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Mason und Dixon
 
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Mason und Dixon [Gebundene Ausgabe]

Thomas Pynchon , Nikolaus Stingl
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1022 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: 3 (10. September 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498052926
  • ISBN-13: 978-3498052928
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,9 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 405.635 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Pynchon
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Mason & Dixon, einem umfangreichen, komplexen und komischen Werk, hat Thomas Pynchon, einer der berühmtesten und eigenwilligsten Autoren Amerikas, den Roman des 18. Jahrhunderts wie mit magischen Händen neu erfunden. Dieses Werk begleitet die englischen Landvermesser Charles Mason und Jeremiah Dixon (berühmt durch die nach ihnen benannte Mason-Dixon-Linie) bei ihrer lebenslangen Freundschaft und den Abenteuern auf ihren Reisen durch die Welt, auf denen sie im unerforschten kolonialen Amerika der Indianer, der weißen Siedler, der Tavernen und Etablissements mit zweifelhaftem Ruf vermessend und kartographierend durchs Land ziehen. Fans des postmodernen Meisters der Paranoia werden Pynchons charakteristischen Stil bereits im ersten Satz des Romans wiedererkennen: "Schneebälle zogen ihre Bögen", eine kurze Anspielung auf die Raketen, die in seinem Meisterstück Gravity's Rainbow ihre Kreise am Himmel drehen.

Kurzbeschreibung

Ein historischer Roman über Amerika im 18. Jahrhundert: Der britische Astronom Charles Mason und der Landvermesser Jeremiah Dixon werden von der Royal Society in London beauftragt, den Grenzdisput zwischen den amerikanischen Kolonien Pennsylvania und Maryland zu klären. Die sogenannte 'Mason-Dixon-Linie' entsteht und gewinnt als Grenzstreifen für das junge Amerika sofort symbolische Bedeutung...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Mason und Dixon" ist zweifellos eines der brillantesten Bücher, das ich je gelesen habe. Aus Sicht des deutschen Lesers gebührt nicht nur dem Autor dank, sondern ebenso der hervorragenden Leistung des Übersetzers. Thomas Pynchon schafft, was vielen zeitgenössischen Autoren im deutschen Sprachraum nicht gelingt, er verbindet anspruchsvollste, mitunter experimentelle Schreibkunst mit der besonderen Gabe eine gute Geschichte erzählen zu können. Natürlich widerspricht ein Buch wie Mason & Dixon durch Umfang und Komplexität leider den Lesegewohnheiten vieler Menschen, es ist jedoch keine intellektuelle Kraftübung zum Dienste der Selbsterhöhung, sondern die wunderbare, versponnene, witzige und sympathische Geschichte zweier Menschen in einer Zeit großer gesellschaftlicher und vor allem mentaler Veränderungen. Eine Zeit zu wissenschaftlich um noch magisch und zu verzaubert um schon rational zu sein. Vor diesem Hintergrund verknüpft Pynchon Handlungsebenen, Anekdoten, Pointen und kleine verschrobene Erzählungen mit seinem roten Faden des Verhältnisses zweier im Grunde recht unterschiedlicher Menschen. Beeindruckend ist die Plastizität und Tiefe, die Pynchon Seite für Seite dem Astronomen Mason und dem Landvermesser Dixon gibt. Sie bekommen eine Individualität und Deutlichkeit, wie ich dies selten gelesen habe. Und nein, der ist Roman nicht schwer zu verstehen, er verlangt nur ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. Ich gehöre leider sicher nicht zu den Menschen mit der Zeit jeden Tag viele Stunden am Stück zu lesen, und so begleitete mich diese Geschichte fast vier Monate lang, manchmal nur wenige Seiten kurz vor dem Einschlafen. Ohne das man sich versieht, werden Mason und Dixon plötzlich sehr vertraut, und das Gelesene verweht nicht sondern formt eine immer größere und faszinierendere Geschichte. Über allem jedoch, das man über diesen großen Roman sagen könnte, steht die Sprachkunst von Thomas Pynchon. Ich kenne keinen zeitgenössischen Autor dessen Stil reicher, farbenprächtiger, nuancierter und treffender wäre. Ganz tief muss man vor ihm seinen Hut ziehen, und auch ich frage mich, was eigentlich noch passieren muss, bis man den begnadeten Geschichtenerzähler Thomas Pynchon endlich und hochverdienterweise mit dem Nobelpreis für Literatur ehrt.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Verwirrend anders als gewohnt, klingt dieses vom Englischen ins Deutsche übersetzte Buch. Man kann sich als Leser einem Verständnis nur annähern. Wer also gern leicht verständliche Texte liest, wird nicht recht weit kommen. Wer aber bereit ist, erprobte Lesegewohnheiten ad acta zu legen, dem öffnen sich oft wie aus dem Nichts, Schätze an Poesie und feinsinnigem Humor.

Obwohl passagenweise fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt, wird man in eine abenteuerliche Welt entführt. Sinn und Bedeutung erschließen sich nur zögernd und vage. Das Ungefähre, Angedeutete liegt wie ein Nebel über den Sätzen und nur kurz und überraschend lichtet er sich. Wer sich Handlung und Action erwartet, wird enttäuscht sein.

Was es aber ist: die Geschichte einer Männerfreundschaft, die Geschichte einer enttäuschten Karriere, ein Ausflug in die Astronomie des 18. Jahrhunderts, ein Vordringen in das Land der Indianer und noch vieles mehr. Immer wieder gerät man ins Staunen und Schmunzeln.

Zeitweise gleicht die Lektüre dem Durchqueren von Sümpfen, manchmal dem Überqueren sich endlos hinstreckender Ebenen. Abbrüche in geografische und seelische Niemandsländer stehen bereit. Ein verirrt Sein oder dumpfes Dösen und warten auf... Ja, worauf?
Wer Antworten erwartet, bleibt unbedient. Lesen als Abenteuer ohne Garantie auf Rückkkehr aus unwegsamem Gelände.

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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beeindruckend 14. Oktober 2002
Von High Card
Format:Gebundene Ausgabe
Thomas Mann sagte mal über seinen Zauberberg, man solle ihn direkt zweimal lesen, um ihn richtig geniessen zu können. Ähnlich wird es einem bei diesem Buch gehen. Der Einstieg ist mit viel Mühe verbunden, gerade auch weil viele Personen schnell ins Spiel gebracht, aber erst im Laufe der Zeit genauer charakterisiert werden. Sollte man dies Werk jemals ein zweites Mal lesen (ich glaube nicht, dieses Wagnis innerhalb der nächsten beiden Jahren einzugehen!), wird man es doppelt geniessen können.

Man wird nicht immer genau verstehen, wovon die Rede ist, aber die bildgewaltige Sprache und der versteckte und mehrfachverschachtelte Humor entschädigt einen mehrfach für viele Zeit, die man mitbringen muß, um die über 1000 Seiten zu verschlingen.
Ich lese, um einen geistigen Ausgleich gegen all den vorverdauten Stumpfsinn, der einen überall umgibt, zu haben, und dieses Buch ist sowohl Inspiration als auch Herausforderung.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Der schwächste Pynchon
In Mason und Dixon hat sich Pynchon vielleicht etwas zu viel vorgenommen. Das Buch ist ein Geschichtswerk. Es wird die Geschichte zweier ganz verschiedener Gebiete beschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Hinnark veröffentlicht
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Veröffentlicht am 28. November 2008 von Esther
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und ist nicht nur ein Roman! Pynchon hat subtil recherchiert und alle Fakten über die Astronomen und Landvermesser Mason und Dixon stimmen im Detail. Aber nun zum Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von Prof Dr Thomas Sonar
der beste Pynchon
Zugegeben: Alle Bücher von T. Pynchon sind etwas schwierigere Kost. Aber niemand wird gezwungen, zu lesen. Lesen Sie weiter...
Am 15. März 2006 veröffentlicht
Nationales Epos
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Am 25. November 1999 veröffentlicht
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Ob Pynchon nicht ueber Mason und Dixon schreiben wollte, fragte die New York Times enttaeuscht nach dem Erscheinen von "Vineland". Lesen Sie weiter...
Am 17. November 1999 veröffentlicht
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