Bekannte Versatzstücke aus dem eigenen Kosmos der Geheimnisvollen Städte, hier ein bißchen Internatsantiromantik, dort völlig deplatzierte Erotik, das alles zwar einigermaßen gekonnt abgemischt, aber letztlich langweilig und im Vergleich zum (Fast-)Meisterwerk "Das Fieber des Stadtplaners" kaum originell zu nennen. Die Idee, Realwelt und Comicszenerie als parallele Welten darzustellen, erscheint zunächst interessant, aber die darin inne wohnenden Möglichkeiten bleiben ungenutzt. Der artifizielle Text, der die Gedankenwelt des Malers (Realwelt) in Worte zu fassen versucht, driftet mitunter ins Peinliche ab. Absoluter Tiefpunkt der Erzählung ist der Augenblick, als sich Mary auf dem öden Planeten vor dem Maler auszieht und er ihre Wange tätschelt. Sehr, sehr dämlich...