20 Jahre sind vergangenen seit Vito vor Victor Sarramanga dem Vater von Ethel floh. Nun kehrt er mit ihr verheiratet in das nicht näher bestimmtes südamerikanisches Land zurück.
Dort lebt auch Mani der Sohn von Ethel das süße Leben der ländlichen Bourgeoise und leidet gleichzeitig unter den übermächtigen Großvater.
Der alles bestimmende gewalttätige Großvater herrscht wie ein Patron über die gesamte Familie und das Land.
Es kommt zum Kampf zwischen Mani, Vito und dem Großvater.
Matador ist für mich in den etwas schwächeren frühen 90 er Jahren der beste Djian gewesen. Mit Themen wie alter Patron im Kampf gegen die Jugend, Endeckung der Liebe, Stierkampf, Südamerika, Surfen, Befreiung ist es für einen Dijan zum Teil ungewöhnlich besetzt.
Es hebt sich interessant von den üblichen Leiden des Schriftstellerdaseins bei Dijan ab und man hätte ihn noch öfter gewünscht solche neuen Wege zu beschreiben.
Aber bei Djian ist nicht der Inhalt der jeweiligen Geschichte das Entscheidende, sondern sein Sprachstil, seine kleinen Weißheiten über das Leben selbst, die alle seine bisherigen Bücher zu einer nicht endenden Entdeckung machen.