Aus der Amazon.de-Redaktion
Angesiedelt in einer nicht allzu fernen Zukunft in einer gesichtslosen Großstadt, lernen wir einen jungen Mann namens Neo (Keanu Reeves) kennen. Am Tag Programmierer einer Software-Firma, verwandelt es sich des Nachts in einen Computer-Hacker, der stets alleine an seinem Monitor sitzt und auf ein Zeichen wartet, ein Signal, wie immer dieses auch aussehen und von wem auch immer es kommen mag. Er weiß nur, es wird kommen. Eines Nachts tritt schließlich die mysteriöse Trinity (Carrie-Anne Moss) in sein Leben und stellt ihm jenen Mann vor, auf den er, ohne es zu wissen, gewartet hat: Morpheus (Laurence Fishburne). Als eine Art Messias der Computerwelt konfrontiert Morpheus Neo mit der Wirklichkeit jener Welt, in der er lebt: Neo lebte bislang nur in einer Schein-Realität. Neo wird in ein Abenteuer verstrickt, das ihn ebenso erschreckt wie fasziniert. Die Welt, in der er bislang lebte, ist eine Realität, in der das Böse regiert und in der er, Neo, der Auserwählte ist, der dem Bösen den Kampf ansagen soll. Es liegt nun an Morpheus und seinen Leuten, Neo auf den alles entscheidenden Kampf vorzubereiten.
Mit irren, technisch innovativen Spezialeffekten und einem provokativen Drehbuch in der Tradition des Cyberpunks ist Matrix mehr als nur ein normaler Actionfilm. Es ist ein Ausflug in futuristische Welten und Traumlandschaften, der sowohl Fans des Action-, des SciFi- und des Kung Fu-Film zufriedenstellt und nebenher mit seinem intelligenten Drehbuch auch noch zum Mitdenken anregt.
Obwohl der Film von Keanu Reeves und Laurence Fishburne angetrieben wird, bleibt vor allem Carrie-Anne Moss im Gedächtnis, denn die Mixtur aus untadeligem Verhalten und Verletzlichkeit mit der sie Trinity spielt, verleiht ihrer Figur eine derart ungeheure Stärke, dass andere Heldinnen im Vergleich zu ihr scheu und zurückhaltend wirken. Und wenn wir einen Preis für den heimtückischsten Film-Bösewicht des Jahres 1999 vergeben müssten, ginge dieser an Hugo Weaving in der Rolle des psychotischen, aber geradlinig auftretenden, schneidigen Agenten Smith.
Inzwischen haben die Wachowski-Brüder verlauten lassen, daß Matrix nur das erste Kapitel einer Reihe von Folgefilmen sein soll. --Jeremy Storey
Amazon.de DVD-Bewertung
Video Jakob Kurzinhalt
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Eigentlich wegen der Bildgrieseleien nur fast perfekt, aber ansonsten ist die Disc so überzeugend, daß die Höchswertung gerechtfertigt scheint. Soundmäßig fast Zauberei, bildmäßig sequenzweise perfekt und inhaltlich trotz der Actionlastigkeit nicht intellektfrei- das erfreut doch alle Familienmitglieder ab 16.
Bild: Hier gibt es ein kleines Warner-typisches Problem: in einigen Szenen findet man sagenhafte Schärfewerte vor, die in anderen durch ein feines Grundgrieseln im Bild schlicht unterdrückt werden. Hier treten ansonsten überzeugende Bildwerte an. Es gibt kaum Konturenschatten und die Artefakterate ist so gering, daß selbst Kamerafahrten ruckelfrei und sauber erscheinen.
Ton: Delikate Soundarchitektur. Wir finden hier einen strahlenden Klangzauber auf allen Frequenzebenen vor, plastisch und großräumig mit allzeit sensibler Ortbarkeit. Alles klingt wuchtig und trotzdem differenziert, auch Don Davis´symphonischer Score entfaltet brachiale Klanggewalt. Das verdient Höchstwerte außer für die deutsche Sprache, die sich ein ganz klein wenig zu sehr in den Vordergrund spielt. --movieman.de
VideoMarkt
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Blickpunkt: Film
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Der Kopf der Gruppe - der gesuchte Terrorist Morpheus - weiht ihn in ein entsetzliches Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben, ist nur eine Scheinwelt.
In Wahrheit werden die Menschen längst von einer unheimlichen virtuellen Macht beherrscht - der Matrix, deren Agenten Neo bereits im