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Mary - This is My Blood

Juliette Binoche , Matthew Modine , Abel Ferrara    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Juliette Binoche, Matthew Modine, Forest Whitaker
  • Regisseur(e): Abel Ferrara
  • Komponist: Francis Kuipers
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Filmconfect Home Entertainment GmbH (Rough Trade)
  • Erscheinungstermin: 6. Juni 2008
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0013IJ2IO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.732 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Unmittelbar nach Ende der Dreharbeiten zur Bibelverfilmung "This is my Blood" weigert sich die Schauspielerin Marie Palesi, den Drehort Israel zu verlassen und mit ihrer Crew nach New York zurückzukehren. Ein Jahr später will der Regisseur und Jesus-Darsteller des Film, Tony Childress sein neues Projekt in der religiösen Talkshow des TV-Moderators Ted Younger vorstellen. Als die Premiere des Films Ziel von Bombendrohungen rachsüchtiger religiöser Fundamentalisten wird, kreuzen sich die Wege dieser drei Personen auf dramatische Art und Weise...

Produktbeschreibungen

Mary DV

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schwierige Sinnsuche im Geiste Jesu 1. November 2011
Von Akamas
Was verbindet unsere Zeit mit jener von Jesus? Kann man aus seinen Lehren heute noch Kraft gewinnen? Die Anhänglichkeit an die Kirchen mag zwar vielfach rückläufig sein, aber jedenfalls werden nach wie vor immer wieder Bücher über ihn geschrieben und Filme gedreht, die auch ein größeres Publikum erreichen. Aber es ist leicht die Bilder über eine ferne Zeit in einem fernen Land nachher wieder zu vergessen und wieder in den Alltag einzutauchen ohne etwas dazugelernt zu haben. Abel Ferrara wehrt sich gegen dieses Dillemma indem er nicht das Leben Jesus, sondern den Einfluss der biblischen Geschichte auf das Leben der Menschen zum Thema seines Filmes macht. Mit einem absoluten Superstarensemble wird Mary zur faszinierenden Reflexion über den zeitlosen Wert einer uralten Botschaft.

Die Story und der Aufbau des Films sind bewusst komplex. Alles beginnt damit, dass in Israel die Dreharbeiten zu dem Film "This is my blood", der die Geschichte Jesu aus der Perspektive der Maria Magdalena erzählt, zu Ende gehen. Die Schauspielerin der Maria, Marie Palesi (Juliette Binoche), weigert sich das heilige Land zu verlassen, da sie so tief in ihre Rolle eingetaucht ist, dass sie für sie zu einem spirituellen Erweckungserlebnis wurde. Sie hört mit der Schauspielerei auf und beginnt eine Sinnsuche auf den Spuren Jesus. Ein Jahr später will der Regisseur und Jesus Darsteller Tony Childress (Matthew Modine) seinen Film in New York präsentieren und möchte sich dafür der Hilfe des Talkshow Moderators Ted Younger (Forest Whitaker) versichern, der gerade eine ganze Sendereihe dem Thema Jesus gewidmet hat. Younger will sich jedoch nicht nur auf die Meinung des egomanischen Regisseurs verlassen und versucht auch mit Hauptdarstellerin Marie in Verbindung zu treten, die sich immer noch in Jerusalem aufhält. Als der Moderator sie schließlich per Telefon erreicht, weiß er trotz der vielen Gespräche die er über Jesus schon geführt hat nicht, wie er auf ihre Frage, ob er an Jesus glaube, reagieren soll und gibt zu, es nicht zu wissen. Doch kurz darauf wird Youngers schwangere Frau überraschend ins Krankenhaus gebracht und sie und das Kind schweben in Lebensgefahr. In dieser Krisensituation lernt der egoistische Moderator erstmals die Botschaft Jesus für das eigene Leben anzuwenden...

Der Film zeigt sowohl die Sinnsuche des Moderators Younger im chaotischen New York, die von Marie Palesi im politisch gespaltenen Israel und durch immer wieder eingestreute Szenen des Films "This is my blood" auch jene von Maria Magdalena. Dabei wird klar, dass sich die drei Schicksale gar nicht so sehr voneinander unterscheiden. Immer wieder wird per Parallelmontage zwischen Maries Spaziergängen im umkämpften Israel und den Autofahrten Ted Youngers durch die von Neid und Unterdrückung bestimmten Slums von New York hin und her gesprungen. Dazu kommen noch die Anfeindungen die der Regisseur Tony Childress von fundamentalistischen Gegnern seines Films erfährt und diejenigen die Maria Magdalena von den anderen Jüngern Jesu erfuhr, weil sie eine Frau war. Misstrauen und Hass scheinen zu allen Zeiten und überall den inneren Frieden, den Jesus verkündigte, zu bedrohen. Eine der Filmszenen aus "This is my blood" zeigt wie der Messias seinen Jüngern prophezeit, dass man sie verfolgen wird - eine andere wie er ihnen die Füße wäscht und damit signalisieren will, dass Liebe alles Trennende aufheben kann.

Ferraras Filme hatten immer starke theologische Untertöne, aber hier stehen diese ganz im Mittelpunkt und er fügt sogar immer wieder Interviews mit echten Wissenschaftlern ein, die in Youngers Talkshow über die Bedeutung Jesus reden. Dabei kommt allerdings eine sehr persönliche Deutung der Botschaft Jesus heraus, die eigentlich ganz schlicht und direkt ist und gerade die Sünder zur Umkehr ruft. Younger und Palesi sind mutig genug den Schritt zu vollziehen, während der arrogante Regisseur Childress seinen eigenen Film nicht verstanden zu haben scheint. Damit theamtisiert "Mary" auch die Verluste, die man bereit sein muss in Kauf zu nehmen, wenn man sich dazu entscheidet, wirklich liebend für jemand anderen dazusein. Denn nichts anderes als Liebe wird hier als die fundamentale Grundaussage Jesus beschrieben. Eine im Grunde scheinbar einfache Wahrheit, die aber offensichtlich so unglaublich schwer anzunehmen ist, dass es auch über 2000 Jahre nach Maria Magdalena noch nicht geschafft ist.

Der enorm künstlerische Regiestil Ferrars und die umwerfenden Leistungen der Schauspieler, machen Mary zu einem Meisterwerk. Schade ist lediglich, dass der Film ein wenig kurz geraten ist und das Ende ein wenig zu abrupt kommt. Nimmt man sich jedoch die Zeit über diesen schwierigen Film nachzudenken, wird man bewundern, wie großartig hier alles ineinandergreift, um eine starke Botschaft zu transportieren.

DVD: Zum Glück sowohl Deutsch als auch Englisch vorhanden und korrektes 16:9 Format mit guter Qualität. Extras fehlen aber leider völlig, was schade ist. Da es gerade über diesen Film sehr viel zu sagen gebe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Religion lässt ihn nicht los... 7. Januar 2010
Die Religion lässt ihn nicht los: in "Mary" befasst sich Abel Ferrara mit der Ambivalenz des Glaubens in modernen Zeiten. In drei geschickt miteinander verknüpften Episoden rund um die Dreharbeiten eines Jesusfilms bewegen sich seine Figuren im Spannungsfeld von Mystik, Sühnetheologie und religiöser Kommerzialisierung. Es ist nach "Bad Lieutenant", "Dangerous Games" und "Das Begräbnis" ein düsteres, gekonnt fotografiertes Werk geworden, wieder einmal. Und ein Schauspielerfilm: Heather Graham, Matthew Modine und die geballte Oscar-Prominenz von Forest Withaker, Juliette Binoche und Marion Cottilard heben "Mary" darstellerisch auf ein ganz eigenes Level. Nicht zuletzt kommentiert Ferrara hier natürlich auch das große mediale Getöse um Mel Gibsons vieldiskutierten Passionsfilm. In einer Szene durchsuchen nach einer Bombendrohung Spezialeinheiten einen Kinosaal, während über ihren Häuptern Bibelszenen über die Leinwand flackern - solche ungewöhnlichen Momente sind es, die Ferraras Film ausmachen. Der durchaus auch Schwächen hat: die ein oder andere dramatische Überspitzung weniger hätte sicher nicht geschadet, auch wird nicht ganz klar, warum sich Ferrara so auf die Figur der Maria Magdalena und das ihr zugeschriebene gnostische Evangelium konzentriert. Trotzdem: ein stilistisch eigenständiger, unaufgeregter Film von einem altersgereiften Filmemacher, der dafür 2005 in Venedig sogar den Spezialpreis der Jury bekam.
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2.0 von 5 Sternen Weil sie wussten nicht, was sie taten... 5. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Eigentlich könnte es ein gute Film sein. Die Idea ist sehr interessant: zeigen, wie ein moderner Mesch sein Weg zu Gott findet. Leider haben die Autoren das nicht geschaft. Warum? Ich denke, weil diese Thema für sie fremd ist. Deswegen haben sie kein Weg bzw das Mittel gefunden, um alles wahrhaft zu zeigen. Und für Juliette Binoche es tut mir leid. Sie selbst hat sein besten getan, aber auch sie konnte den schlechten Film nicht retten.
Der Film kann ich nicht empfehlen.
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