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42
4,5 von 5 Sternen
Mass Effect 2 [EA Classics]
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2011
Mass Effect 2 (im weiteren ME2 benannt) ist für mich eines der besten und fesselndsten Spiele, die ich bisher gespielt habe. Ich liebe Mass Effect auch, aber Teil 2 ist einfach etwas besser, weil BioWare viele Kritikpunkte ausgemerzt hat. Wer keine Lust hat alles zu lesen, am Schluss werde ich die Pros und Kontras zusammenfassen. Ich habe das Spiel mit der englischen Sprachausgabe gespielt, weil diese einfach viel besser ist als die deutsche, deswegen verwende ich auch die englischen Namen.

== Story und Graphik==

Eine Zusammenfassung befindet sich ja bereits bei der Produktbeschreibung von Amazon, darauf werde ich also nicht weiter eingehen.
Die Geschichte ist toll erzählt und packend in Szene gesetzt, es entsteht eine fesselnde, dichte Atmosphäre, nicht zuletzt auch durch den tollen Soundtrack und die sehr gelungene Synchronisation (zumindest im englischen :-)). Kenner des ersten Teils sind dabei im Vorteil, "Neulinge" werden wohl einige Begebenheiten wie den Angriff der Geth auf die Citadel im Codex nachlesen müssen, auf den über das Menü zugegriffen werden kann. Aber keine Angst, auch diese Leute werden ME2 verstehen und ihre Freude daran haben. Ein Endspielstand von ME1 kann importiert werden (Aussehen, Entscheidungen etc. werden übernommen), was mehrere Anspielungen (größere und kleinere) oder geänderte Dialogoptionen zur Folge hat. Dies ist meiner Meinung nach eines der besten Features, die sie in ME2 eingebaut haben. Dadurch sind die beiden Teil richtig miteinander verwoben und die Leute erinnern sich in ME2 was man in ME1 gemacht hat, positive und negative Entscheidungen.
Der Nachteil ist, dass die eigentliche Hauptstory insgesamt wesentlich kürzer ist als in ME1, da man zu 70% damit beschäftigt ist, sein Team aufzubauen. Die einzelnen Charaktere sind aber sehr liebevoll und die Rekrutierungsmissionen so ansprechend und abwechslungsreich gestaltet, dass ich - obwohl man nicht viel Neues über Reaper und Protheans erfährt - trotzdem an den Bildschirm gefesselt war. Außerdem ist die Story, die nichts mit Rekrutierungen zu tun hat, genauso packend wie im ersten Teil, nur eben leider weniger. Das Ende ist gewohnt episch. Dabei ist sogar das Timing wichtig, davon möchte ich jetzt aber nichts spoilern.

Graphisch kann man über das Spiel kaum meckern, sowohl Mimik und Gestik der Charaktere sind ausgezeichnet, als auch die Inszenierung. Während man sich mit seinen Leuten unterhält, bewegen sie sich, wenn sie z.B. gerade aufgeregt sind, laufen sie herum, oder rutschen sich auf dem Stuhl zu Recht, die "Kameraperspektive" ändert die Winkel etc. Dadurch wirkt alles sehr lebendig und realistisch. Zudem wurden auch unterschiedliche Baustile für die verschieden Rassen eingeführt. In ME1 sahen alle Bunker und Raumschiffe gleich aus, egal wem sie gehörten.
Einzig zu bemängeln gäbe es, dass in ein paar wenigen Dialogen ein schwarzer Rahmen um die Untertitel war. Deswegen waren sie immer noch einwandfrei zu lesen, störten aber etwas das Gesamtbild. Aber das kam nur selten vor.

== Dialoge und Paragon/Renagade-System ==

Wie bereits erwähnt ist die englische Synchronisierung ausgezeichnet und trägt so viel zum Vergnügen der Dialoge bei.
Die Texte an sich sind toll geschrieben, besonders die Dialoge mit Joker sind unglaublich lustig, daneben gibt es aber auch sehr ernste und traurige z.B. mit Thane oder Samara. Diese Mischung ist BioWare sehr gut gelungen. Praktisch ist auch, dass Dialoge mit der Leertaste übersprungen werden können. Wenn man also mal geladen hat, muss man nicht, wenn man nicht will, den kompletten Dialog nochmal anhören.
Neu ist das Unterbrechungssystem, das in bestimmten Dialogen vorkommt, dabei gibt es sowohl Paragon- also auch Renegade-Unterbrechungen. Sie sind optional, ich kann das Gespräch also einfach weiter fortführen, oder abkürzen. Gut ist, dass diese Aktionen nicht vom Paragon- oder Renegade-Wert abhängen, man kann also als Paragon auch Renegade-Aktionen machen v.v. Weitere Abwechslung und Personalisierung seines Charakters sind so möglich. Spezielle Paragon- (in ME1 Charm) und Renegade-Antworten (in ME1 Intimidate) können jedoch nur abhängig vom jeweiligen Paragon/Renegade-Wert gegeben werden, es gibt nur kein extra Skill mehr dafür (s. Skills) wie in ME1.
Die Entscheidungsmöglichkeiten haben dabei zum Teil große persönliche Auswirkungen sowohl für NPCs als auch die eigenen Crewmitglieder, man hält oft das Leben (wörtlich und bildlich) seines Gegenübers in der Hand. Dies führt dazu, dass der Wiederspielwert sehr hoch ist, da man andere Entscheidungen ausprobieren möchte.

== Inventar, Waffen und Rüstungen ==

Wahrscheinlich einer der größten Streitpunkte. Es gibt kein Inventar mehr. Ich sammle gern Sachen auf und bin absolut für ein Inventar, aber in ME1 hat's einfach nur genervt. Es war chronisch voll mit viel schlechteren Waffen und Mods als man ohnehin schon hatte, so dass man ständig den ganzen Schmodder verkaufen musste. Da ist mir keins wie hier lieber. Man sammelt Upgrades auf und wertet auf der Normandy dann alle Waffen eines Typs damit auf. Ich hätte eine Mischung gut gefunden: kleineres Inventar, dafür keine Kessler III finden, wenn man schon eine Volkov VII hat.
Upgrades gibt es jetzt auch für die Normandy, manche sind sogar essentiell, wenn man ME2 überleben möchte, ein sehr nettes Feature.
Es gibt keine Omnitools mehr zum Ausrüsten, das ist mir aber egal, ich konnte in ME1 nie einen echten Unterschied zwischen den Tools feststellen. Die Crew und Shepard können insgesamt weniger Waffen ausrüsten, aber letztendlich haben die Teammitglieder in ME1 auch nur mit 2 Waffen geschossen. Nur die Soldierklasse kann weiterhin alle Waffen benutzen. Man findet nur ca. 3 - 5 verschiedenen Waffen von einem Typ und rüstet dann auf der Normandy oder an Waffenschränken, die über die Level verteilt sind, die Waffen aus, die man will. Sie unterscheiden sich in Schussanzahl bis zum Nachladen, Präzision und Schaden, also wie in ME1. Es gibt aber keine Zahlenanzeige mehr für diese Werte, man muss die Waffen ausprobieren. Ich finds gut, es macht Spass rauszufinden, welche Waffe zu seinem Spielstil passt, als einfach nur langweilig die Zahlen abzulesen. Das kann ja jeder :-). Die Waffen sehen dafür auch viel unterschiedlicher aus und haben nicht einfach nur eine andere Farbe. In ME1 brauchte man nur die Spectrewaffen, die auf lächerlich weite Entfernungen unglaublich viel Schaden gemacht haben. Langweilig. Ein paar mehr unterschiedliche Waffen wären aber trotzdem schön gewesen.
Rüstungen gibt's für die Crew keine mehr, dass finde ich sehr schade, ich rüste meine Truppe gerne aus, was Miranda und Jacob und v.a. Jack in den Kampf tragen ist nicht grad eine Rüstung. Es kann nur zwischen zwei Farben für deren Klamotten gewählt werden, nachdem sie loyal sind (s. unten). Dafür kann man die Rüstung von Shepard schön verändern. Sie ist unterteilt in Arme, Beine, Torso, Schultern und Helm. Die einzelnen Teile dafür, die man kaufen kann, können dann frei kombiniert werden und die Rüstung sieht trotzdem gut aus, weil ein allgemeines Aussehen eingestellt werden kann (Farbe, Muster, Material...). Zudem kann ich so mehrere Effekte stärken, hier etwas mehr Schilde, da etwas mehr Extramunni etc. Sehr individuell.

== Klassen, Skills und Erfahrung ==

Es gibt sehr viel weniger Skills als in ME1, Shepard hat 5 plus eine passive Fähigkeit der Klasse plus eine Loyalitätsfähigkeit seiner Mitglieder also 7. Die Crewmitglieder haben nur 2 plus eine passive persönliche Fähigkeit plus eine Fähigkeit, die freigeschaltet wird, nachdem die Loyalitätsmission abgeschlossen wurde, also 4. Völlig wegrationalisiert wurden die Skills Decrypt und Electronics. Das finde ich sehr gut, weil es mich in ME1 genervt hat, gezwungen zu sein, nicht nur Punkte in diese Skills zu setzten, die ich lieber in Kampffertigkeiten gesteckt hätte, sondern man musste dann ja auch dieses entsprechende Mitglied immer mitnehmen. Hier kann das Shepard selber, es ist kein Skill nötig. Es gibt 2 unterschiedliche Minigames, eins für Hacking und eines für Bypass, die ich ganz nett finde. Ebenfalls fehlen die Skills für Intimidate und Charm, da diese in ME2 einfach direkt proportional mit dem Paragon/Renegade-Wert zusammenhängen. In ME1 konnte man auch nur so viele Punkte reinstecken, wie hoch der jeweilige Paragon/Renegade-Wert war. Die Waffenskills fallen auch weg, das ist etwas schade.
Die Skills, die da sind, können viermal aufgewertet werden, auf der vierten Stufe kann zwischen 2 Versionen entschieden werden.
Warum ist es jetzt eigentlich nicht unbedingt ein Schaden, dass es so wenige Skills gibt? Weil im Unterschied zu ME1 die Skills nur abhängig voneinander benutzt werden können: benutze ich eine Fähigkeit, kann ich die anderen ebenfalls für die Dauer des Cooldowns der benutzen Fähigkeit nicht anwenden. In ME1 war das nicht so. Man muss sich also besser überlegen, welche Fähigkeiten man benutzt und kann nicht einfach wahllos alles raushauen was geht. Da muss man schon mehr den Kopf einschalten.
Die biotischen Fähigkeiten wurden aufgewertet, sie sind jetzt stärker und haben teilweise ein Zielsuchverhalten. In ME1 gingen sie oft daneben, so dass ich irgendwann einfach nur noch mit meiner Waffe geschossen habe. In ME2 sind Fähigkeiten die wichtigsten Kampfelemente - besonders auf Hardcore und Insanity - auch im späten Spiel.
Die einzelnen Klassen sind jetzt auch viel interessanter und unterscheiden sich stärker voneinander, besonders der Vanguard spielt sich jetzt völlig anders. Ich habe das Spiel mit allen Klassen durchgespielt und jedes Mal hat es sich anders angefühlt. In ME1 war das irgendwie alles der gleiche Brei, der Vanguard hat sich für mein Empfinden nicht viel anders gespielt als der Soldier, weil man ohnehin einfach die Spectrewaffen ausgerüstet hat und dann einfach nur draufhalten musste. Man kann am Anfang des Spiels sogar die Klasse und das Aussehen seines importierten Shepards ändern, was ich sehr nützlich finde.
Erfahrung bekommt man jetzt nicht mehr von einzelnen Gegnern sondern eine feste Menge am Ende jeder Quest, Maximallevel ist 30, Levelanstieg ist immer nach 1000 Punkten. Hauptmissionen geben ca. 1000, die Loyalitätsmissionen ca. 900 und die Nebenmissionen zwischen 50 und 100 Erfahrungspunkte. Dadurch wird "Paragon-Verhalten" dem Renegade gleichgestellt: ich habe keinen Nachteil mehr davon, wenn ich eine kleine Gruppe Leute verschone, ich bekomme deswegen nicht weniger Erfahrung. Das ist wirklich gut.

== Kampf ==

Ich habe den Eindruck, dass die Kämpfe jetzt taktischer sind. Besonders in den Nebenmissionen von ME1 standen einem in den kleinen Bunkern innerhalb kürzester Zeit ziemlich viele Leute auf den Füßen, also Shotgun raus und abdrücken (bei einer Mission waren ungelogen nach 5 Sek 15 Leute bei mir!). In ME2 verteilen sie sich besser und gehen auch in Deckung, in ME1 sind sie einfach nur wie von einer Todessehnsucht gepackt direkt zu einem hingerannt. Trotzdem sind die Gegner in ME2 noch immer nicht sehr klug, Flankierungsmanöver habe ich vielleicht ein- oder zweimal gesehen, die KI ist also immer noch verbesserungswürdig.
Waffen überhitzen jetzt nicht mehr, sondern es werden Thermoclips zum Runterkühlen verbraucht, wenn man keine mehr hat, kann man nicht mehr schießen. Im Prinzip also wie Munition, nur eben schöner ins Mass Effect Universum eingefügt. Finde ich gut, dass sie sich darüber Gedanken gemacht haben. Sie werden von Gegnern fallen gelassen oder liegen irgendwo im Level rum. Selbst auf Insanity hatte ich meistens genug Thermoclips.
Shepard kann als einziger Heavy Weapons wie Raketenwerfer einsetzten, für die es andere Thermoclips gibt, die es nur in speziellen Kisten zu finden gibt, der Einsatz der Heavy Weapons sollte also gut überlegt sein.
Es gibt viele Möglichkeiten in Deckung zu gehen, man kann seinen Leuten, von denen man immer 2 mitnehmen kann, wie gewohnt befehlen in Deckung zu gehen oder die Waffe zu wechseln. Die Begleiter-KI ist aber wesentlich besser geworden. In ME1 standen sie so oft hinter irgendwelchen hohen Kistenwänden und haben sinnlos auf diese gefeuert, weil in der groben Richtung dahinter der Feind war. Jetzt versuchen die Crewmitglieder sich besser zu positionieren und so den Gegner zu treffen und schießen nicht völlig sinnlos in der Gegend rum.
Während es auf den Schwierigkeitsgraden casual und normal eigentlich total egal ist, wen man mitnimmt, muss man sich auf Hardcore und besonders Insanity sehr gut überlegen, wessen Fähigkeiten man nutzen möchte, da alle Gegner durch Schilde, Rüstung oder biotische Barrieren geschützt sind. Diese sind im Übrigen jetzt besser zu erkennen als in ME1, da sie eigene Farben haben und die Leisten einfach deutlicher zu sehen sind.
Es gibt keine Lebensenergieanzeige mehr sondern man erkennt seine Verwundung durch veränderten Sound und rote "Adern" im Bildschirm. Geht man lange genug in Deckung, heilt man wieder. Medigel erweckt somit nur noch gefallene Kollegen wieder zum Leben.

== Quests ==

Es gibt zwar etwas weniger Nebenquests als in ME1, dafür sind sie viel abwechslungsreicher und schöner gestaltet, jede hat ihr eigenes Gebiet, dadurch werden sie nicht langweilig und die Planeten sehen wirklich so aus, als würde es sich lohnen sie zu besiedeln, keine kargen Felswüsten wie in ME1. Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Gegner jetzt aus mehr Rassen bestehen. In ME1 waren "die Bösen" in Sidequests zu 90% Menschen, das vermittelte irgendwie den Eindruck, dass nur Menschen zum Bösen fähig sind, die anderen Rassen sahen daneben wie Heilige aus. Das ist jetzt hier viel besser, da gibt's genauso viel Asari, Turians, Krogan, Salarian, Vorcha... wie Menschen.
Außerdem kann man jetzt mehr auch mehr andere Städte besuchen wie die Heimatwelt der Krogan, das ist gut, dafür wurde die Citadel drastisch verkleinet, was ich schade finde.
Die Loyalitätsmissionen sind optional und somit Nebenmissionen, besonders diese machen aber sehr viel Spass.
Die Level verlaufen sehr linear, dafür hat man aber keine Karte mehr nur einen Richtungsweiser, so dass man letztendlich sich auch gut umschauen muss, ob da nicht doch noch eine Tür zur Seite abgeht, hinter der sich noch ein Raum befindet, denn die gibt es auch.

== allgemeines Gameplay ==

Halleluja, es gibt keine ewigen Fahrstuhlfahrten mehr, die am Anfang von ME1 vielleicht noch ganz nett waren, irgendwann aber nur noch genervt haben, weil sowieso nur noch die gleichen Nachrichten liefen und meine Leute sich weigerten, sich miteinander zu unterhalten. Jetzt steigt man in den Aufzug, es gibt einen kurzen Ladebildschirm und gut ist. Viel besser. Dazu muss man sagen, dass ich ME2 nur auf XP und Windows 7 gespielt habe, da war die Ladezeit zwischen 2 und 10 Sekunden. Meine Freunde haben auf Vista gespielt, da waren die Ladezeiten ewig. Und, nein, es liegt nicht am Computer. Als auf dem gleichen Rechner Windows 7 installiert wurde, lief es auch viel schneller.
Die Steuerung finde ich sehr angenehm, die Tasten sind für die Hand sehr angenehm gelegt, für wen nicht, der stellt sie eben um.
Die Sternenkarte ist nun etwas anders, man sieht eine kleine Normandy hin- und herflitzen, sehr nett. Außerdem ist die Karte insgesamt heller, in ME1 war sie für mich zu dunkel, ich hab beinahe ein paar Planeten übersehen. Zudem gibt es eine Prozentanzeige für die einzelnen Galaxien und Sternensysteme, so dass man es mitbekommt, wenn in einem von einem bereits erforschten Cluster ein Sternensystem dazukommt, bei ME1 musste ich mir immer eine Liste schreiben, weil ich mir die ganzen Namen nicht merken konnte wo ich schon war. Schade ist aber, dass bei ME2 in die Anzeige auch die versteckten Himmelskörper reinzählen, nur die Planeten wäre besser gewesen.
Es gibt keinen Mako mehr. Das ist gut und schlecht. In den Hauptmissionen habe ich das Gefährt gerne gemocht, auf den Nebenquestplaneten habe ich es verabscheut. Dafür scannt man jetzt Planeten. Da in ME1 die Planeten, auf denen man landen konnte, zu 95% steinige Einöden waren, ist so eine Planetenansicht wie bei ME2 auch nicht langweiliger. Man muss sich nicht mehr über riesige Berge aufregen, über die man kaum rüber kommt, spannender ist das Scannen aber auch nicht. Ich finde beides schlecht, wenn ich aber wählen müsste, würde ich das Scannen vorziehen, weil man nur so viel scannen muss, wie man Rohstoffe braucht. Wenn man genug hat, hört man einfach auf, verpasst aber trotzdem keine Sidequests, weil EDI, der Bordcomputer, beim Aufrufen des Planeten eröffnet, ob es eine gibt oder nicht. Beim Mako konnte man sich da nie sicher sein, da nicht alles auf der Karte eingezeichnet war und man das ganze Ding abfahren musste. Ätzend.

== Crew und Romanzen ==

Im Verlauf des Spieles können insgesamt 10 Leute, mit DLC sogar 12, rekrutiert werden. Für jeden muss eine Rekrutierungsmission durchgeführt werden, die - wie bereits erwähnt - schön abwechslungsreich gestaltet sind. 2 bestimmte Leute, die in ME1 bereits zur Truppe gehörten, können wieder rekrutiert werden. Wo man aber bei den neuen Charakteren viele Gespräche führen kann, kann man mit diesen zwei kaum neues bereden. Das fand ich sehr schade, es war ja nach ME1 noch längst nicht alles über sie bekannt. Die "Neuen" sind gut ausgearbeitet und interessant. Um die Loyalität seiner Crewmitglieder zu erhalten und somit die ungeteilte Aufmerksamkeit für die Mission, können ab einem gewissen Zeitpunkt Loyalitätsmissionen erfüllt werden. Diese sind meist sehr persönliche Angelegenheiten für die Charaktere und daher auch sehr fesselnd. Ich habe richtig mit meinen Leuten mitgefiebert und Mitleid für sie entwickelt. Außerdem sind die Missionen sehr unterschiedlich und ideenreich, da hat BioWare sich wirklich Mühe gegeben.
Was ein bisschen fehlt, ist die Reaktion der Crew auf Entscheidungen. Eigentlich müsste sich die Beziehung zu Shepard verschlechtern, wenn man etwas tut, was derjenige absolut schlecht findet. Wäre schön, wenns das noch gäbe.
Unter diesen 10 Leuten gibt es je drei Optionen für männlichen und weiblichen Shepard für eine romantische Beziehung, gleichgeschlechtliche gibt es nicht. Man kann aber auch der alten Flamme aus ME1 treu bleiben. In diesem Fall steht das ganze Spiel über ein Bild desjenigen in Shepards Kabine, beginnt man eine neue Romanze, wird das Bild irgendwann umgeklappt.

== "Genre" ==

Was für ein Spiel ist Mass Effect 2 denn jetzt? Keine Ahnung um ehrlich zu sein. Es ist ein Hybrid aus Action-Adventure, Rollenspiel und Shooter, der einfach nur Spass macht. Ich finds auch ehrlich nicht wichtig, welchem Genre das Ding zugeteilt wird, vielleicht gibt's da einfach noch keinen Namen für. Es gab auch noch nicht von Anfang an MMORPGs. Ich finde es gut, wenn Spieleentwickler neue Wege einschlagen, die Diskussionen hier in welche Schublade es gesteckt werden muss, finde ich völlig überflüssig. Ich habe jedenfalls keine Lust, immer wieder die gleichen Spiele zu spielen und wenn die Leute sich nicht immer wieder was Neues ausdenken würden, würden wir immer noch nur Rollenspiele spielen, bei denen man in die Konsole "Go North" eingeben muss und dann als Antwort bekommt "You are in a forest", ohne Bild und alles.
Mass Effect 2 ist eine Sache für sich, wer sich nicht sicher ist, ob er es mag, soll die Demo spielen oder sich YouTube-Videos anschauen oder dem wirklich tollen Spiel einfach mal eine Chance geben!

== Zusammenfassung ==

+ = positiv, - = negativ, +/- = sowohl positiv als auch negativ

+ Tolle Story (aber etwas kurz, s. u.) und Optik
+ Große Entscheidungsfreiheit
+ keine Fahrstuhlfahrten mehr
+ Paragon/Renegade-Aktionen
+ englische Synchrinisierung, Soundtrack
+ Hoher Wiederspielwert
+ Gestaltungsmöglichkeit für Shepards Rüstung
+ verbesserte Sternenkarte
+ Lebendige Charaktere/-verhalten
+ viel bessere Sidequests, schönere Planeten
+ unterschiedlichere Klassen
+ taktischeres Kampfsystem (Skills, Gegner...)
+ keine Extraskills für Hacking und Charm nötig
+ verbesserte biotische Fähigkeiten
+ Mehr bewohnte Städte
+ Importierbarer Spielstand
+ Erfahrungspunkte unabhängig von Kills
- Keine Rüstungen für Crew
- Eigentliche Hauptstory recht kurz
- Gegner-KI zwar besser immer aber noch nicht so schlau
- Kleine Graphikfehler
+/- kein Mako, dafür Planetenscannen
+/- kein übervolles Inventar, dafür gar keins
+/- Weniger Skills, dafür taktischerer Einsatz nötig
+/- verbesserte Begleiter-KI, aber immer noch verbesserungswürdig

Danke fürs Durchhalten :-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2012
Nachdem ich Mass Effect 1 gespielt hatte, freute ich mich bereits auf die Fortsetzung und ich wurde nicht enttäuscht!
Mass Effect 2 ist ein Spiel, das ich so selten erleben durfte! Es hat eine packende Story, super Atmosphäre und einen Soundtrack, der einfach nur atemberaubend ist!

Alle Missionen sind spannend und mir wurde nie langweilig. Vor allem auch die DLCs sind sehr zu empfehlen. Ich finde das Spiel nicht zu lang oder zu kurz und auch nicht zu schwer oder zu einfach. Einige alte Charaktere tauchen auch wieder auf oder sind sogar wieder in eurer Mannschaft.
Die unterschiedlichen Klassen bieten zudem ein abwechslungsreiches Spielerlebnis.

Fazit:
Mass Effect 2 zu spielen, ist wie einen guten Film zu gucken, nur das ihr die Handlung mit bestimmt! An einigen Stellen machte mir die Handlung mit der super Musik gepaart Gänsehaut! Spielt dieses Spiel! :)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2011
Comander Shepard rettet mal wieder die Welt :) Hier meine Bewertung:

Positive Inhalte:
+ Das übernehmen des eigenen Shepard in den 2ten Teil
+ Wiedersehen mit alten Bekannten
+ Größere Gruppenauswahl + tiefergehende Charaktere des Squad
+ Abwechslungsreichere Missionen und mehr Orte
+ Die gesamte Storyline (Episch!)
+ Mehr eintscheidungsgewalt in Dialogen (Aktionstasten)
+ Mehr verschiedene Gegnertypen
+ 6,4 Tonnen Zwischensequenzen
+ Die neue Normandy (WOW!)
+ Upgrade-System im Forschungslabor
+ Eigenes Logbuch mit Squadanzeige, Updates, Emails etc...
+ Einen Heben mit der Bordärztin :D
+ Filmreifer 2ter Teil
+ Imposantes Universum mit umfangreichem Hintergrund. Sehr stimmungsvoll!
+ Gute Grafik
+ Weltklasse Soundtrack

Neuttrale Aspekte:
x Fast jeder Planet/Mond ist Ressourcenträger, Abbau
aber auf dauer langweilig und nervig. Stört den Storyfluss
x Mehr Kisten/Schränke sind direkt plünderbar,
neue Minigames aber sehr lästig. Hier hätte man zusätzlich RP-Elemte einbauen können.
zB Geheime Codes für Zahlenschlösser, Kodex-Rätsel etc.
x Nette Gimmicks (Zierfische, Modellbausammlung), passen aber
irgendwie nicht ins Bild
x Missionen erfrinschend, aber genauso linear wie in ME1
x Loyalität der Crew ist wichtig aber dafür zu wenig ausgebaut.
Hätte mir zB Loyalität für das Mitnehmen auf Missionen, und in Gesprächen
gewünscht. Den Punkt "Loyal" nur nach Abschluss der jeweiligen Mission
zu erhalten ist zu dröge. Eventuell Punktesystem mit mehreren Stufen?
x Orbitale Tankstationen+Sonden: Finde ich ganz gut. Ist ausbaufähig (natürlich ohne zu nerven).
x In sachen Itemisierung hätte ich mir eine größere Auswahl gewünscht die auch
Sinn ergibt. 1. Rüstungen (auch) für die Crew (mit ~3-4 verschiedenen Schutzwerten/Bomi, wie es jetzt bei "Shep" ist)
2. Waffen mit unterschiedlicheren Effekten+Werten, so dass man vor den Missionen sich entscheiden muss, und
nicht einfach nur auf "beenden" klickt. Zudem Optische Vielfalt.

> Zur Story:
Das Intro ist zwar bombastisch, aber bis zur 2ten Hälfte des Spiels hatte ich ein ziemliches Grummeln
was die Motivation "meines" Shepards anging. Im Ersten Teil war Cerberus noch einer der Bösen und Shep ein strahlender Held,
und plötzlich soll man ohne Skrupel für die Arbeiten? Da fehlte mir komplett die Bindung (Ja, Danke fürs Klonen -.-).
Habe daher auch Miranda und Jacob kaum Beachtung geschenkt (da haben auch deren Hintergründe nichts dran geändert).
Irgendwie kam es mir alles falsch vor, was ich (für Cerberus) tat. Ich fand zwar im ersten Teil weder die
Allianz noch den Rat irgendwie berauschend, aber ich konnte mich in meinen Entscheidungen noch selbst bewegen.
mag auch an der Synchro des deutschen Sprechers liegen, aber Shep war größtenteils völlig verbittert,
zynisch und seltsam unsympathisch. Selbst bei "blauen" Antworten. Zum Schluss hin ging es dann.
Aber an der ganzen Handlung kann man nicht rütteln. Und wenn man während des Endkampf-Film-Sequenz-Bombast-Dingens
nicht wenigstens einmal tief durchatmen musste, oder jubeln, oder heulen oder fluchen...dann hat man ein anderes Spiel gespielt :D
Das Einbeziehen der Crew in den Endkampf ist echt allererste Sahne!
Die Story zieht sich allerdings sehr geradlinig durch das Spiel, wobei sie sehr gut ist.

Nun noch...
Negative Punkte:
- Shepard nur noch sehr wenig ausrüstbar. (dafür Rüstungsdesign)
"Alles oder nichts"-Prinzip: Keine Auswahl, man bekommt Alles
im Laufe des Spiels untergeschoben, oder lässt es freiwillig weg.
- Crew fast gar nicht mehr Ausrüstbar. nur 2 Standardwaffen(+Upgrades),
keine Rüstung, bis auf die Loyal-Klamotte.
- Kein MAKO!!! (Hammer-Hovercraft hatte ich nur über DLC)
- Clippingfehler, Festhängen in der Botanik-> Neu laden
(Wieso gibt es keine Springenfunktion?)
- Tastaturlayout eine Katastrophe. Keine Waffenshortcuts! Kein Inventar,
keine Charakterbögen, keine Minimap in Missionen. Welcome to 1995!
- Enge Schlauchlevel (daher brauch man auch keine Map...Super *hust*)
- Questlog + Charstats nur über Hauptmenu erreichbar!
- Ultraschlecht: Sprinten, Klettern, Ducken ALLES auf der Leertaste!
(Beim wegsprinten vom Gegner passiert es so oft, dass man sich mit dem Rücken
zu einem Gegner VOR eine Kiste duckt-> Tot.
- Händler: In den Riesigen Raumstationen besitzen die Händler exakt
3-4 Gegenstände die sie Verkaufen. Kein Nachschub, keine Auswahl und ganz übel:
- Keine Option etwas verkaufen(!) zu können. Wer denkt sich so etwas aus? Da sind 100te
Planeten zum Abbau, aber man braucht nur ca 10% aller Ressourcen um alles(!) zu erforschen!
Die Möglichkeit zum verkaufen der Ressourcen zB auf Illium wurde verschenkt und hätte gut reingepasst.
- Zudem kein Händler für Munition im ganzen Weltall!!! (siehe unten)
- Munition : Warum das Nachladen einführen wenn die Munition eh im
Spiel keinen wichtigen Faktor einnimmt!?! Ausser beim Endboss.
- btw Munitionssystem? Hallo? Die Zivilisation war (ME1) froh alle Waffen
nur noch mit automatischen Kühlkörpern auszustatten und 2 Jahre später werden
vorsintflutliche Systeme wieder eingeführt, hää??? Zudem benutzen selbst Reaper die gleiche Munition, ne is klar...-.-
- Ebenso finde ich die Reduzierung von Medigel auf Wiederbelebungsitems, und das plötzliche
verschwinden des Universalgels aus dem Universum ziemlichen Humbug.
- Wie schon im ersten Teil sind manche Gesprächsoptionen, sehr unklar, nicht übereinsprechend
und öfter auch komplett falsch.(Option:Was ist Ihre Meinung? -> Shepard: Wir machen das jetzt so!)
- Zu wenige Randommissionen auf den Planeten. Da hätte es auch ein Random-Dungeon System getan.
- Meiner Meinung nach war es ein Designfehler mehr in Richtung Shooter zu gehen. So bleibt nur ein halb und halb.
- Gescriptetes Gegnerspawnen. Es gab im ganzen Spiel so gut wie keine Situation wo ich
meinen Infiltrator hätte (unsichtbar) ausspielen können. In ME1 konnte man sich zumindest noch an die
ersten Gegner anschleichen.

Ergebnis 4/5

Für ME3 ist ja gottseidank etwas mehr Tiefe angeküngigt :D

Gruss
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am 28. Februar 2013
Ich bin sehr begeistert von diesem zweiten Teil der Reihe. Teil 1 war ebenfalls sehr gelungen, hatte aber gewisse Makel die vom Entwicklerteam tatsächlich angegangen wurden. Anders als in Teil 1 findet der Spieler nicht mehr in jeder noch so kleinen Mission dutzende von Waffen, Rüstungen und Mods, die schnell das Inventar überfluten. Alternativ stellen sie den Spieler vor die Aufgabe fortwährend die besten Gegenstände herauszupicken, was für mich persönlich kein sonderliches Vergnügen ist.

Stattdessen entschied man sich jetzt im zweiten Teil, nur noch Upgrades in den Missionen zu verstreuen. Außerdem gilt jedes Upgrade pauschal für alle Waffen eines Typs und es gibt vergleichsweise wenige Upgrades.

Bei den Fähigkeiten der Charaktere sieht es ähnlich aus. Es stehen nun deutlich weniger Ausbaustufen und Fähigkeiten im Allgemeinen zur Verfügung.

Beides seh ich allerdings als förderlich an, denn ich ziehe keinen Spaß aus dem stetigen inneren Konflikt, ob ich den nächsten Gegner nun mit Fähigkeit a oder b bekämpfen soll, wenn beide im Wesentlichen dasselbe tun. ME2 beschränkt sich auf wenige Kernfähigkeiten, die dann aber schnell zur Hand sind und zügige Entscheidungen ermöglichen.
Die Vereinfachungen sorgen für ein deutlich intensiveres Gameplay, in dem man fast die ganze Zeit über die wunderbar vertonten Dialoge oder die sauber umgesetzte, halsbrecherische Action genießt und dadurch voll ins Geschehen eintaucht.

Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen, der für die Art von Rollenspiel mit Shooterelementen und guter Story was übrig hat. Langeweile sollte jedenfalls nicht aufkommmen. :)
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am 1. Dezember 2012
Habe das Spiel eher halbherzig auf anraten eines Bekannten erworben und hatte keine allzugroßen Erwartungen daran. Das Spiel war schnell da und in installierte ohne größere Probleme auf meinem Laptop. Nach einer für ein Rollenspiel durchschnittlichen Intro jedoch folgte ein famoses Spielerlebnis, ja, ich bin gerne bereit, Mass Effect 2 als eines der besten Rollenspiele zu bezeichnen, die ich bisher gespielt habe. Das Spiel war mein einstieg in die Reihe und ich habe nachdem ich es durchgespielt hatte umgehend auch Teil 1 und 3 erworben. Es stand im krassen gegensatz zu seinem Trailer der einen recht simpel gestrickten Science-Fiction-shooter vermuten ließ, ja die tiefgründige und wendungsreiche Story zog mich wirklioch in ihren Bann. Kann das Spiel nur empfehlen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2011
Hab das Spiel mittlerweile schon mehrfach durchgespielt und kann dazu folgendes (sinnloses Gebrabbel?) von mir geben:

+ Story (zwar nicht so HAMMER wie die vom ersten Teil, aber dennoch besser als die der restlichen Grauen Masse)
+ Charaktere (wie gewohnt sehr interessant)
+ verbesserte Steuerung

- Mineraliensuche nervt extrem

Zum Laden von DLCs hatte ich keine Ambitionen, da sich da auch keine groß positiv hervorgetan hätten. Wobei das mit den DLCs bei Bioware eh immer so eine Sache ist... siehe Dragon Age Origins -.-

Bin mal sehr gespannt auf den dritten Teil

Kaufempfehlung
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am 29. Oktober 2012
Mass Effect 2 ist eines meiner Lieblings-Rollenspiele, obwohl weniger Rollenspiel und mehr Action enthalten ist. Aber genau diese Mischung aus Action Adventure und Rollenspiel hat mir an Mass Effect 2 so gut gefallen. Weil ich den Vorgänger nicht gespielt habe, war ich zunächst verunsichert, ob ich das Spiel überhaupt kaufen sollte. Viele Spielemagazine haben mich davor gewarnt, dass man ohne Mass Effect die Story von Mass Effect 2 nicht verstehen würde. Trotzdem muss ich sagen, dass ich der Handlung gut folgen konnte, wenn ich auch nicht alles auf Anhieb verstanden habe. Aber jetzt zur Rezension, ich versuche euch das Spiel unter mehreren Aspekten vorzustellen, damit ihr wisst, was bei einem Kauf auf euch zukommt. Zum Schluss sage ich dann noch für wen das Spiel geeignet ist und gebe ein Fazit.

Handlung/Story 4/5

Zur Story kann und will ich nicht zu viel sagen, da ich den Vorgänger schließlich nicht gespielt habe und natürlich auch nicht spoilern will. Nur so viel sei verraten, in der Milchstraße(Spielwelt von Mass Effect) finden seltsame Entführungen und Zerstörungen von menschlichen Kolonien statt. Allerdings weiß niemand genau von wem diese Entführungen und Auslöschungen getätigt werden. In dieser Beziehung tritt Kommander Shepard, Protagonist und Spielperson des Spiels, ins Rampenlicht. Er soll in dieser merkwürdigen Angelegenheit Licht ins Dunkel bringen, was soviel heißt wie, stell eine schlagfertige Truppe zusammen und rette die Menschheit vor dem sicheren Untergang. Die Story an sich ist originell und spannend. Allerdings ist sie auch sehr geradlinig und man kann sich sicherlich schon vorstellen wie sie endet. Ernste Themen wie Verrat, Betrug und Rache kommen dabei sehr oft vor und sind sehr gut eingebunden. An für sich ist die Story gut gelungen, im Großen und Ganzen aber zu geradlinig. Die Spannung stimmt aber.

Zwischensequenzen 5/5

Wichtig für Rollenspiele sind selbstverständlich auch die Zwischensequenzen und die sind bei Mass Effect 2 grandios gelungen. Es ist alles dabei: Mal actionreich, mal informativ und auch mal betrügend. Während der tiefgehenden Zwischenfilmchen hat man ebenfalls die Möglichkeit zu entscheiden, was man sagt. Das wirkt sich dann möglicherweise darauf aus, wie eine Mission weitergeht oder wie ein bestimmter Charakter auf die Spielfigur reagiert. Tolle Zwischensequenzen, hier gibt es nichts zu kritisieren.

Gameplay 4/5

Das Gameplay ist für ein Rollenspiel sehr actionreich und leider auch etwas abwechslungsarm. Die wohl meiste Zeit des Gameplays nehmen die spannenden und actionreichen Gefechte ein, in denen ihr gegen die verschiedensten Gegner kämpft. Ab und zu müsst ihr gegen einen mächtigen Bossgegner bestehen, gegen den es eine bestimmte Taktik erfordert.Taktik ist auch ein gutes Stichwort für die Gefechte, denn wenn ihr während eines Kampfes auf die Pausetaste drückt könnt ihr euren Begleiter an bestimmte Orte verweisen und ihn seine Fähigkeiten einsetzen lassen, das ist dann ganz rollenspieltypisch und macht die Gefechte interessant. Wenn ihr nicht an der Front kämpfen müsst, dann unterhaltet ihr euch oft mit NPCs, um so z.B. wichtige Informationen herauszufinden, die zur Erfüllung einer Mission nötig sind. An Bord eures eigenen Schiffes, der Normandy, könnt ihr beispielshalber nach Upgrates für euch und euer Team forschen lassen, wenn euch allerdings die Rohstoffe für eine Aufwertung fehlen, könnt ihr unentdeckte Planeten nach Rohstoffen abscannen und diese bergen. Ab und an stoßt ihr bei dem recht stupiden Plantenscannen auf Nebenmissionen. Insgesamt also ein sehr gelungenes Gameplay, dem es leider an Abwechslung mangelt.

Grafik 5/5

Die Grafik von Mass Effect 2 ist sehr gut gelungen. Gesichter sehen hervorragend aus und auch die Umwelt kann sich sehen lassen. Vor allem auf dem Großstadtplaneten kann man die wunderbare Aussicht genießen. Die Grafik ist somit ein wunderbarer Teil des Spiels, an dem man nun wirklich nicht rummeckern kann.

Sound und Sprache 5/5

Sound und Sprache sind ebenfalls ein Element des Spiels, an dem es nichts auszusetzen gibt. Die Charaktere reden allesamt Deutsch, die Musikstücke sind stets passend zur Stimmung und die Geräuscheffekte beim Schießen oder bei Explosionen haben auch alle 5 Sterne verdient. Auch hier verdientes Lob.

Steuerung 3/5

Mass Effect 2 lässt sich außerhalb von Gefechten solide steuern, in den Kämpfen allerdings, wie zu bedenken, wird die Steuerung etwas unpräzise. Dies betrifft besonders das Deckungssystem, das nicht immer so reagiert, wie man es gerne möchte. Das Zielen mit der Maus funktioniert dagegen einwandfrei. Die Steuerung ist also letztendlich bis auf das Deckungssystem solide gelungen.

Spielwelt und Atmosphäre 5/5

Die Spielwelt von Mass Effect 2 ist sehr groß geworden, kein Wunder ihr könnt ja auch die komplette Milchstraße entdecken und erforschen (natürlich nicht jeden Planeten). Die Spielwelten an sich sind sehr unterschiedlich gestaltet. Während einer Mission besucht ihr beispielsweise die Großstadt Illium, in einer anderen eine dreckige Raumstation, in der es von Gewalt nur so wimmelt. Die Atmosphäre nimmt so einen wichtigen Platz ein und macht die Spielwelt glaubwürdig. Toll für die Atmosphäre und für die Glaubhaftigkeit der Spielwelt sind so auch die zahlreichen Nachrichtendurchsagen auf bestimmten Planeten. Außerdem unterhalten sich die NPCs z.B über Sachen, die der Spielcharkter selbst getätigt hat, so erlegt ihr auf einem Planten einen harten Bossgegner, später unterhalten sich die Leute über eure Meisterleistung. Glaubhafter hätten Spielwelt und Atmosphäre gar nicht sein können, hierdran müssen sich wohl auch kommende Rollenspiele messen lassen.

Fazit: Wer Actionrollenspiele mag kann hier ganz klar zugreifen, der Mix aus Dialogen und actionreichen Gefechten ist einfach Klasse gelungen. Beinharte Rollenspieler sollten sich den Kauf allerdings noch einmal überlegen und eher einen Blick auf Dragon Age werfen, wo definitiv mehr Rollenspiel enthalten ist.
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am 6. August 2012
Vorsicht, kleinere Spoiler möglich!

Endlich, nach fast drei Monaten habe ich es geschafft, mir den zweiten Teil der Mass Effect Saga zu holen.

Es ist schon etwas merkwürdig gewesen, wie sehr ich mich in Shepard eingefühlt und somit auch jede falsche Entscheidung bereut habe :)
Selbst, wenn ich versuchte, nur böses zu tun, kam ich nicht weit, da ich mich selbst zu guten Entscheidungen gezwungen habe. Und das, obwohl es nur ein Spiel ist... Oder?

Dieses Spiel lässt dem Spieler sehr viel Handlungsfreiheit, die sich, genau wie im ersten Teil, auf die gesamte Geschichte auswirkt. So kann eine Schiffsverbesserung die Überlebenschancen gegen den aktuellen Gegner stark erhöhen, damit man mit dem Schiff nicht abgeschossen wird.
Genauso stark mischen sich natürlich die Verhaltensweisen ins Spielgeschehen ein, und das über alle Teile.
Wer im ersten Teil den Rat nicht gerettet hat, kann nun natürlich keine Hilfe erwarten und später auch nicht.

Zudem ist es natürlich eine Umstellung, mit einem neuen Team in die Schlacht zu ziehen, die mit verschiedensten Fähigkeiten glänzen.

Das Spiel Mass Effect 2 besitzt eine ähnliche Handlung wie der erste Teil: Retten Sie die Galaxie vor Eindringlingen.
Nachdem die Geth und die Sovereign besiegt sind, stehen nun neue Feinde auf der Matte, die aber scheinbar soetwas wie "alte Bekannte" zu sein scheinen, denn durch sie, bzw. ihre Überreste, kam der Mensch in den tiefen Weltraum. Umgepolt von friedfertigen Lebewesen, die eine Hochkultur darstellten, zu willenlosen Kampfmaschinen, greifen sie jeden an, der ihnen zu nahe kommt.

Auch dieses Mal sind wieder Einsätze in einem Bodenfahrzeug dabei, aber für meinen Geschmack etwas zu wenig, da es Spaß macht mit der Kiste über den Planeten zu düsen ;)
Wieder mit dabei: Ressourcen sammeln. Vier verschiedene Ressourcen, die man auf fast jedem Planeten, den man findet mittels Drohnen abbauen kann, um damit Verbesserungen oder Waffen zu erforschen oder zu bauen.

Hier befindet sich aber auch schon ein winziger Abstrich, denn der Scanner bewegt sich bei "normaler" Mausgeschwindigkeit so langsam, dass man für einen Planeten viel Zeit benötigt.
Ich habe dann immer die Mausgeschwindigkeit stark erhöht, was dann auf der Galaxiskarte zu Genauigkeitsproblemen führte. Aber das sind Peanuts.

Wie in Mass Effect und vermutlich auch im dritten Teil, kann der Spieler einige Liebschaften eingehen, welche das Spiel etwas pikanter gestalten.
Was mich an dieser Stelle ein wenig gestört hat war, dass man Tali'Zorahs Gesicht nie zu sehen bekam, aber wer weiß, vielleicht ja im dritten Teil ;)

So, das wars von mir. Ich hoffe ich habe nicht zu sehr gespoilert und war trotzdem informativ.
Viel Spaß noch

SireTobi
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TOP 500 REZENSENTam 9. August 2011
Mass Effect 2 knüpft an die Handlungen des Vorgängers an und beginnt mit einem Schock. Man erlebt den Tod von seiner Spielfigur, Commander Shepard hautnah mit, aber keine Panik, er wird 2 Jahre danach von einer Organisation namens Cerberus wiederbelebt um gegen die Kollektoren, die ganze Kolonien entführt haben, vorzugehen und die Gründe für die Entführungen ans Licht zu bringen. Dazu braucht Shepard ein kompetentes Team und das führt ihn während des größten Teil des Spiels quer durch die Galaxis auf der Suche nach den besten Biotik-, Technik- und Kampfspezialisten um in einer abschließenden selbstmörderischen Mission zu siegen und zu überleben. Dabei gibt es natürlich auch die eine oder andere Nebenquest zu finden, die aber alle optional sind und keine Pflicht.

Man kann für den Kampf gegen die mysteriösen Kollektoren einen neuen Charakter anlegen, oder einen Spielstand aus Teil 1 importieren, selbst dann ist es sogar möglich das Aussehen und die Klasse zu verändern. Beim Import eines ME1 Charakters bekommt man nicht nur einige Rohstoffe und Credits gutgeschrieben, sondern man wird über den gesamten Spielverlauf mit den Geschehnissen und seinen moralischen Entscheidungen aus dem Vorgänger konfrontiert, was die Atmosphäre zusätzlich zur ohnehin schon packenden Inszenierung erheblich verstärkt. Es ist ohnehin dringend zu empfehlen, wenn nicht sogar notwendig zuerst den Vorgänger zu spielen, weil man sonst viele der Hinweise auf die Geschehnisse und Handlungen in der Vergangenheit nicht verstehen bzw. zuordnen kann.

Die Grafik wurde im Vergleich zum Vorgänger noch einmal aufgebohrt, speziell die schönen Licht- und Nebeleffekte sehen unglaublich schön aus und ließen mich auch im späteren Spielverlauf immer wieder staunen. Die unschönen Kleidung- und Rüstungstexturen der NPCs in Dialogen trüben den Gesamteindruck leider ein wenig. Die Locations sind äußerst abwechslungsreich und die Ausmaße so mancher Kulisse einfach nur atemberaubend. Auch die Innenlocations sehen nie gleich aus und begeistern mit vielen individuellen Details, anders als die geklonten Raumstationen bei den Nebenquests aus Teil 1.

Spielerisch gibt es kleinere und größere Veränderungen, die zum größten Teil positiv zu bewerten sind. Nachfolgend einige der erwähnenswerten Änderungen mit kurzer Erklärung:

-> Inventar
Das schnell mit lauter gleichen Waffen und Upgrades überladene Inventar wurde entfernt! Für Waffen und Upgrades gibt es eigene Menüpunkte. Das war einer meiner größeren Kritikpunkte des ersten Teiles.

-> Charakterentwicklung
Die Entwicklung der Fähigkeiten von Shepard und den Teammitgliedern wurde stark zurückgefahren. Es gibt nicht mehr so viele Fähigkeiten pro Charakter, die verbliebenen sind auch nur noch in 4 Stufen ausbaubar, dafür gibt es für jede voll ausgebaute Fähigkeit eine von zwei auswählbaren Spezialisierungen, das gleicht den Mangel an Individualität wieder etwas aus.

-> Gut / Böse Aktionen
Es ist nun während Dialogen möglich, an bestimmten Stellen per Mausklick eine gute oder böse Aktion durchzuführen, immer optional, was die teilweise sehr langen Dialoge stark auffrischt.

-> Nebenquests
Die langwierigen Fahrpassagen auf einsamen Planeten wurden entfernt. Stattdessen "scannt" man unbekannte Planeten, schickt anschließend eine Sonde aus und findet so versteckte Aufträge und Ressourcen für die Erforschung von Upgrades. Wird zwar auch mit der Zeit eintönig, aber erfordert zumindest nicht mehr so viel Zeit.

-> Waffengebrauch
Waffen überhitzen nicht mehr, dafür muss man sogenannte Thermomagazine wechseln. Munition kann im Level verstreut und manchmal von getöteten Gegnern hinterlassen aufgesammelt werden. Finde ich besser so.

-> Ladezeiten
Einer der größten Störfaktoren. Die endlosen Fahrstuhlfahrten sind zum Glück entfernt worden. Es gibt nur Ladezeiten bei größeren Bereichswechseln, und auch diese Ladezeiten dauern nicht zu lange.

-> Sternenkarte
Man bewegt nun nicht nur einen Cursor über die Karte, sondern direkt die Normandy. Massenportalsprünge finden nicht mehr automatisch statt, sondern man muss das Portal im Sonnensystem anfliegen. Außerdem muss für den Flug in ein benachbartes Sonnensystem Treibstoff getankt werden. Kleine aber sehr nette "kosmetische" Veränderungen ohne großen Einfluss auf das eigentliche Spiel.

-> Minispiele
Die Minispiele zum Überbrücken, Hacken und Kurzschließen wurden optisch aufgewertet, sind zwar schöner anzusehen als im Vorgänger, aber leider nicht mehr zu umgehen, wie durch das Universalgel in Teil 1, Schade!

-> Die Normandy
Die neue Version der Normandy ist um einiges größer und schöner und die Ladezeiten beim Wechseln in eine andere Ebene sind kaum mehr spürbar.

---FAZIT---

Mass Effect 1 war schon ein tolles Erlebnis und Teil 2 setzt in vielerlei Hinsicht noch einen drauf. Wie von Bioware gewohnt, ist die erzeugte Atmosphäre brillant und die Quests könnten kaum abwechslungsreicher und packender inszeniert sein. Schon während des ersten Durchganges als Technikspezialist, freute ich mich darauf, das ganze Abenteuer als Biotiker noch einmal zu erleben - diesmal aber als "Böser" ;)
Der Verzicht auf ein nerviges DRM-System erfreut das von Onlineaktivierungen und sonstigen Kopierschutzgängeleien genervte Spielerherz. Dem Spiel liegt ein Anmeldungscode zum Cerberus-Netzwerk bei, eine Onlineplattform von Bioware. Damit bekommt man Zugriff auf folgende Gratis-DLCs:
-> Eine exclusive Cerberus-Rüstung und Waffe
-> Den Cerberus Bogenprojektor, eine schwere Waffe
-> Die Absturzstelle der Normandy als Zusatzlocation
-> "Zaeed" - Ein weiteres Teammitglied mit dazugehöriger Questreihe
-> Das "Firewalker Pack" Eine Questreihe mit einem steuerbaren Fahrzeug, dem "Hammerhead"

Mass Effect 2 konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen, deshalb kann es nur eine Bewertung dafür geben:
5 von 5 Sternen und eine volle Kaufempfehlung!
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am 18. November 2012
Mass Effect 2 setzt direkt nach den Vorkommnissen in Mass Effect 1 an und spinnt die Story um Commander Shepard und seine Crew weiter. Leider ist es nicht möglich allzuviel vom Spiel zu erzählen ohne zu "spoilern" deshalb nur soviel:

Die Story wird wieder exzellent erzählt, man trifft viele alte Bekannte aus dem ersten Teil und es ist eine Freude immer weiter ins "Mass Effect Universum" vorzudringen. Als ob man ein gutes Buch lesen würde, man kann einfach nicht aufhören.

Einziger "negativer" Punkt (der für mich aber nicht sehr schwer ins Gewicht fällt) ist die geradlinigkeit des Spiels in den Missionen selbst. Es gibt so gut wie immer nur einen Weg und der lautet "schieß alles über den Haufen und kehre zurück zum Schiff!". Trotzdem, ich kann dieses Spiel jedem empfehlen, der sich nur ansatzweise mit Spielen im Weltall anfreunden kann und nebenbei auch noch eine großartige Story sucht, die sich locker mit Hollywood-Blockbustern messen kann.

Klare Kaufempfehlung!
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