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In den ausklingenden 1950er Jahren findet die ehemalige Country-Sängerin und alleinerziehende Mutter Virginia Johnson (Lizzy Caplan) einen Job als Sekretärin im Krankenhaus beim hochrenommierten Gynäkologen William Masters (Michael Sheen). Dieser ist zwar eine Kapazität auf dem Sektor der Geburtshilfe, seine wahre Leidenschaft gehört aber dem Sex - streng wissenschaftlich natürlich. Allerdings ist dieses Interesse - Gynäkologie hin, Wissenschaft her - in den Fünfzigern ein äußerst heikles. Die einseitige Neigung kommt seiner jungen Frau Libby (Caitlin Fitzgerald) dabei nur wenig zugute, auch sonst ist Dr. Masters emotional durchaus als merkwürdig zu bezeichnen. Doch mutig beschließt er das damals Ungeheuerliche: Studien an agierenden Objekten. Virginia wird dabei schnell unentbehrlich ...

Ich hätte es fast nicht bemerkt, aber will es nicht verschweigen: Trotz der Nähe zu den historischen Masters und Johnson, der perfekten 50er Ausstattung und der Themen Sex & Science - Masters of Sex ist eine Krankenhausserie! Mit Ärzten, Schwestern, Patienten, Krankheiten und all so einem Zeugs (plus eben diesem Sexkram. Manchmal wird bei den modernen Serien über zuviel Sex gemosert, solche Einwände dürften sich hier verbieten). Und so wie Krankenhausserienfreunde stets betonen, ihre Lieblingsserie sei ja "ganz anders" als Krankenhausserien üblicherweise so sind, beteuere ich als Nicht-Krankenhausserienfreund hier selbiges.

In den Feuilletons wurde "Masters of Sex" wegen der Versessenheit bei der Ausstattung teilweise als Plagiat der "Mad Men" bezeichnet, bzw. dieser Vorwurf zurückgewiesen, jedoch stets ein Bezug hergestellt. Nach meinem Empfinden wurde hier ein tolles Prequel geschaffen. Beide Serien zeigen das sich verändernde Verhältnis der Geschlechter zueinander in einer Phase, die wesentlich prägend für die Gegenwart ist. Mich zumindest machen beide Serien auch ein wenig demütig beim vorschnellen Tadeln vermeintlich rückständiger Gesellschaften in anderen Gegenden unserer Welt - so arg lange sind wir auch noch nicht modern, wie man hier sehen kann. Im Setting ist Masters of Sex nicht so hochglänzend, wie es die Mad Men sind (oder auch "Pan Am"), was der noch muffigeren Dekade und dem weniger glamourösen Umfeld durchaus gerecht wird; die BBC-Serie "The Hour" (auch in den 50ern angesiedelt) sieht da recht ähnlich aus.

Die realen Masters und Johnson beschrieben den "menschlichen Reaktionszyklus" (siehe Titel), befreiten die Frauen von der Last des "falschen Orgasmus", therapierten die "Krankheit" Homosexualität oder halfen müden Männern mit "Surrogatpartnerinnen" auf die Sprünge, forschten bis hinein in die neuziger Jahre. Da bleibt also noch viel kontroverses Material für Folgestaffeln.

"Masters of Sex" hat mich in der ersten Staffel bestens unterhalten, authentisch wirkend, humorvoll, und es hat mich zum Ende hin auch betroffen gemacht. Habe ich etwas zu kritisieren? Ja, Virginia ist doch arg perfekt geraten, mehr Traumfrau geht kaum. Ein paar mastersche Macken hätten auch ihr gut getan. Aber vielleicht hatte sie ja wirklich keine. Oder sie kommen noch.

Kleines Gemecker zum angekündigten deutschen Cover: Das 'E' in 'masters of sEx' muss eigentlich "auf dem Rücken liegen" (einfach mal den Kopf neigen, um die kleine Frivolität zu entdecken). Wie prüde muss man wohl sein, es wieder aufzustellen?

\\\ Für Feedback - insbesondere bei Nichtgefallen mit einem kurzen Kommentar - bin ich dankbar ///
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am 9. September 2014
unglaublich toll gemacht, die Geschichte um Mr. Masters und seine Assistentin. Es ist eine Kunst wenn das Hauptthema eigentlich Sex ist, daraus so eine spannende, witzige und einfühlende Geschichte zu spielen ohne es dabei billig oder abgeschmackt wirken zu lassen. Sheen und Caplan spielen hervorragend und es für mich eine der besten Serien momentan. Wer Mad Men gemocht hat wird diese Serien lieben.
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am 24. Juni 2014
Als Sexualforscher war ich auf der einen Seite positiv überrascht, als ich gehört habe, dass man das Leben der legendären aber auch nicht unumstrittenen Wissenschaftler William Masters und Virginia Johnson im Rahmen einer Serie verfilmen möchte. Auf der anderen Seite war ich skeptisch, ob diese Biographien und die damit verbundene Forschung den richtigen Stoff für eine Serie bieten, und ob es überhaupt möglich ist, diese Inhalte authentisch, ohne grobe Verfälschungen oder Vereinfachungen, und gleichzeitig ansprechend und interessant aufzubereiten. Insgesamt hat Masters of Sex meine Erwartungen in fast jeder Hinsicht übertroffen.

An allererster Stelle möchte ich betonen, dass die Serie zu den historisch authentischsten Fernsehproduktionen der letzten Jahrzehnte gehört, wenn man von Dokumentationen absieht. Das fängt bei der Ausstattung an: Ich kenne keine Serie, bei der in diesem Bereich mit so viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Auch stimmen alle relevanten Eckdaten bezüglich der Biographien von Masters und Johnson, ihrer Forschung, sowie der damit verbundenen gesellschaftlichen Reaktionen und Kontroversen. Selbstverständlich nehmen sich die Autoren hier und da etwas künstlerische Freiheit heraus, spekulieren teilweise (was angesichts tw. fehlender Quellen in den meisten historischen Serien nicht zu vermeiden ist) und ändern ein paar Fakten. Wer sich daran stört, muss zwangsläufig zu konventionellen Dokumentationen oder noch besser zu Fachbüchern wechseln, mehr Authentizität gibt es im Bereich der Fernsehunterhaltung m.E. nicht. Die Serie zeigt ungeschönt aber auch sehr differenziert das Leben in den 50er Jahren und das gesellschaftliche Klima, welches Masters und Johnson beeinflusst hat, allerdings ohne es aus unserer modernen Perspektive heraus zu werten, was ich immer als sehr angenehm empfunden habe und was ungewöhnlich ist für die meisten Fernsehproduktionen.

Lange Rede kurzer Sinn: Das Ergebnis der soeben beschriebenen Authentizität ist eine einzigartige und horizonterweiternde Zeitreise in die 50er Jahre, auf gedanklicher und vor allem auch auf emotionaler Ebene. Insbesondere Letzeres können konventionelle Dokumentationen eben nicht mehr leisten.

Was die Serie weiterhin besonders macht und die Authentizität weiter steigert, ist die exzellente Besetzung und das hervorragende Schauspiel. Es gibt keine Heldenfiguren, sondern jede Person wird differenziert, kritisch, und damit wieder sehr lebensnah dargestellt. Die Kameraführung ist großartig, die Bilder auch durch die erwähnte Ausstattung sehr ästhetisch. Die Inhalte werden fachlich weitestgehend korrekt und dabei nicht langweilig aufbereitet und mit dem Alltag der 50er Jahre sowie der Beziehungsgeschichte der beteiligten Personen verwoben.

Zusammenfassend: Eine großartige Serie. Es bleibt zu hoffen, dass das Niveau in der zweiten Staffel gehalten werden kann.

Wie bei fast allen hochkarätigen Serienproduktionen der letzten Jahre eignet sich Masters of Sex allerdings nicht für Zuschauer, die sich einfach nur berieseln lassen und das Hirn beim Schauen abschalten wollen. Das ist im Bereich des Unterhaltungsfernsehens zwar durchaus legitim, aber dafür eignet sich diese Serie sicherlich nicht.
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am 16. September 2015
Ich kann nicht mehr aufhören diese Serie zu schauen. Es geht hier zwar um Sexualforschung jedoch stehen private Beziehungen und Geschichten im Vordergrund. Die Kulisse der 50er und das Verhalten der Darsteller passen perfekt. Tolle Leistung und eine wirklich schöne Serie. :-)
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TOP 500 REZENSENTam 23. Dezember 2014
In den ausklingenden 1950er Jahren findet die ehemalige Country-Sängerin und alleinerziehende Mutter Virginia Johnson (Lizzy Caplan) einen Job als Sekretärin im Krankenhaus beim hochrenommierten Gynäkologen William Masters (Michael Sheen). Dieser ist zwar eine Kapazität auf dem Sektor der Geburtshilfe, seine wahre Leidenschaft gehört aber dem Sex - streng wissenschaftlich natürlich. Allerdings ist dieses Interesse - Gynäkologie hin, Wissenschaft her - in den Fünfzigern ein äußerst heikles. Die einseitige Neigung kommt seiner jungen Frau Libby (Caitlin Fitzgerald) dabei nur wenig zugute, auch sonst ist Dr. Masters emotional durchaus als merkwürdig zu bezeichnen. Doch mutig beschließt er das damals Ungeheuerliche: Studien an agierenden Objekten. Virginia wird dabei schnell unentbehrlich ...

Ich hätte es fast nicht bemerkt, aber will es nicht verschweigen: Trotz der Nähe zu den historischen Masters und Johnson, der perfekten 50er Ausstattung und der Themen Sex & Science - Masters of Sex ist eine Krankenhausserie! Mit Ärzten, Schwestern, Patienten, Krankheiten und all so einem Zeugs (plus eben diesem Sexkram. Manchmal wird bei den modernen Serien über zuviel Sex gemosert, solche Einwände dürften sich hier verbieten). Und so wie Krankenhausserienfreunde stets betonen, ihre Lieblingsserie sei ja "ganz anders" als Krankenhausserien üblicherweise so sind, beteuere ich als Nicht-Krankenhausserienfreund hier selbiges.

In den Feuilletons wurde "Masters of Sex" wegen der Versessenheit bei der Ausstattung teilweise als Plagiat der "Mad Men" bezeichnet, bzw. dieser Vorwurf zurückgewiesen, jedoch stets ein Bezug hergestellt. Nach meinem Empfinden wurde hier ein tolles Prequel geschaffen. Beide Serien zeigen das sich verändernde Verhältnis der Geschlechter zueinander in einer Phase, die wesentlich prägend für die Gegenwart ist. Mich zumindest machen beide Serien auch ein wenig demütig beim vorschnellen Tadeln vermeintlich rückständiger Gesellschaften in anderen Gegenden unserer Welt - so arg lange sind wir auch noch nicht modern, wie man hier sehen kann. Im Setting ist Masters of Sex nicht so hochglänzend, wie es die Mad Men sind (oder auch "Pan Am"), was der noch muffigeren Dekade und dem weniger glamourösen Umfeld durchaus gerecht wird; die BBC-Serie "The Hour" (auch in den 50ern angesiedelt) sieht da recht ähnlich aus.

Die realen Masters und Johnson beschrieben den "menschlichen Reaktionszyklus" (siehe Titel), befreiten die Frauen von der Last des "falschen Orgasmus", therapierten die "Krankheit" Homosexualität oder halfen müden Männern mit "Surrogatpartnerinnen" auf die Sprünge, forschten bis hinein in die neuziger Jahre. Da bleibt also noch viel kontroverses Material für Folgestaffeln.

"Masters of Sex" hat mich in der ersten Staffel bestens unterhalten, authentisch wirkend, humorvoll, und es hat mich zum Ende hin auch betroffen gemacht. Habe ich etwas zu kritisieren? Ja, Virginia ist doch arg perfekt geraten, mehr Traumfrau geht kaum. Ein paar mastersche Macken hätten auch ihr gut getan. Aber vielleicht hatte sie ja wirklich keine. Oder sie kommen noch.
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Ende der 1950er Jahre betreibt der Gynäkologe William Howell Masters (Michael Sheen) am Krankenhaus von St. Louis umfangreiche Forschungen über das menschliche Sexualverhalten. Auf der Suche nach einer Forschungsassistentin lernt er die alleinerziehende Mutter Virginia E. Johnson (Lizzy Kaplan) kennen, die dank ihrer unkonventionellen Art für seine Arbeit bald unersetzlich wird. Doch im prüden Amerika jener Zeit gibt es bald heftige Widerstände gegen diese Forschungen. Krankenhauschef Barton Scully (Beau Bridges), der privat einiges zu verbergen hat, weist Masters an, die Studienarbeit im Krankenhaus zu beenden. Was liegt da näher, als direkt an der Sexfront im Bordell fortzusetzen ...

Die für den US-PAY-TV-Sender SHOWTIME gedrehte Serie folgt in Grundzügen der von Thomas Maier verfassten Biografie der Pioniere der amerikanischen Sexualforschung William Howell Masters (1915-2001) und Virginia Johnson (1925-2013), die die ersten Labordaten über menschliche sexuelle Reaktionen aufzeichneten. Dabei wurde die Geschichte um zahlreiche Nebenfiguren zu einem typischen TV-Serien-Format erweitert, ohne dabei an Anspruch und Ernsthaftigkeit zu verlieren. Die vorliegenden 12 Folgen der ersten Season beeindrucken darüber hinaus durch eine akribische Rekonstruktion des zeitgenössischen Interieurs, wie sie zuletzt in der preisgekrönten Serie MAD MEN zu erleben war. Die zweite Staffel wird in den USA bereits seit Juli 2014 ausgestrahlt.

Die Blu-ray-Box von SONY präsentiert die Serie in hervorragender Bild- und Tonqualität (Deutsch, Englisch, Französisch in DTS-HD MA 5.1). In der Startauflage wird das Amaray-Case in einem O-Card-Schuber mit ablösbarem FSK-Logo ausgeliefert. Darüber hinaus liegt ein bis Dezember 2017 in Deutschland und Österreich gültiger Einlösecode für Digital Ultraviolet Copy bei.

Für Freunde anspruchsvollerer Serien sehr zu empfehlen!
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Masters of Sex ist eine sehenswerte autobiografische ,Arztserie und gute Drama die man als Serien Fan gesehen haben muss .

MoS ist harmloser als der Titel vermuten lässt ,hier wird die Geschichte der 2 Wissenschaftler Dr. William Master und seiner Sekretärin Frau Virginia Johnson erzählt .

William Master ist ein grandioser amerikanischer Arzt ,er ist einer der besten Gynäkologen des Landes. William hat einen recht schwierigen Charakter ,der vielen auf den ersten Blick nicht grade sympatisch erscheinen wird ,er ist sehr genau ,ordentlich recht streng ,nicht grade humorvoll ,zielstrebig ,oft unfreundlich und kompliziert .
Dennoch irgendwie mag man den Kerl ,
er möchte das Sexualleben näher erforschen und feststellen was während des Orgasmus geschieht ,dazu holt er sich eine junge Sekräterin ,die charmante und reizende Power Frau und allein erziehende Mutter Virginia Johnson die selbst zur Wissenschaftlerin wird .

An der Studie nehmen allerlei Menschen teil dessen Höhepunkt vom Wissenschaftler Duo dokumentiert wird ,doch das prüde Amerika der 50 Jahre wehrt sich mit Hand und Fuss gegen William Master und seiene Studie .

Da er d.Krankenhaus viel Geld einbringt darf er die Studie erstmals fortsetzen .
Die Geschichten mehrerer Ärzte und deren Familien werden hier ausgiebig und spannend erzählt ,Tragödien wie Unfruchtbarkeit ,Verlust eines Kindes und Homosexualität werden authentisch erzählt ,die Sexualität wird in MoH immer wieder eine Rolle spielen ,ist jedoch nicht im Übermaß was viele Personen aufgrund des Titels denken könnten . Zudem setzt man das Thema klug und authentisch ein .
William und Virginia werden Sachen rausfinden die für uns selbstverständlich sind ,sie wären die ersten die sich mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben .

Master hat selbst ein Problem durch das er kaum Kinder zeugen kann ,er hat eine zu geringe Zahl an Samen .
Doch der Arzt der Kinder von Politikern und Mächtigen Menschen auf die Welt gebracht hat würde das niemals zugeben er ist zu stolz
Sagt seiner Frau das dass Problem an Ihr liegt . So wird sie täglich Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung vornehmen müssen
Tolle erste Staffel
American 50er Charme ,schauspielerische top Leistung ,super Charaktere ,gute Umsetzung und klug eingesetzte Thematik
:)
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am 4. Mai 2015
William Masters und Veginia Johnson prägen bis heute die Art, wie wir in der westlichen Welt Sex sehen wie sonst niemand. Dabei wissen wir über die beiden Wissenschaftler nur sehr wenig: Wikipedia hat in deutsch nur eine knappen Artikel über das Forscherteam „Masters und Johnson“ in englischer Sprache gibt es ebenso knappe Artikel über beide Personen einzeln.
Der auf der Biographie von Thomas Maier basierende Film bringt jetzt erstmals und auf sehr plastische Weise Licht in das Dunkel um ein Forscherteam das die moderne Vorstellung von Sexualität bei Menschen praktisch erfunden hat. Das ist schon mal sehr lobenswert!

Lobenswert ist auch dass es den Machern gelungen ist keinen glorifizierenden Heldenepos zu produzieren. Masters wird mit all seinen – manchmal geradezu absurden – persönlichen Engführungen und blinden Flecken dargestellt. Durch die Einbettung in die Zeit, das Amerika der 50er und 60er Jahre, wird vieles unverständliche hervorragend erhellt.

Die auf Masters und Johnson basierende Sexuantherapie steckt schon lange in einer Kriese und auch die sexuelle Revolution, zu der die Beiden viel Stoff geliefert haben, hat Partnerschaft nicht dahin gebracht, wo viele Partner heute gerne währen. Zu mindestens einige mögliche Gründe dafür kommen in der Serie klar heraus: Es wird kein einziges Paar dargestellt, dass einander nicht nach Strich und Faden belügt. Und auch alle Verwicklungen, die sich durch die Forschungsarbeit erge­ben, werden genauso klar dargestellt wie der Umstand, dass sie von den Forschenden konsequent übersehen werden.

So zeigt sich das Bild, was wir bis heute in vielen Partnerschaften sehen (könnten, wenn wir es nicht auch meistens übersehen würden): Dass die Paare miteinander und mit der Sexualität nur durch fragile Brücken verbunden sind.

Einzig an einer Stelle wurde das Image von William Masters ein bisschen gepimpt: Seine Einstel­lung zu Homosexualität wird heutigen Erwartungen an political correctness angepasst.

Fazit: Der Film macht Spaß. Als Paar und Sexualtherapeut kann ich ihn persönlich natürlich nur durch eben diese Brille sehen. Für meine Kollegen ist er ein Pflichtprogramm!
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am 9. September 2015
Grossartige Serie, tolle Kostüme die wirklich die 50iger und 60iger widerspiegeln,das Make Up ist der Hammer, und das Licht der Wahnsinn(mein Mann arbeitet beim Film,von daher hab ich da etwas Ahnung). Exzellente Schauspieler die mit einer wahnsinnigen Intensität spielen, ich bin sprachlos. Ganz ganz großes Kino!!! Jeder im einzelnen ist fantastisch,ich kann keinen gesondert hervorheben,weil alle toll sind.
Hab die ersten beiden Staffel geradezu verschlungen. Freue mich nun auf die 3. und 2016 soll wohl die 4. Staffel gezeigt werden. Freu!!!
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am 21. September 2015
Am Anfang wollte ich nur mal sehen, was das für eine Serie ist. Letztendlich konnte ich nicht mehr aufhören die Serie zu gucken und war immer auf die nächste Folge gespannt. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass mich die Serie so fesseln würde.
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