Die Marke "Matador" ist außerhalb Österreichs wenig bekannt.
Es ist ein Holzspielzeug mit zahlreichen Konstruktionsteilen aus Holz, in der Regel Latten, Quader, länglichen Blöcke und Rädern, die in regelmäßigen Abständen gelocht sind. In diese Löcher muss man hölzerne Stäbchen stecken (ungefähr vom Durchmesser eines Schaschlik-Stäbchens) und mit einem Hammer hineintreiben. Auf diese Weise lassen sich Objekte zusammenbauen. Diese sind naturgemäß stilisiert (Stufenkonturen) - machen aber viel Spass. Das Spielzeug wurde um 1900 von einem österreichischen Ingenieur entwickelt und wird auch heute noch zur Gänze in Österreich hergestellt, wo es Kult ist. Zu jedem Matador Set gehört als Herz-Stück weiters das Werkzeug: der Matador-Hammer, ein Lockerungsnagel mit stumpfer Spitze (mit dem man die Stäbchen wieder aus den Löchern drücken kann) und ein Stäbchen-Hebel. Ein Minus: Die Stäbchen haben eine Tendenz abzubrechen. Gehört dazu, man muss manchmal nachbestücken.
Tipp: Bei mehreren Kindern im Haushalt empfiehlt sich unbedingt der Ankauf von Zusatzhämmern. Sonst gibt es Zoff.