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Masters of Horror: Dario Argento - Jenifer

7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Steven Weber, Carrie Anne Fleming, Brenda James, Harris Allan, Beau Starr
  • Regisseur(e): Dario Argento
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Splendid Film/WVG
  • Erscheinungstermin: 31. März 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 57 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EHQSXM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.764 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als Detective Frank während eines Einsatzes Jenifer begegnet, lost das verwaiste Mädchen Mitleid bei ihm aus. Frank beschließt das einsame Mädchen zu adoptieren. Doch schnell wird ihm klar, dass mit Jenifer etwas nicht stimmt. Während er versucht, herauszufinden, was es ist, hat Jenifer nur eines im Sinn: ihren blutigen Bestimmungen zu folgen! Auch Frank soll erfahren, dass er sein eigenes Todesurteil unterzeichnet hat...

VideoMarkt

Detective Frank Spivey beobachtet, wie ein junges Mädchen um sein Leben rennt. Kurzerhand heftet er sich an ihre Fersen und rettet sie vor dem Zugriff eines offenbar verwirrten Mannes. Da sie angibt, ganz allein zu sein, nimmt er Jenifer bei sich auf. Doch schnell kommen ihm Zweifel an der Richtigkeit seiner Tat, denn das Mädchen scheint ein Geheimnis zu haben, das eine akute Gefahr für sein Leben darstellt.

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mcholsten am 24. November 2006
Format: DVD
Ein fest im Leben verankerter Polizist mit Frau und Kind rettet während seiner Mittagspause eine weibliche Person kurz vor ihrer Exekution durch einen schier verzweifelten Mann. Was ihm sofort auffällt und ihn in ihren Bann schlägt: das Wesen vereint Schönheit und Biest - ein wunderbarer, makelloser Körper mit einem entstelltem, abschreckendem Gesicht. Doch die Faszination überwiegt der Abscheu, Mitleid der Gefühlskälte. Seine Familie ist entsetzt als er diese “Frau” aus der Nervenheilanstalt zu sich nach Hause holt, als sie deren Hauskatze verspeist verlassen sie ihn ganz. Doch trotz gesundem Menschenverstandes kann er sich nicht von ihr lösen, entwickelt gar eine Obsession für sie. Doch die Befriedigung die sie ihm aber verschafft steht zu keinem Verhältnis zu deren “abartigen” Appetit auf Fleisch; das Schicksal nimmt seinen Lauf…

Dario Argento verzeiht man am wenigsten das er von seinem üblichen Stil abweicht, hier wäre - ruft man sich seine vorherigen Arbeiten ins Gedächtnis - eindeutig mehr drin gewesen! Der wohl mit Abstand besten Regisseure des italienischen Films hat hier eindeutig zu wenig seiner typischen Arbeiten, respektive seiner Art Filmen eine visuelle Note zu geben, eingebracht. Dies mag man kritisieren, sollte ihm aber zu Gute halten das er zumindest einer der wenigen Regisseure ist, die hier das Angebot wahrnahmen sich “austoben” zu dürfen. Der bekanntlich nicht recht zart besaitete Argento nahm die Chance zum gegebenen Experiment - sicherlich auch als anders an die Materie Film gehender Europäer - wahr. Vielleicht war die Arbeit experimenteller Art, vielleicht wollte er sich ja nach seinem von den Kritiken zerrissenen The Card Player auch wieder einmal richtig “austoben”?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 3. Januar 2015
Format: DVD
So sang Marlene Dietrich in dem Lied "Nimm Dich in Acht vor blonden Frau'n". Und mit einem blonden Raubtier bekommt es nun der Polizist Frank zu tun. Jenifer fehlt nicht nur ein n im Namen, sondern jegliches Gen für Anstand. Von Frank gerettet, wird dieser bald merken, warum ein anderer Mann sie ermorden wollte. Jenifer, diese Frau ohne Geschichte, kommt bei Franks Familie unter, meuchelt sie sukzessive und weidet sich an ihrem Inneren. Zwischendrin ist Jenifer aber immer wieder Kind-Frau und Femme Fatale in einem, die mit scheinbar unschuldigem Schluchzen, Schmusen und dann aber ganz schnell ganz heißem Sex in Frank gleichzeitig Beschützer- und Begatterinstinkte weckt. Beauty and the Beast in einer Person(1): Das entstellte Gesicht auf dem Superkörper, wird Jenifer Frank an sich binden, weil sie ihm alles nimmt, was er hat: Beruf und Familie. Und auch gegenüber der zaghaften Anbahnung einer neuen Freundschaft, aus der vielleicht mehr werden könnte, hat sie so ihre Vorbehalte…

Dario Argento inszenierte den ca. 58minütigen Film für die Serie "Masters of Horror", in der bekannte Regisseure freie Hand hatten, soweit nur die vorgeschriebene Gesamtlänge stimmte und man ab und an einen Werbeblock einbauen konnte. Freie Hand bedeutet hier auch, dass der Film mitunter extrem ekelhaft geraten ist, wobei er aber nie die Morde selbst, sondern nur das spätere Ausweiden der Opfer durch Jennifer zeigt. Damit nimmt er die Perspektive Franks ein, zwingt uns zur Identifikation mit ihm, soll Empathie wecken – was aber nicht ganz unproblematisch ist, denn auf narrativer Ebene ist der Film, wie so manches von Argento, ziemlich blödsinnig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RUMBURAK am 24. November 2014
Format: DVD
Kein anderer Meisterregisseur sei es ein Hitchcock, ein De Palma, ein Cronenberg wurde und wird so dermaßen abgestraft in seinen Alterswerken, wie das unumstrittene Genie des italienischen Horror- und Giallofilms Dario Argento.
Bei vielen Spätwerken ist die Kritik gerechtfertigt ("Giallo", "Dracula 3D" ) bei vielen ,so auch bei beiden Einträgen in die "Masters of Horror" Reihe aber nur geschuldet einer gewissen Engstirnigkeit des Zuschauers, der nun permanent immer wieder aufs neue eine "Suspiria" oder "Tenebre" ähnliche Großtat vom Meister des aufregenden Sinnenkinos erwartet.
So wird Argento aufgrund seiner hymnisch verehrten frühen Kultfilme auch immer wieder unterschwellig eine eigene Weiterentwicklung verwehrt.
Flankierend zu dem ausbleibenden Erfolg an den Kinokassen hat der einstige Meister seit Anfang 2000 und nach dem greulichen Flop des sündhaft teuren "Phantom der Oper" auch immer weniger Produktionsmittel zur Verfügung, was man seinen Filmen leider deutlich anmerkt.
So war es mehr wirtschaftlicher Zwang, denn kreative Selbstbestimmung die Argento im Jahr 2005 dazu veranlasste zwei Folgen der amerikanischen Fernsehfilm Reihe "Masters of Horror" zu drehen.
Obwohl mit Regiekollege und Zombie -Urvater George Romero gut befreundet, (und Schnitt- Director der europäischen Version von dessen "Dawn of the Dead") war Argento die amerikanische Filmlandschaft und ihr einengendes Zensursystem stets verhasst, doch ausgerechnet hier in diesem Fernsehformat gab man ihm vollkommene Handlungsfreiheit..
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