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Masada [2 DVDs] [UK Import]
 
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Masada [2 DVDs] [UK Import]

 Nicht geprüft   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Format: Import
  • Sprache: Englisch
  • Untertitel: None
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 2
  • Studio: Universal Pictures UK
  • Erscheinungstermin: 19. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 1981
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001FMBDCG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.254 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Film 'Masada' ist, wie in der Beschreibung bereits angegeben, die gesamte TV Serie auf einer DVD. Der Ton ist klar, die Aufnahmen haben TV Qualität, sind hervorraged, und die Serie eine beindruckende Visualisierung der Historie.

Für jeden der an Israel 'nur' interessiert ist oder Israel sogar bereist hat ist diese Serie eine hervorragende Ergänzung. Ich selber habe Israel bereist und bin nicht nur Jerusalem bzw. Tel Aviv gesehen, sondern bin durch das gesamte Gebiet gezogen. Ich habe dort oben auf dem Plateau von Masada gestanden und habe dort mein geplantes 'Photo Shooting' gemacht. Die Aufnahmen von Masada (besonders die mit dem Paramilitär zum Beginn und Ende des Films) sind authentisch und ich kann der Serie nur die volle Anzahl der 5 Sterne geben.

Eine Notiz am Rande: Nicht nur Israel als Ganzes, sondern Masada selber ist bereits eine Reise wert.

Hans Maerker
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Nach einer Pilgerreise nach und durch Israel mit Besuch Masada ist dieser Film gerade für die Nachbereitung der Reise hervorragend.
Man taucht ein in die viele Tausend Jahre dauernde Geschichte des jüdischen Volkes.
Hervorragende Schauspieler und Darstellung der Geschichte, wie sie sich abgespielt haben kann.
Mir gefällt der Film sehr gut.
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Von Spassprediger TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Der Name "Masada" steht für einen der denkwürdigsten Pyrrhussiege der Geschichte: Als 79 nach Christus römische Belagerer die als uneinnehmbar geltende Feste eroberten, fanden sie von den 967 Verteidigern nur noch sieben am Leben vor - der Rest hatte sich einer Gefangennahme durch den Freitod entzogen. Der 1981 für das Fernsehen produzierte Vierteiler erzählt die historischen Ereignisse in Form einer Geschichte nach, in deren Mittelpunkt die Widersacher Flavius Silva und Eleazar ben-Ya'ir stehen.

Für meinen Wunsch nach einem Wiedersehen mit der vierteiligen Serie, die ich vor langer Zeit gesehen hatte, gab es zwei Gründe: Die Musik für die Serie stammt aus der Feder des famosen Filmkomponisten Jerry Goldsmith, und in einer der Hauptrollen ist der nicht minder famose Schauspieler Peter O'Toole zu sehen.

Das Wiedersehen hat mich angenehmer überrascht, als ich das lange Zeit vermutet hatte. Um die DVD herumgeschlichen war ich schon eine ganze Weile, ich hatte vom Kauf dann aber doch immer wieder Abstand genommen, weil ich befürchtet hatte, die Serie selbst sei wahrscheinlich weit weniger großartig als Jerry Goldsmiths Musik.

Inzwischen kann ich erleichtert berichten, dass dem nicht so ist. Dass die Serie seinerzeit offenbar durch die Bank gute Kritiken erhalten hat, kann ich nach erneutem Ansehen sehr gut nachvollziehen. Die Schauwerte des Vierteilers haben mich ebenso überzeugt wie die schauspielerischen Leistungen und die von Trick-Legende Albert Whitlock, dessen Spezialeffekte qualitativ ebenfalls über dem Durchschnitt vergleichbarer Produktionen liegen. Zeitgenossen, die allzu sehr verwöhnt sind von unter Zuhilfenahme des Computers erzeugten Spezialeffekten, sollten sich vor Augen halten, dass in "Masada" noch alles "in camera" geschieht - sprich: Der Turm zum Beispiel, mit dem die Belagerer gegen den Festungswall anrennen, ist nicht mal eben am Rechner zusammengepixelt worden, sondern es dürften einige Schreinerstunden im fertigen Werk stecken.

Einzig die Kameraarbeit bleibt für meinen Geschmack etwas unter den offensichtlich hohen Standards, die man bei der Produktion angelegt hat - leider klebt die Kamera allzu oft an den Gesichtern der Darsteller, etwas mehr Mut zur Totale hätte aus "Masada" ein wirklich kinoreifes Werk gemacht.

Allerdings ist "Masada" ohnehin "character driven" - wer krachende Action und Schwertkämpfe en masse erwartet, den muss der über weite Strecken kammerspielartig wirkende TV-Film enttäuschen. Die zentralen Figuren sind, wie bereits eingangs erwähnt, der Römer Flavius Silva (Peter O'Toole) und sein jüdischer Widersacher Eleazar ben-Ya'ir (Peter Strauss).

Die Handlung

Der Oberbefehlshaber der in Judäa stationierten Zehnten Legion ist seines Amtes mehr als nur ein bisschen müde. Wie seine Untergebenen kann auch er es kaum erwarten, endlich in die Heimat zurückkehren zu dürfen. Just in dem Moment, in dem es scheint, als sei das Land befriedet und der Feldzug zu einem für Rom siegreichen Ende gelangt, flammt der Widerstand erneut auf: Rebellen unter der Führung des unbeugsamen Eleazar ben-Ya'ir brennen Vorratsspeicher der einheimischen Bevölkerung nieder und machen damit die Aussichten der römischen Steuereintreiber auf reiche Zinseinkünfte zunichte.

Der Abzug der Zehnten Legion wird abgeblasen, stattdessen erhalten der kriegsmüde Silva und seine Soldaten den Befehl, die auf einem steilen Felsen thronende Trutzfeste Masada zu nehmen, in der Eleazar und seine Getreuen sich verschanzen. Statt auf das Schwert zu setzen, sucht Silva wiederholt das Gespräch mit Eleazar, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Tragischerweise konterkarieren ausgerechnet Verräter aus eigenen Reihen Silvas Bemühungen. Aus dem Dienst scheidende Soldaten erhalten statt des ihnen zustehenden Entlassungsgeldes Weinberge, Obstgärten und andere Nutzflächen in Judäa, die einheimischen Besitzer werden enteignet, und wer aufbegehrt, mit dem wird kurzer Prozess gemacht.

Sandstürme und eine heikle Versorgungslage erschweren das militärische Vorhaben zusätzlich - die Zuteilung des über weite Strecken herantransportierten Wasser muss immer weiter eingeschränkt werden, und gleichwohl die Männer ob der schier unerträglichen Hitze in der Wüste bereits zu murren beginnt, stehen den Invasoren die wahrhaft mörderischen Sommermonate erst noch bevor. Eleazar und seine Gefolgschaft demoralisieren die Legionäre noch zusätzlich, indem sie regelmäßig das in Zisternen gesammelte und offenbar im Übermaß vorhandene Wasser demonstrativ den Berg hinabfließen lassen. Zu allem Überdruss scheinen auch die Götter dem Unternehmen plötzlich nicht mehr gewogen: In den Eingeweiden verschiedener als Opfer dargebrachter Ziegen wimmelt es vor Maden - ein schlechtes Omen, das die Soldaten daran zweifeln lässt, dass die Kampagne unter einem guten Stern steht.

Silva ahnt zwar, dass es sich bei dem Vorzeichen um das Resultat einer Kriegslist Eleazars handelt, der sich nächtens ins Lager geschlichen und den Ziegen eine entsprechend Zwangsernährung verpasst hat, aber helfen tut ihm das Wissen wenig. Dann scheint der Heerführer, der sich zunehmend dem Trunk ergibt, auch noch bei Kaiser Vespasian in Ungnade zu fallen. Der Imperator entsendet einen Günstling, der das Kommando über die Zehnte Legion übernehmen und mit allen Mitteln dafür sorgen soll, dass Masada endlich eingenommen wird. Tatsächlich schreckt der unsympathische Falco (David Warner) nicht einmal davor zurück, hilflose Greise mit dem Katapult gegen den steil aufragenden Felsen schleudern zu lassen, um die Verteidiger zur Aufgabe zu bewegen ...

Die Szene, in der Silva das sinnlose Metzeln beendet, sich über den kaiserlichen Befehl hinwegsetzt und das Kommando über seine Legion wieder an sich reißt, zählt für mich zu den beeindruckendsten der ganzen Serie - dass der Golden Globe-Nominierung O'Tooles im betreffenden Jahr für seine Leistung in "Masada" keine Auszeichnung folgte, liegt vielleicht eher daran, dass O'Toole zwei Jahre zuvor bereits den "Golden Globe" für "The Stuntman" in Empfang genommen hatte. Statt O'Toole durfte dann übrigens Ko-Akteur Peter Strauss die Trophäe in Empfang nehmen. "Just my two cents": O'Toole hätte sie sogar noch ein bisschen eher verdient. Grundsätzlich aber lässt sich sagen, dass sämtliche darstellerischen Leistungen sich auf hohem Niveau bewegen (auch Anthony Quayle als abgeklärter Adlatus Silvas hat mir sehr gut gefallen) - es fehlt erfreulicherweise sehr durchgängig an der ganz großen, aufgesetzten Geste und am großen Pathos, die vergleichbare "Sandalenfilme" oft kitschig erscheinen lassen. Vielmehr erscheinen die Figuren in "Masada" mehrheitlich als sehr gewöhnliche Menschen aus Fleisch und Blut, und zum Glück verzichten Drehbuch und Regie auf Schwarzweißmalerei. Im Gegenteil: Sämtliche Charaktere sind interessant, die Beweggründe für ihre Handlungen nachvollziehbar.

Für das Publikum steckt genau darin eine Herausforderung: Wem soll es eigentlich seine Sympathien schenken - dem Partisanen Eleazar oder seinem Widersacher wider Willen, der zunehmend Opfer äußerer Zwänge zu sein scheint? Interessant erscheint auch die Wendung Eleazars vom weltlichen Rebellen zum Gotteskrieger, lässt sich doch gerade das, was Eleazar als Zeichen Gottes deutet, als Auslöser des tragischen Massensuizids deuten: Der Selbstmord der 900 - tatsächlich Gottes Wille? Silva kann darin nur kollektive Unvernunft sehen, und einen Sieg kann der desillusionierte Kämpfer in der Einnahme von "Masada" auch nicht erkennen: "A victory? What have we won? We've won a rock in the middle of a wasteland, on the shores of a poisoned sea."

Die DVD

Bild und Ton (leider nur im Mono-Format) der für Großbritannien produzierten DVD-Version sind überaus manierlich; für die deutsche, offenbar weitgehend baugleiche Ausgabe dürfte Ähnliches gelten. Hie und da trüben Blitzer und andere leichte Störungen den grundsätzlich guten optischen Eindruck, unterm Strich bietet der DVD-Transfer von "Masada" aber sehr zufriedenstellende Gesamtwerte. Wermutstropfen: Zusatzmaterial wird nicht geboten - was, wie bei allen auf historischen Ereignissen fußende Filme, natürlich doppelt schade ist; ein Kommentar eines Historikers zum Leinwandgeschehen oder wenigstens eine zusätzliche Dokumentation wären willkommene Dreingaben gewesen, die zudem den vergleichsweise empfindlich hohen Preis der deutschen Ausgabe hätten rechtfertigen können. Leer gehen übrigens nicht nur bekennende Bonusmaterialisten aus, sondern auch Hörgeschädigte: Im Unterschied zum Gros vergleichbarer Veröffentlichungen ist die DVD-Fassung von "Masada" nicht einmal mit Untertiteln ausgestattet.

R e s ü m e e :

Historienfilm, der in weiten Teilen eher psychologisches, kammerspielartig inszeniertes Drama ist als handelsüblicher Monumental- bzw. Sandalenfilm und ebenso von den Leistungen einer ausgezeichneten Besetzung und einem Set Design getragen wird, für dessen Realisierung offensichtlich nicht nur ein hinreichendes Budget zur Verfügung stand, sondern auch mit erkennbarer Sorgfalt zum Detail arbeitende Handwerker. Lesen Sie weiter... ›
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