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Mathinna [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Richard Flanagan , Peter Knecht
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. August 2009
Mathinna von Richard Flanagan ist eine Wucht von Roman. Herzzerreißend das Ende, das ganze Buch eine schwere Wahrheit, aber ich las wie ein Rasender, fast süchtig nach Wahrheit und Traurigkeit. Sten Nadolny Mitte des 19. Jahrhunderts. Zwei Schauplätze: London, die größte Stadt der Erde und Tasmanien, eine Insel am Rand der Welt. Das Aborigine-Mädchen Mathinna ist sieben Jahre alt, als sie unfreiwillig in das Haus des Gouverneurs von Tasmanien und berühmten Polarforschers Sir John Franklin und seiner Frau Lady Jane kommt. Bald jedoch ist Lady Jane Mathinnas überdrüssig, das Mädchen fügt sich nicht. Als Sir John von seinem Posten abberufen wird, kommt Mathinna in ein berüchtigtes Waisenhaus und wird sich selbst überlassen. Jahre später ist Lady Jane wieder in London, Sir John inzwischen auf der Suche nach der Nordwest-Passage im Eis verschollen. Lady Jane wendet sich um Hilfe an Charles Dickens, den berühmtesten Engländer seiner Zeit. Ungeheuerliche Gerüchte sind im Umlauf, die Sir John und seiner Mannschaft Kannibalismus im Überlebenskampf vorwerfen. Undenkbar für den menschlichen Gipfel der Zivilisation. Charles Dickens soll seinen Einfluss geltend machen und den Gerüchten entgegentreten. Und Mathinna? Sie ist nun 17 Jahre alt, nirgends zu Hause und versucht doch die Balance zu halten am äußersten Rand der Welt. Flanagan erzählt nicht nur von der Katastrophe der Kolonialisierung, sondern von verleugnetem Begehren, über seine zentrale Bedeutung und Macht im menschlichen Leben. Ein zeitloses Epos von ungeheurer poetischer Kraft und Sprachmächtigkeit, das seinesgleichen sucht.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Atrium Zürich; Auflage: DEA, (1. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 385535135X
  • ISBN-13: 978-3855351350
  • Originaltitel: Wanting
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305.467 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard Flanagan, 1961 auf Tasmanien geboren, Studium der Geschichte in Oxford, arbeitete als Flussführer und als Autor. Der Durchbruch gelang ihm mit Goulds Buch der Fische (2002), für das Flanagan den Commonwealth Writers Prize bekam. Außerdem war Flanagan einer von vier Drehbuchschreibern für das Filmepos Australia von Baz Luhrmann. Flanagan lebt in Hobart, Tasmanien. Mathinna ist sein fünfter Roman. www.richardflanaganwanting.com

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4.0 von 5 Sternen Dickens, John Franklin und die Gefühle alter Männer 11. September 2009
Von Apefred
Format:Gebundene Ausgabe
Ein eigentümlicher Roman. Denn ich liebe eigentlich die fiktive Verquickung von Personen der Welt- und der Zeitgeschichte, wie z.B. bei Kehlmanns Vermessung der Welt" (der Entdecker Alexander von Humboldt und der Mathematiker Gaus) oder zuletzt Köhlmeiers Abendland" und/oder Richard Powers Der Klang der Zeit"
Auch Nadolnys Entdeckung der Langsamkeit", einen Roman, den ich in Achtzigern geliebt habe - und sogar einen Song daraus gemacht habe - beschreibt das Leben und Sterben des Polarforschers John Franklin (1786-1847), ein englischer Held, Seeschlachten gestählt und überzeugt davon, die Norwestpassage (die heute tatsächlich auf Grund der Klimaveränderung befahrbar ist) entdecken zu können. Nun habe ich das neue Buch Mathinna" von Richard Flanagan gelesen und einen zwiespältigen Eindruck. Denn nicht nur Sir John Franklin spielt in diesem Roman eine Hauptrolle, sondern auch einer der größten Geister der Weltliteratur, eben Charles Dickens. Der Roman spielt in Tasmanien, wohin der träge Sir John als Gouverneur versetzt wurde, und in London.
Inhalt mal kurz: Lady Jane Franklin ist frustriert und kinderlos, will sich neu erfinden in dem sie eine Eingeborene (Mathinna) adoptiert. Dem schwerfälligen Franklin fällt die Grazie der Kleinen erst spät auf, dann aber mit Macht. Vor allem geht es in Tasmanien um das ganze Desaster der Kolonialisierung, der Ausrottung und der vergeblichen Christianisierung. Beispielhaft und eindringlich beschrieben. Und bevor Sir John zu seiner letzten Entdeckungsfahrt in den Norden aufbricht, hinterlässt er in Tasmanien abgrundtiefe Trümmer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine zeitlose Geschichte von poetischer Kraft 4. September 2009
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der faszinierende Roman von Richard Flanagan spielt im Tasmanien und im London des 19. Jahrhunderts. Er erzählt die Geschichte des Aborigine-Mädchens Mathinna und schreibt gleichzeitig ein Epos über die Katastrophe der Kolonialisierung sowie eine Psychostudie über Macht und Begehren im menschlichen Leben.

Dabei gelingt dem Autor eine wunderbare Balance zwischen den einzelnen Erzählsträngen. Kollege Sten Nadolny urteilt: "Mathinna...ist eine Wucht von Roman...das ganze Buch eine schwere Wahrheit, aber ich las wie ein Rasender, fast süchtig nach Wahrheit und Traurigkeit". Zugegeben: Nadolny hat etwas übertrieben. Dennoch: Das Buch ist eine zeitlose Geschichte von großer poetischer Kraft und Sprachmächtigkeit.

Mathinna Flinders, eine der zentralen Figuren dieses Romans, kommt im Alter von sieben Jahren in den Haushalt des Polarforschers Sir John Franklin. Unfreiwillig. Aber Lady Franklin möchte an ihr und mit ihr experimentieren, inwieweit sich das Eingeborenenkind - natürlich aus purer Menschenfreundlichkeit "domestizieren" bzw. "kultivieren" lässt. Bald jedoch war die Lust am Experiment verflogen. Mathinna kommt in ein Waisenhaus und wird sich dort selbst überlassen. Mit unausdenklichen Folgen.

Auch Sir John scheitert und wird irgendwann aus Tasmanien abgerufen. Fortan widmet er sich wieder seinem eigentlichen Beruf als Polarforscher. Nach der Expedition auf der Suche nach der Nordwest-Passage gilt er als verschollen. Dafür gibt es Gerüchte, er habe sich mit seiner Mannschaft im Überlebenskampf des Kannibalismus schuldig gemacht. Ein ungeheuerlicher Vorwurf.

Ihn möchte Lady Franklin entkräften.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen London und Tasmanien - verbunden durch Trauer 29. August 2009
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Was haben Tasmanien und London gemeinsam? In den Zeiten des englischen Imperialismus sind es Sklaverei, Ausbeutung und Großmachtstreben. In MATHINNA von Richard Flanagan zeigt uns der Autor wie ein junges Mädchen, unschuldig und voller Hoffnung in die englische Maschinerie der Sklaverei und Abhängigkeit gerät. Mathinna ist ein Aborigine Mädchen und wird Zeit ihres Lebens trotz Widerstand nicht mehr von den Fesseln Englands loskommen. Eine harte Geschichte, voller unwürdiger Umstände, Tränen und doch mit der Hoffnung eines Landes gesegnet, das so weit von uns im Nirgendwo liegt.

Die Geschichte ist hart, brutal und voller dunkler Abgründe. Es beginnt bereits mit der Versklavung der kleinen Mathinna, welche noch ganz kindlich, von hohem Gras, den Vögeln und der weite des Himmels träumt.

Sie kommt in eine adlige englische Familie und muss dort als Vorzeigeobjekt der kultivierten Begierden dienen. Doch schnell wird klar, Mathinna will nicht so wie es ihre Besitzer wollen und flugs sieht sie sich abgeschoben in ein Kinderheim.

Dort wohnt der Teufel, nämlich schwarze Aborigines, so zumindest glauben die Betreiber und Mathinna ist eine kleine Hexe, dies meinen sie auch zu wissen.

Es ist erschreckend mit anzuhören, wie christlicher Glaube und westliche Werte den Kindern eingetrichtert werden und viele von Ihnen die Prozedur nicht überleben.

Es ist schonungslos geschildert, wie Kinder geschlagen und bestraft werden, wie sie als Dreck der Erde bezeichnet und in Verließen gesperrt sich wieder finden - das solchen Kindern nur der Weg in den Alkohol bleibt - ist offensichtlich.

Obwohl man versucht die Mathinna frei zu bekommen, ist der Weg dieses Kindes vorgezeichnet.
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