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Produktinformation
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So viel zu den Grundlagen: Satz des Pythagoras, binomische Formel, aber auch das Einmaleins werden Sie im Schnelldurchlauf wiederholen und dank anschaulicher Kurzbeweise verstehen. Daneben gibt es aber auch logische Kopfnüsse, wie das Wettrennen zwischen Achilles und der Schildkröte, in dem die Schildkröte immer vorne liegt. Oder die Frage: Darf ein Barbier, der alle Einwohner seines Dorfes rasiert, die sich nicht selbst rasieren, Hand an seinen eigenen Bart legen? Zwischendurch werfen Sie eine Blick auf große gelöste und ungelöste Fragen der Mathematikgeschichte: Nun gut, Fermats letzter Satz lässt sich auf einer Doppelseite nicht beweisen, aber zumindest behaupten. Weniger prominent, aber ebenso spannend: das Vierfarbenproblem, das Ziegenproblem und das Problem des Handlungsreisenden.
Das Niveau reicht von mathematisch wasserdichten Kurzbeweisen (etwa der zum Satz des Pythagoras) bis zu Kurzessays, wie das Bekenntnis des Autors zur mathematischen Schönheit. Gemeinsam haben sie alle einen unterhaltsamen, verständlichen Ton sowie die sprühende Begeisterung des Autors, seine Disziplin auch dem Laien nahe zu bringen. --Heike Reher
Daraufhin hat Albrecht Beutelspacher, Mathematikprofessor in Gießen und Initiator des im Entstehen begriffenen Mathematikmuseums, immerhin reichlich fünfzig mathematische antipasti angerichtet: leicht, schmackhaft und in jeweils drei Minuten konsumierbar. Ist 0,999 = 1? Die Antwort ist ja, Beutelspacher gibt sie auf zwei Seiten im Westentaschenformat und meidet das Wort "Grenzwert" nicht.
"Keine Voraussetzungen diskutieren. Und keine Beweise." Also auch keine Definition des Grenzwerts, keine Epsilon-Argumentationen und so weiter. Es geht, auch wenn es den Autor als echten Mathematiker (offen eingestandene) Überwindung gekostet hat.
Die Vorspeise soll Appetit auf die richtige Hauptmahlzeit wecken, sagt der Autor. Na ja - denkbar wär's schon.
Rezensent: Dr. Christoph Pöppe
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Fazit: Ein sehr gut gemachtes Büchlein, das zwar Mathematikstudenten nichts Neues bietet (dafür ist es wohl auch nicht gedacht), aber jedem sehr zu empfehlen ist, der sich einer vom Schulunterricht zurückgebliebenen Mathematikphobie entledigen möchte.
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