dies auf einer weniger verwirrenden Art und Weise als in Teil 2 und trotzdem auf hohem technischen Niveau.
Nicht alle Rätsel der Matrix werden gelöst oder erklärt, aber gerade das lässt einen gewissen Reiz. So kann man noch immer etwas über das Orakel oder den Architekten selbst nachdenken.
Wer mit dem ersten Teil begonnen hat sich mit Neo auf eine Reise zu dessen Selbsterkenntnis zu begeben, der sollte den dritten Teil nicht missen. Mit düsteren aber auch fröhlich und freundlichen Momenten, einer wieder sehr guten Tricktechnik und teilweise auch nachdenklich machenden Szenen und Dialogen bildet er doch einen passenden Abschluss. Er ist wesentlich besser als der zweite Teil, der eher als reine Demo-Show der Tricktechnik wirkte.
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am 21. November 2014
Viele der '1 Stern - Geber' sollten sich fragen: Ist das überhaupt mein Genre...oder will ich über diese digitalen "Meckermöglichkeiten" meinen Frust loswerden, den Streit mit der Frau tilgen oder einfach nur 'nen Dicken raushängen !?
1 Stern ist die reinste Beleidigung für den Film / die Trilogie ..vielleicht doch lieber Navi CIS, Top Model schauen - warum guckt ihr euch das an ? Als SF Liebhaber - und nur dann schaue ich mir so etwas auch an - kann ich den Film nicht so schlecht bewerten.
Was völlig unverständlich ist, dass einige für Teil eins 5 Sterne und für zwei bzw.drei 1 oder 2 vergeben...wie sollte es denn sonst weitergehen?
Ich jedenfalls war begeistert - absoluter Meilenstein der Filmgeschichte - gab es so noch nie und ich hoffe, es kommt kein billiges Remake.
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