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Der Mastercode
 
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Der Mastercode (Taschenbuch)

von Scott McBain (Autor), Michael Benthack (Übersetzer)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 450 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (1. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342662902X
  • ISBN-13: 978-3426629024
  • Originaltitel: Final Decision
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 51.354 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Welt im Jahre 2020: Vielspurige, mautpflichtige Schnellstraßen, deren Benutzung streng nach Kreditwürdigkeit gestaffelt ist, überziehen den Globus. Dienende Arbeitsameisen der Kategorie A 7 (Abschaum und Sklaven rangieren unter A 9), quetschen sich nach Feierabend in überfüllte U-Bahnen. Superreiche (A 1–3) residieren in bewachten Ghettos. Der Global regiert die Welt. -- Oje! Schon im Prolog werden Globalisierungsgegner, Mahner vor einem Überwachungsstaat und solche, die die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander gehen sehen, verzweifelt aufjaulen. Doch Freunde, es kommt noch schlimmer! Big Mother is watching us!

An geheimem Münchner Ort brütet eine mysteriöse Loge aus hochrangigen Politikern und Konzernherren über der Liquidierung eines Finnen, der den Mastercode eines hochbrisanten Computersystems entschlüsselt hat. Arvi arbeitet im Dienste des geheimnisvollen Lars Pedersen, Herr über ein globales Computernetzwerk mit dem heimeligen Namen „Mother“. Dieses liebende Muttertier hat die schöne Aufgabe, alle Weltenbürger zu erfassen und nach ihrem Nützlichkeitsgrad einzustufen. Schöne neue Welt! Bevor Arvi im Kugelhagel der deutschen „Special forces“ von uns geht, gilt sein letzter Gedanke Pia, seiner Schwester. Nur sie konnte die Welt vor der Gier der Globalcoms noch retten!

Starker Tobak, der schon auf den ersten zehn Seiten auf uns niederprasselt. Scott McBain, schon im Judasfluch ein ausgewiesener Liebhaber dickbalkiger Verschwörungsthemen, ist erneut von keinerlei Zaghaftigkeit getrübt. Unter der Weltherrschaft tut er‘s nicht. Die schöne Finnin Pia, eine sogenannte „Gespielin“, die ihr mieses Kredit-Rating regelmäßig als Mätresse von A 1-A 3-Bonzen aufwertet, gerät in ein finsteres Verschwörungsszenario, in das die schwarze US-Präsidentin Dankwert (!), der britische Außenminister und -- wer hätte es gedacht --, unsere Freunde vom CIA tragende Rollen spielen.

Für Pia, die mehr weiß als sie ahnt, stellt sich am Ende nur noch die Frage: Wer dreht „Mutter“ den Saft ab, bevor die Welt in die Luft fliegt? Für feine Charakterzeichnungen bleibt wenig Raum in dieser düsteren Agenda 2020. Dennoch ein Zukunftspanorama, das auf bedrückende Weise unserer Wirklichkeit schon jetzt verdammt nahekommt. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Der Kampf gegen das Böse ist nie zu Ende
Mother , ein globales Computernetz, sammelt die Daten aller Bürger und stuft sie nach einem festgelegten Ranking-System ein. Überall herrschen Korruption und nackte Geldgier. Als Mother in die Hände einer Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef fällt, scheint die totale Kontrolle über die Welt zum Greifen nahe. Nur Pia, eine junge Finnin, kann die Menschheit noch retten. Sie kennt den Mastercode für die Selbstvernichtung des Systems ...

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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Futuristische Parabel zum Antagonismus von Macht und Moral, 20. April 2005
Von timediver® "Ronald Funck" (Offenbach am Main, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Bei "Der Mastercode", der unter seinem englischen Originaltitel "Final Solution" bisher noch nicht erschienen ist, handelt es sich bereits um den dritten Thriller des Autors Scott McBain. Während jedoch bei "Die Geheimloge" (2003) und "Der Judasfluch" (2004) die jeweilige Vorgeschichte in der Vergangenheit liegt und die Gegenwart Schauplatz der Romanhandlung ist, ereignet sich in "Der Mastercode" das Geschehen in der nahen Zukunft, wobei die vorausgegangenen Ereignisse bis in die Gegenwart (2005) zurückreichen. Wie in den beiden ersten Romanen bildet der Antagonismus zwischen "Macht und Moral" erneut Kulisse und Fluidum. In gewohnter Weise sind den (diesmal 64) Kapiteln, sowie Pro- und Epilog, historische Zitate zum Thema vorangestellt, deren Zusammenstellung nicht nur Fleiß, sondern auch fundierte Sachkenntnis offenbaren......

.....im Jahr 2020 wird fast die ganze Erde von einem Computernetz namens "Mother" beherrscht, das sich aus einer vor dem Bankrott geretteten Telekomminkationsgesellschaft entwickelt hat. Das globale EDV-System fusionierte mit dem Internet zum "Supranet" und wird nach der Einführung der Weltwährung "Global" von den "GlobalCom", wie z. B. "AstralCorp", "BodyWorld", "PlanetGambler", "TotalHousing", "UniversalDrug" usw. beherrscht, die für ihren Profit alles und jeden vermarkten. Fast alle Politiker stehen im Sold dieser weltweiten Megakonzerne. Fünfundneunzig Prozent der Weltbevölkerung sind in 9 Stufen, sogenannte "Kreditratings" eingeteilt. Alles und jeder wird nach ISBN genormt und vermarktet, z. B. Sprache und Hautfarbe. Während die "GlobalCom" das sogenannte "Gute" am und die Vorteile des Systeme preisen, kommt es überall auf der Welt einerseits zu Demonstrationen und Unruhen, andererseits fordern Geheimdienstler, Militärs und Politiker Zwangsregistrierung, Kriegsrecht und weitere diktatorische Vollmachten, um dieser "terroristischen Aktivitäten" Herr zu werden. In Wahrheit wollen sie jedoch auch die letzten Reste der Demokratie abschaffen und ihre Machtgier in einer totalen Konsumdiktatur verwirklichen. Lediglich drei Personen, die aufgrund ihrer ethischen Verpflichtung und Aufrichtigkeit nicht durch Macht korrumpiert wurden, sind im Besitz des "Mastercodes" zur Verhinderung des kapitalistischen Totalitarismus, durch den sämtliche Grund- und Freiheitsrechte außer Kraft gesetzt würden.........

Scott McBain ist mit "Der Mastercode" ein erschreckender Thriller gelungen, in dem sich alle erdenklichen Horrorvisionen der Globalisierung gepaart mit Totalitarismus realisiert haben. Was vordergründig mit den positiven Zwecken Wohlstand, Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus und Freiheit gerechtfertigt wird, ist in Wirklichkeit eine auf Täuschung und Gewalt aufgebaute, menschenverachtende und zynische Versklavung des Großteils der Menschheit zugunsten einiger Weniger. Die futuristische Variante von "Macht und Machtmissbrauch" lässt nicht nur an historische Beispiele von "Täuschung und Verführung" erinnern, sie ist zudem auch eine Warnung vor totalitären Systemen in Gegenwart und Zukunft einerseits, und den persönlichen Verlockungen durch die Macht und ihre Hybris andererseits. Da es aufgrund der Spannung zudem recht schwer ist, diesen "Pageturner" wieder aus der Hand zu legen, gibt es für (m. E.) McBain's bestes Werk 5 Amazonsterne!

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Tolle Idee, schlecht umgesetzt., 2. Juli 2006
Von Alberto Fernández (Eislingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe mir das Buch in der Erwartung gekauft, einen Thriller zu lesen. Umso größer war die Überraschung, als ich gemerkt habe, es ist viel Gesellschaftskritik dabei, mit Schwerpunkt auf die Mechanismen der Macht und die Natur des Menschen. So weit so gut. An utopischer bzw. antiutopischer Literatur war ich schon immer sehr interessiert. Der Ansatz, also die Idee, ist gut und extrem aktuell.
Aber: Meine Verärgerung über dieses Buch begann, als der Autor seine moralische Überlegungen bis zum Ende der Handlung zigmal wiederholt hat. Ich fand es teilweise echt frech, wie offensichtlich er versucht den Leser seine Thesen und Ansichten quasi ins Gehirn zu drücken, als der Leser selbst nicht dazu fähig wäre seine eigenen Schlussfolgerungen und die klaren Parallelen zu unserer Gesellschaft zu finden, denn das IST ganz eindeutig sein Ziel. Die Formulierungen sind ansonsten einfallslos, die Charaktere flach und fast kitschig.
Eine Megaenttäuschung am Ende. Mein Tipp: Brave New World ist vielleicht nicht so direkt, dafür aber umso prägnanter im Bezug auf die Folgen der Verblödung der Massen und die zukünftigen erschreckenden Folgen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist überflüssig, 15. Juli 2005
Von Ein Kunde
Ich kann mich den Meinungen von "ahol" und "ferge 28" aus München nur anschließen. Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich schon andere Titel von Scott McBain gelesen habe. Auch hat mich die Idee für die Story angesprochen. Leider habe ich mich täuschen lassen. Die ganze Geschichte hätte man auf die Hälfte der über 500 Seiten reduzieren können, dann wäre es vielleicht ein spannender Thriller geworden und nicht nur ein billiger Abklatsch von Orwell (nur dass es jetzt eine "Mother" ist und nicht der "große Bruder"). Hält der Autor seine Leser für so dumm, dass er immer wieder das System der A1er bis A9er und alles was damit zusammenhängt erklären muss? Ich habe mich auf jeden Fall selten durch ein Buch so gequält, wie durch dieses. Ich werde es sicher nicht weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Super spannend
Ich bin damals bei der Bahnfahrt über eine Leseprobe von Der Mastercode gefallen. Mir hat die Leseprobe so gut gefallen, dass ich direkt am Bahnhof in den Buchladen bin und es mir... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von B. Angelika veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Absolut unglaubwürdige Gesellschaftskritik ...
... so schrieb hier ein Rezensent.

Ist das wirklich so?

Ich habe dieses Buch in den letzten Tagen gelesen und fand es erschreckend wie nahe wir heute... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von A. Kemmer veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Nun ja.........
der Buchtitel sagt im groben worum es geht. Die Geschichte zeigt ein spannendes und erschreckends Bild der möglichen Zukunft wenn der Staat als solcher seine Hoheitsrechte aus der... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Thomas Reißig veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen nichts ist unmöglich
Aus technischer Sicht ein durchaus mögliches
Szenario , nicht erst 2020 . Bestimmte Entwicklungen auch in Deutschland
gehen in genau diese Richtung . Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Thomas Karl veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Keine Spannung sondern Gesellschaftskritik
Das Buch war eine herbe Enttäuschung für mich. Vom Thema her hätte man einen echt spannenden Thriller erwarten können aber was letztendlich herauskam, war eine absolut... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von W. Roth veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen eines der besten Bücher
Ich finde dieses Buch einfach klasse. Die Spannung zieht sich wie
ein roter Faden durch das ganze Buch. Die totale Überwachung ist aktueller den je.
Vor 17 Monaten von T. H. veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Einsame Spitze
Der Mastercode ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe! Trotz vieler Seiten konnte ich es kaum aus der Hand legen!! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von S. Moll veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen schleppend schleppend
zum glück hatte ich das buch ausgeliehen. in 4 wochen nur 154 seiten
gähnend langweilig, ziemlich konstruiert. Flache karaktere.
Vor 19 Monaten von pillepalle veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Einfach schön...
Fünf Sterne sagen glaube ich alles... Außerdem wurde er Inhalte dieses Buches schon von vielen anderen ausführlich beschrieben.. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Nicole veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen George Orwell lässt grüßen...
eine modernere und etwas krassere Version von Orwell's 1984. Stellenweise ziemlich langatmig und leicht zu durchschauen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2007 von Tigger

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