Die amerikanische Kunst-Studentin Sarah hat ein Billig-Ticket nach Venedig erstanden, wohnt dort in einer heruntergekommen Pension und erhält durch Zufall eine Einladung zu einem Maskenball. Dort trifft sie auf Marco, einen charismatischen Venezianer, der sie, mehr oder weniger unfreiwillig, in sein Reich entführt. Mittel zum Zweck ist ein magisches Buch, das er besitzt.
Ich mag Zeitreisegeschichten, und hier ist auch noch tolle Erotik dabei, wenngleich die Sprache manchmal etwas seltsam anmutet, und das liegt ganz und gar nicht daran, dass Sarah ihre flappsige amerikanische Studentensprache beibehält, während Marco sich teilweise wie ein venezianischer Adeliger im 18. Jahrhundert anhört, als sie tatsächlich dort landen.
Vielmehr ist die Wortwahl zuweilen wirklich seltam, das könnte aber möglicherweise an der Übersetzung liegen. Man sollte ein (erotisches) Buch, das von einer Frau geschrieben wurde, nicht von einem Mann übersetzen lassen, es kann dabei nur verlieren.