5.0 von 5 Sternen
Solider Virtuosen-Rock, 11. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Masquerade (Audio CD)
Als Fan virtuoser Rock-Gitarrenmusik kann man mit dieser Platte nichts falsch machen. Durchgehen solider Rock, mit gut durchdachtem, ausdrucksstarkem Gitarrenspiel. Der Gesang überzeugt ebenfalls. Diese CD geht sofort ins Ohr und es entsteht der Eindruck, als ob man diese Scheibe schon ewig kennen würde und trotzdem ist sie keineswegs einseitg oder gar langweilig, sondern überzeugt auf voller Linie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eher enttäuschend - unbedingt vorher antesten!, 22. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Masquerade (Audio CD)
Für mich zumindest völlig unerwartet schneit ein Soloalbum des Ex - Winger - Gitarristen herein, der ja seit einiger Zeit wieder für die Band Winger die Axt schwingt. Reb Beach war bekanntlich schon immer einer der Besten seines Fachs, doch was Viele sicher nicht erwartet hätten, ist wohl, dass Herr Beach auch noch mit einer zünftigen Rock - Stimme gesegnet ist und das Album auch im Alleingang produzierte, und zwar knackig! Von den Mitmusikern ist eigentlich keiner in besonderem Maße erwähnenswert (sorry, Jungs...), doch das muss ja auch nicht sein. Schließlich ist „Masquerade" ein Soloalbum. Erstaunlich ist die Gesangsleistung von Reb Beach, die erstaunlich gekonnt und vielseitig die Songs auf dem Solodebüt interpretiert. Mal klingt Beach wie Glen Hughes, manchmal eher wie ein Sänger aus dem Folkrockbereich. Ebenso unterschiedlich ist die Musik auf diesem Album. Von knackigen Rockern mit modernen Einflüssen („Dark Places") über folkig angehauchte, fast schon Joshua Kadison - verdächtige „Na ja"-Nummern („Ghost") bis hin zu stark Grunge - verdächtigen Alternative - Tracks („Better Shade Of Gray") muss mit Allem gerechnet werden. Natürlich ist mit „Bleed" auch die obligatorische Ballade vertreten, doch, wie gesagt, immer mit leicht grungigem Einschlag. Da fragt sich der Verfasser dieser Zeilen natürlich, ob sich die jüngst wiedervereinigten Winger demnächst auch in diese Richtung orientieren werden. Die Jungs von Dokken hatten ja schon mal so eine Phase... (dazu fällt mir eigentlich nur die Redewendung „Das Tal der Tränen" ein...). Never mind, Reb Beach ist nur ein Teil von Winger und Dokken und auf seinem Soloalbum kann er ja gerne mal machen, was er will. Wie so oft sind die stärksten Nummern auch bei „Masquerade" im vorderen Bereich der CD zu suchen (so z.B. der fantastische Titeltrack „Masquerade"). Insgesamt kann das Album aber auch über die gesamte Strecke weitestgehend gefallen. Leider sind einige Songs doch ein bisschen arg flach ausgefallen und mir persönlich behagt der Grunge - Einfluss von Stücken wie z.B. „Fanatic" überhaupt nicht. Hört sich manchmal an wie eine Pop-Rock-Variante von Alice In Chains. Wer das schon immer suchte und nie gefunden hat (gibt's wohl solche Leute???), die sollten sich das Album von Reb Beach jedenfalls unbedingt ins Regal stellen. Der Rest vom Schützenfest ist gut beraten, dem Album vor dem Kauf eine wohldosierte Hörprobe angedeihen zu lassen. Ich persönlich als bekennender Reb Beach - Fan hätte mich nämlich vermutlich etwas geärgert, wenn ich diese CD blind gekauft hätte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein