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Maschinen mit Bewusstsein - Wohin führt die künstliche Intelligenz?
 
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Maschinen mit Bewusstsein - Wohin führt die künstliche Intelligenz? [Gebundene Ausgabe]

Bernd Vowinkel
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 331 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 1. Auflage (22. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527406301
  • ISBN-13: 978-3527406302
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.415 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Buch ist nicht nur eines der ersten, das sich mit den langfristigen Folgen der Künstlichen Intelligenz für unsere Zivilisation befasst. Es ist auch eine spannende Wanderung auf dem Grat zwischen Realität und Fiktion."
Geoscience Online
 
"Gut lesbarer Überblick." ekz-Informationsdienst
 
"Ein spannendes Buch, das zu Diskussionen anregt!"
http://www.tattersall-apotheke.de/
 
"Spannend und anschaulich geschrieben bietet das Buch dem an künstlicher Intelligenz interessierten Leser zahlreiche neue Einblicke zwischen Realität und Fiktion."
Metall
 
"Mit dem Buch will der Autor polarisieren und zur Diskussion anregen. Es ist in verständlicher Form geschrieben und richtet sich nicht nur an Naturwissenschaftler. Ein Glossar am Ende erleichtert das Verständnis." Ostsee-Zeitung
 
"...spannt einen Bogen zwischen Realität und Fiktion."
Associated Press
 
"Wer sich für das Thema künstliche Intelligenz interessiert wird begeistert die Seiten verschlingen...neuen Stoff zum Nachdenken oder Diskutieren erhält man auf jeden Fall. Das Thema wird sehr umfassend angegangen. Zunächst wird einmal die Intelligenz an sich und ihre Evolution betrachtet. Es wird der Stand der Dinge betrachtet und auch ein Blick in die Zukunft geworfen. Dabei wird auch die Religion und die Philosophie nicht ausgelassen. All jene die sich begeistert Neuromancer, Blade Runner oder für die Jüngeren: Matrix, Ghost in the Shell & Co. reingezogen haben und sich nun neben der Fiktion das Ganze aus einem fundierten Standpunkt ansehen wollen, ist das Buch eindeutig zu empfehlen." WCM - Computerzeitung für ganz Österreich
 
"Ob Maschinen tatsächlich eines Tages Bewusstsein und Emotionen entwickeln, ist die eine Frage. Die brisantere ist jene nach den gesellschaftlichen, ethischen und philosophischen Folgen." Die Welt
 
"Vowinkel zeichnet ein Bild vor dem Hintergrund technischer Machbarkeiten sowie philosophischer Überlegungen wie etwa zur Existenz des freien Willens. Sein Szenario einer chipgesteuerten Zukunft wirkt dabei nicht überdreht, sondern weckt vor allem Neugier."
Gehirn & Geist, Wissenschaft-Online
 
"Vowinkel besticht dort, wo er mit profunder Sachkenntnis zu den aktuellen Forschungstrends im Bereich neuronaler Netze und künstlicher Intelligenz Stellung nimmt. Mit einfacher Sprache schafft er es hier, die Komplexität der Forschungen zu den wesentlichen Kernpunkten herunter zu brechen und diese mit Beispielrechnungen zu demonstrieren."
Wissenschaft-Online
 
"Der Autor gibt unter anderem einen Überblick über den Stand der Forschung in der Nanotechnologie, Astronomie und den Neurowissenschaften. Seine Überlegungen zur künstlichen Intelligenz der Zukunft sind ebenso interessant wie seine philosophischen Ausführungen...bietet das Buch reichlich Denkanstösse und Informationen, die den Leser bei der Stange halten werden." Aargauer Zeitung
 
"Bernd Vowinkel skizziert kenntnisreich den Stand der Technik und schaut voraus in eine mögliche computerdominierte Zukunft - mit ihren positiven Auswirkungen und ihren Schattenseiten."
Stuttgarter Nachrichten
 
"Im Mittelpunkt des hier auf rd. 300 Seiten abgehandelten naturwissenschaftlich-technischen Teils der Weltgeschichte steht die künstliche Intelligenz. ... Obwohl das Buch in einer klaren und verständlichen Sprache geschrieben ist, fordert es den Leser zur aktiven Mitarbeit heraus, um die zahlreichen historischen und wissenschaftlichen Tatbestände, die im Text herangezogen werden, verfolgen zu können. ... Das Buch bietet viel Diskussionsstoff und ist besonders denjenigen Lesern zu empfehlen, die gern wissen wollen, wie es sich in einer Welt leben wird, in der intelligente Maschinen die Entscheidungen treffen."
Technik in Bayern
 
"...Aus der Reihe Erlebnis Wissenschaft - für alle die mehr wissen wollen, eine interessante Aufbereitung und Diskussion zwischen Physik, Philosophie und dem täglichen Leben."
Der Aufschluss, 08/2007
 
"Dieses trotz des komplexen Themas recht gut verständliche Buch widmet sich nicht nur den physikalisch-technischen, sondern auch den ethisch-philosophischen Facetten der künstlichen Intelligenz."
Stiftung Lesen
Okt. 07
 
"Zweifellos bietet das Buch einen ausführlichen und fundierten Diskurs in das gesamte Gebiet der künstlichen Intelligenz."
http://www.camerloher-gymnasium.de/index.php?id=bibliothek00

Kurzbeschreibung

Die künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahrzehnten gewaltige Fortschritte gemacht. Setzt sich dieser Fortschritt in den nächsten Jahren mit der gleichen Geschwindigkeit fort, so werden unsere Personal Computer bis etwa zum Jahr 2015 die gleiche Leistungsfähigkeit wie das menschliche Gehirn erreicht haben. Die entscheidende Frage ist, ob diese Maschinen dann auch all die geistigen Fähigkeiten erwerben können, die als zutiefst menschlich empfunden werden. Im Zentrum steht dabei vor allem die Frage nach dem Bewusstsein.
Gelingt es tatsächlich, Computer mit allen geistigen Fähigkeiten des Menschen auszustatten, so reicht unsere Fantasie kaum aus, die dadurch bedingten langfristigen Folgen für unsere Zivilisation vorauszusagen. Da die künstliche Intelligenz nicht den Einschränkungen des biologischen Lebens unterliegt, ist eine Entwicklung weit über die Fähigkeiten menschlicher Intelligenz hinaus denkbar. Dies schließt sogar eine potenzielle Unsterblichkeit ein - und somit den Abschied von der Wunschvorstellung, daß der Mensch die Krone der Schöpfung sei.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überaus lesenswert! 14. August 2006
Ist künstliches Bewusstsein herstellbar? Unterscheidet es sich von dem des Menschen? Sind Bewusstsein und Persönlichkeit letztlich nur ein digitaler Code und damit übertragbar? Diese Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch das überaus lesenswerte Buch. Der Autor fasst die heutigen Erkenntnisse der Physik zu diesem Thema sehr anschaulich und spannend zusammen, lässt Physiker, Philosophen und Theologen zu Wort kommen und arbeitet die kontroversen Standpunkte und Theorien klar heraus. Zwangsläufig ergeben sich dadurch unterschiedliche und sehr aufschlussreiche Antworten auf interessante Fragen wie nach dem freien Willen und damit der Schuldfähigkeit, der Ethik oder dem Leben in virtuellen Welten. Solange sich das Buch noch mit der Gegenwart oder der näheren Zukunft beschäftigt ist es außerordentlich interessant und ich mochte es kaum mehr aus der Hand legen.

Der sehr positive Gesamteindruck wird leider dann ein wenig getrübt durch die teils wüsten Spekulationen über eine sehr weit entfernte Zukunft, Superzivilisationen und einer möglichen Wiederauferstehung. Damit begibt sich Autor Dr. Vowinkel leider fast auf ein Niveau mit den von ihm zu Recht als unwissenschaftlich bezeichneten Theologen, auch wenn er sich nach Kräften bemüht, dem ganzen Gedankengebäude einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Dabei erinnern die viele Vorstellungen an das Buch Die Physik der Unsterblichkeit" von Frank J. Tipler, auf das sehr häufig Bezug genommen wird.

Wünschenswert wäre hier statt dessen eine noch ausführlichere Beschäftigung mit den zu erwartenden (und zeitlich weitaus näher liegenden) gesellschaftlichen Problemen zwischen KI und Menschen gewesen.

Dennoch ist das Buch als sehr empfehlenswert einzustufen, da es eine Fülle von Fakten über das Thema der künstlichen Intelligenz vermitteln kann und sehr viele Gedankenanstöße gibt. Es ist zwar allgemein verständlich geschrieben, dennoch dürften Grundkenntnisse der Gehirnforschung sowie der Quantenphysik das Verständnis erleichtern.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Geist erfindet sich neu 14. August 2011
In vier umfangreichen Kapiteln geht der Autor der Frage nach, was Bewusstsein ist, ob es künstlich entwickelt werden kann und was wir von künstlicher Intelligenz zu erwarten hätten. Der Autor stellt wohl zu Recht fest, dass das Bewusstsein als Phänomen und in seiner Funktionsweise neben der Vereinheitlichung der vier grundlegenden Naturkräfte eines der letzten großen Rätsel unserer Welt sein könnte (S. 29). Der Hirnforschung fehlt bisher jede Erklärung für Entstehen und Funktion von Bewusstsein, von einer Theorie ganz zu schweigen.

Im ersten Kapitel beschreibt der Autor in verständlicher und übersichtlicher Form die biologische Evolution und die Eigenschaften der natürlichen Intelligenz. In diesem Zusammenhang thematisiert er - naheliegender Weise, weil zentral mit dem Bewusstsein und dem Selbstwertgefühl des Menschen verknüpft - die Fragen nach der Existenz eines freien Willens, lässt aber eine endgültige Antwort noch offen. Auch das philosophisch in vielfältiger Weise über die Jahrhunderte diskutierte Geist-Körper-Problem kommt hier in neuer Perspektive zur Sprache.

Dem zweiten Kapitel stellt er ein Wort des Hirnforschers Gerhard Roth voran, wonach unter der Voraussetzung, dass alle Vorgänge im Gehirn auf den bekannten Naturgesetzen beruhten, dieses informationsverarbeitende System im Prinzip dann auch nachgebildet werden könne. Folgerichtig untersucht der Autor dann die theoretischen (u.a. Turing-Maschine, Gödel-Theorem) und technischen Möglichkeiten (u.a. Mooresches Gesetz, grundsätzliche Möglichkeiten der technischen Informationsverarbeitung) sowie Grenzen der Konzepte zur Erzeugung künstlicher Intelligenz. In diesem Zusammenhang stellt der Autor die entscheidende Frage, ob es nämlich prinzipiell möglich sei, Bewusstsein künstlich zu erzeugen, ohne hierfür über eine Theorie des Bewusstseins zu verfügen. Er antwortet darauf mit dem Verweis auf die Evolution, die es geschafft habe, aus unbelebter Materie über viele Zwischenschritte Wesen mit Bewusstsein zu schaffen, ohne dass es des Eingreifens einer höheren, intelligenteren, eine Theorie besitzenden Macht bedurft habe.

Im dritten und vierten Kapitel befasst sich der Autor mit der "nahen und fernen Zukunft", was naturgemäß bedeutet, die sicheren Grundlagen heutiger Wissenschaft und technologischer Möglichkeiten schrittweise zu verlassen. Zunächst werden bereits praktizierte Beispiele neuronal gesteuerter künstlicher Gliedmaßen und informationsverarbeitender neuronaler Implantate zur Unterstützung oder Ersatz von Gehör und Sehfähigkeit besprochen. Sie allein zeigen schon so erstaunliche Leistungen, dass sie vor kurzem noch als nicht realisierbar galten. Der Autor beschreibt sodann existierende Robotersysteme, die neben kognitiven Funktionen auch emotionale Reaktionen zeigen und - unterstützt durch natürliches Aussehen - lebenden Systemen, wie z.B. einer Katze, so täuschend ähnlich sind, dass die Grenze zwischen natürlich und künstlich zu verschwimmen scheint.

Schon in absehbarer Zukunft wird sich die Frage stellen, wo die Grenze zwischen natürlicher und künstlicher Intelligenz verläuft, wenn in einem Menschen immer mehr kognitive Funktionen, die durch Krankheit oder Unfall verloren gingen, durch elektronische oder elektronisch-biologische Systeme ersetzt werden können. Wie weit kann der künstliche Ersatz getrieben werden? Ist damit zu rechnen, dass solchen hochkomplexen informationsumsetzenden, zunehmend autonom arbeitenden Systemen dereinst Qualitäten wie Bewusstsein und Emotionalität zugesprochen werden können, die nicht wie bisher allenfalls simuliert werden?

Diese Frage ist dann zu bejahen, wenn man davon ausgeht, dass natürliches Bewusstsein ein emergentes Produkt ist, das heißt, durch eine spezifische Zusammenschaltung von informationsverarbeitenden Elementen oder Teilsystemen entsteht. Gemäß dem bekannten Satz, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, verfügt ein Netz von Neuronen, die sich miteinander im Informationsaustausch befinden, zusätzlich über ganz andere Eigenschaften als ein einzelnes Neuron. So wie eine spezifische Zusammenschaltung von Spule, Kondensator und Widerstand die Fähigkeit aufweist, elektrische Schwingungen zu erzeugen, eine Fähigkeit, die keinem der aufgezählten Elemente allein zukommt. In der Natur finden wir allenthalben die Fähigkeit der sich organisierenden Materie vor, sich zu komplexeren Einheiten mit völlig neuartigen Eigenschaften weiter zu entwickeln, und in der Technik wird dieses Entwicklungskonzept schon längst erfolgreich nachgeahmt. Die Entdeckung des Konzepts der Emergenz lässt die Hoffnung der Neurologen berechtigt erscheinen, durch systematische Untersuchung von hochgradig komplex verschalteten neurologischen Netzen die mit ihnen korrespondierenden, psychisch genannten Verhaltenseigenschaften nach und nach messbar zu machen und in ihrem Zustandekommen zu erklären.

Volle Zustimmung zu der von Vowinkel hervorgehobenen Aussage (Seite 111): "Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, warum eine solche künstliche Intelligenz biologischer Natur sein müsste." Wenn die Qualitäten bzw. Prozesse wie Denken, Fühlen, Bewusstsein emergente, das heißt durch spezifisches Zusammenwirken von Elementen und Systemen enstandene Produkte der Natur sind, dann kommen sie erklärbar, das heißt auf der Basis materiell-energetisch beschreibbarer Prozesse, zustande, können dann also prinzipiell auch künstlich nachgebildet werden.

Die Feststellung, dass Denken, Fühlen und Bewusstsein emergente Eigenschaften sind, erklärt noch nicht viel, unterstellt aber, dass diese Phänomene natürliche Systemeigenschaften sind, die folglich mit wissenschaftlichen Methoden untersucht werden können. Die Anwendung des Konzepts der Emergenz in der Hirnforschung stellt somit einen weiteren Schritt zur Entmystifizierung des Geistes dar, wie der Autor feststellt (S. 147)

Eine weitere Problematik entzündet sich an der ethischen Frage, welche dieser Entwicklungen gesellschaftlich eigentlich wünschenswert sind, welche möglicherweise mit unübersehbaren Folgen verbunden wären und daher unterbleiben sollten. Irgendwann würde auch die Frage akut, ob einem künstlichen Wesen, das über Bewusstsein und Empfinden verfügt, humane Rechte zuzubilligen sind, zum Beispiel das Recht auf "Unversehrtheit" oder "Eigenständigkeit".

Besonders interessant und ebenso brisant ist natürlich das vierte Kapitel, das sich mit der voraussichtlichen Zukunft künstlicher informationsverarbeitender Systeme befasst. Einem bekannten Bonmot zufolge, sind Voraussagen immer schwierig, besonders dann, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. Um es gleich vorweg zu sagen, ich halte dieses Kapitel - anders als das ein anderer Rezensent hier sieht - für sehr lesenswert. Und zwar weniger der inhaltlichen Ausführungen wegen, die müssen naturgemäß - der Autor sagt es ganz ausdrücklich auch selbst - spekulativ sein. Der Wert liegt in den wohlüberlegten Fragen, die er an die zukünftige Entwicklung stellt. In der Wissenschaft, speziell in den Naturwissenschaften, war es stets so, dass nur die richtigen Fragen an die Natur weiterführten. Wichtige Entdeckungen oder theoretische Einsichten entstanden erst aus der geeigneten Perspektive, die folgerichtige Fragen an die Natur erlaubten bzw. nahelegten. Die Visionen, die der Autor entwickelt, lassen erkennen, wie sehr die Menschheit einerseits noch "in den Kinderschuhen" steckt, was aber andererseits als geradezu unglaubliche Entwicklung denkbar erscheint.

Zusammengefasst: Wie gut mir ein Buch gefällt und wieviele neue oder vertiefende Einsichten es mir vermittelt, ist immer an der Vielzahl an Anstreichungen erkennbar, die ich bei dessen Lektüre vornehme. Es handelt sich um ein gehaltvolles und lesenswertes Buch, das ahnen lässt, nein deutlich macht, dass der Mensch in seiner jetzigen physischen, psychischen und ethisch-moralischen Verfassung langfristig gesehen nur eine Übergangserscheinung darstellen dürfte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hier wird viel nachgedacht über natürliche Intelligenz, künstliche Intelligenz, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Entwicklungsmöglichkeiten, einschließlich Bewusstsein, freier Wille, physikalische Grundlagen und Forschungsansätze. Viele Theorien von Wissenschaftlern und Philosophen werden kritisch beleuchtet und verglichen. Dabei zieht der Autor auch die unwahrscheinlichsten Möglichkeiten in Betracht in gibt ihnen Raum, wobei er betont, wenn und warum er sie für unwahrscheinlich hält. Die Texte sollen den Charakter eines Gedankenspiels haben, doch sie sind vielfach mit Quellen belegt und werden manchmal sehr technisch, wodurch die Aussagen Hand und Fuß haben, aber manche Stellen für Ottonormalverbraucher schwer nachvollziehbar sind. (Z.B. wurde in einem Satz erklärt, was MIPS sind, was für sich zum Verständnis nicht ausreicht, aber trotzdem ist klar, was der Autor sagen will. Notfalls kann man sich ja an anderer Stelle informieren, wen es interessiert.) Für Leute, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen möchten, ist das Werk eine prima Zusammenfassung über viele Fachrichtungen, man sollte aber etwas technisches Interesse mitbringen und nicht zu konkrete Lösungen erwarten.
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