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Maskenspiele. Eine venezianische Affaire
 
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Maskenspiele. Eine venezianische Affaire [Gebundene Ausgabe]

Andrea di Robilant , Martina Tichy
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 382 Seiten
  • Verlag: Blessing; Auflage: 1., Aufl. (18. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389667174X
  • ISBN-13: 978-3896671745
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.271.145 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Andrea di Robilants Vater machte eine sensationelle Entdeckung: Auf dem Dachboden des Familien-Palazzos am venezianischen Canal Grande fand er eine modrige Kiste voller Briefe, übersäht mit Weinflecken und Siegelwachs. Es waren mehr als hundert Briefe, die in den fünfziger und sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts geschrieben wurden. Sie erzählen die Geschichte einer nicht standesgemäßen Lieben zwischen dem venezianischen Edelmann Andrea Memmo und einer protestantischen, noch dazu unehelich geborenen Halbengländerin, Giustiniana Wynne. Diese Briefe, die in „Maskenspiele“ erstmals veröffentlicht werden, vervollständigen ein Liebesdrama, das bisher nur durch die Andeutungen in Giacomo Casanovas Memoiren bekannt war. „Nie hätte ich geglaubt, dass mir gegeben sei, mit solcher Heftigkeit zu lieben“, schreibt Giustiniana zu Anfang der langjährigen Affäre. Doch das Paar kann nicht häufig zusammenkommen, meist können sie sich ihre Gefühle nur in Briefe versichern. In diesen Briefen berichten sie zugleich von ihrem Alltag: Andrea erzählt von seiner Montesquieu-Lektüre und Giustiniana von ihren Besuchen im Ridotto, einem der beliebtesten Salons zu jener Zeit, als sich Venedig dauerhaft im Festtaumel des Karnevals befand. So wird in „Maskenspiele“ nicht nur Zeugnis von einer wahren, längst vergangenen Liebe abgelegt, sondern auch ein äußerst farbenprächtiges Bild von Venedigs Glanzepoche entworfen.

Über den Autor

Andrea di Robilant wurde 1957 in Rom geboren und lebt zurzeit mit seiner Familie in Rom, wo er als Journalist für die Tageszeitung „La Stampa“ arbeitet. Er studierte an der Columbia University in New York Internationale Beziehungen. „Maskenspiele“ ist sein erstes Buch.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade 16. März 2009
Von Mai30
Der Stoff hätte für eine richtig gute Story gereicht: Ein Briefwechsel zweier (sich heimlich) Liebenden, beide in Venedig in sehr unterschiedliche Milieus eingebunden und später dann mit sehr eigenen, charaktervollen Entwicklungen - sie als Schriftstellerin, er als Politiker. Aus all dem wäre ein wunderbarer historischer Roman zu schaffen gewesen, statt dessen pure Langeweile anhand von Briefen, die in indirekter Rede oft zwei Mal erzählt werden, und außerhalb dessen bleibt das Leben der beiden blaß. Es ist wirklich schade darum!
Ein Minus-Sternchen geht auch auf die Ahistorie dieser pseudohistorischen Geschichte, wo man allerdings nicht weiß, ob es dem Autor oder den Übersetzerinnen zuzuschreiben ist: Die Brief-Sprache des 18. Jh. ist so abweichend von unserer, daß man sich etwas mehr Gespür dafür erwünscht hätte. Und immer von "Inquisitoren" zu reden, wo die römische Inquisition zu dieser Zeit in Venedig nichts und schon gar nichts mit irgendwelchen Bretterbudenaffairen zu tun hatte, und offenbar einfach "Ermittlungsbeamte" des consiglio gemeint waren, ist einfach peinlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Als ich begonnen habe diese Buch zu lesen, habe ich mich auf eine belletristische Darstellung einer Liebesbeziehung im Venedig des 18. Jhd. eingestellt. Doch dieses Buch beschreibt eher aus gesellschaftlich-historischer Sicht das Leben venezianischer Patrizier in den letzten Jahrzehnten der Republik. Ihre Vergügungen, Aufgaben, gesellschaftlichen Zwänge oder auch Freiräume werden sehr gut und fundiert dargestellt. Rund um die Liebesgeschichte von Giustiniana und Andrea erfährt der Leser viel über die Lebensgewohnheiten in Venedig, über Venedigs Rolle im Europa dieser Zeit und es wird sehr gut deutlich, weshalb die einst so stolze Republik unterging. Der geschichtliche Hintergrund in Kombination mit der persönliche Geschichte von Giustiniana und Andrea macht dieses Buch zu einem informativen Leseerlebnis. Leider wird eine gewisse Kenntnis der politischen Strukturen der venezianischen Republik vorausgesetzt - ein Glossar mit Erklärungen der Begriffe und Aufgaben beispielsweise des maggior consiglio oder der procuratori di San Marco wäre für einen mit der venezianischen Geschichte nicht so vertrauten Leser meines erachtens hilfreich - deshalb nur 4 Sterne.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wahre Begebenheit! 7. November 2006
Von NML
Mit diesem Buch fuehlt man sich richtig in das 18 Jahrhundert versetzt. Der Autor erzaehlt eine wahre Liebesgeschichte zwischen einer nicht Venezianerin Giustiniana und dem Venizianer Andrea Memmo. Diese beiden koennen allerdings sich nicht in aller Oeffentlichkeit zeigen, da Ihre Liebe nicht gestattet ist. Dennoch versuchen die beiden alles um sich zu schreiben und zu treffen. Sie entwickeln sogar eine Geheimschirft, damit niemand Ihre Briefe mehr entschluesseln kann. Dem Autor ist ein wundervolles Buch gelungen und man fuehlt richtig mit dem Liebespaar mit. Casanova wurde auch mit einbezogen, was mich persoenlich besonders ueberzeugt hat, dass dies eine wahre Geschichte ist und das Ende werde ich nicht verraten! Viel Spass beim Lesen!
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