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Mary Shelley - Die Frau die Frankenstein erfand
 
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Mary Shelley - Die Frau die Frankenstein erfand [Gebundene Ausgabe]

Karin Priester
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Langen/Müller (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784428169
  • ISBN-13: 978-3784428161
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 742.006 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Karin Priester
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Selten hat das Publikum und die Literaturgeschichtsschreibung einer Autorin so Unrecht getan, wie das bei Mary Shelley der Fall ist. In der allgemeinen Wahrnehmung ist sie als Schriftstellerin fast vollständig hinter ihrem Erstlingswerk Frankenstein oder Der moderne Prometheus verschwunden. Und dank der zahllosen Verfilmungen ist dieser zu ihren Lebzeiten so erfolgreiche Roman zum Synonym für das namenlose Monster geworden, auf das der Name seines Schöpfers Dr. Frankenstein übergegangen ist.

Die Soziologin Karin Priester ist mit ihrer Biografie Mary Shelley -- Die Frau, die Frankenstein erfand angetreten, diese falschen Wahrnehmungen zu korrigieren. "Kaum ein Leben ist so spannend, so reich an persönlichen Schicksalsschlägen, an Liebe, Eifersucht und Tod, an künstlerischen Krisen, gesellschaftlichem Glanz, romantischen Begegnungen, enthusiastischen Erfahrungen, aber auch an tiefem seelischen Unglück, an Depressionen, Verfolgungswahn und materieller Armut", schreibt sie in ihrem Vorwort, und: "... so bleibt sie als Denkerin zwischen Rousseau und Nietzsche im Spannungsfeld von Aufklärungskritik, Romantik und Nihilismus erst noch zu entdecken." Karin Priester möchte ein Leben erzählen, gestützt vor allem auf die in den 80er-Jahren herausgegebenen Briefe und Tagebücher von Mary Shelley.

Leider gelingt ihr das nur sehr unzureichend. So weiß sie zwar zahllose Details über das Umfeld Mary Shelleys, das Verhältnis zu ihrem äußerst dominanten Vater William Godwin und dem launischen Ehemann Percy Shelley zu berichten. Tiefer greifende Schlüsse werden jedoch nirgends gezogen, nur Klatsch und Tratsch erzählt. Von Frankenstein abgesehen werden die Werke Mary Shelleys nur einer oberflächlichen Betrachtung unterzogen, ihr mangelnder finanzieller Erfolg scheint wichtiger als die zeitgenössische Rezeption oder ihre Bedeutung für die Romantik.

Dazu kommt, dass Karin Priester nicht eben eine begnadete Erzählerin ist. Einschübe wie "wir erinnern uns" und "da traf es sich", Wortwiederholungen und unklare Bezüge fördern nur bedingt Verständnis und Lesevergnügen. Das fast völlige Fehlen von Jahreszahlen erschwert die Orientierung; bei gelegentlichen Exkursen in die Zukunft und Vergangenheit fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Und ist es wirklich angemessen, von den weiblichen Protagonisten als "die Wollstonecraft" zu sprechen, von Mary Shelleys Mann als "Percy Shelley", von ihr jedoch immer nur als "Mary"?

Dank der zahlreichen verarbeiteten Quellen und trotz aller Mängel bietet Mary Shelley deutschsprachigen Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, sich intensiver mit dem Leben einer der wichtigsten Autorinnen der ausgehenden Romantik zu beschäftigen. Darüber hinaus bietet die illustrierte Frankenstein-Ausgabe bei Gerstenberg zahlreiche einfallsreich präsentierte Informationen zu Autorin und Werk. Und der entsprechende Amazon.de-Beitrag von Joachim Koerber ist wie immer nur einen Mausklick entfernt. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

Selten war ein Leben so reich an Liebe, Eifersucht und tragischen Todesfällen, an künstlerischen Krisen, himmelhochjauchzendem Glück und tiefer seelischer Depression wie das von Mary Shelley. 1797 geboren, schuf sie an der Seite ihres Mannes, des Dichters Percy Shelley, und ihres Dichterfreundes Lord Byron schon mit neunzehn Jahren den aus einer Wettlaune entstandenen Roman über Frankenstein. Bei seinem Erscheinen 1817 sorgte er für großes Aufsehen und hatte unerwartet weltweiten Erfolg. Heute gilt Mary Shelley - nicht nur in der Frauenbewegung - als Kultfigur des 19. Jahrhunderts.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viel Lärm um nichts 13. Juni 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Meiner Meinung nach werden die Figuren in dem Buch zu oberflächlich beurteilt: Mary ist immer depressiv, Shelley ist launisch und Godwin will nur Geld. Ich finde, die Autorin wird den Personen nicht gerecht, wenn sie sie auf so wenig reduziert. Sie sollte sachlicher schreiben und versuchen Distanz zu wahren. Gut gefallen haben mir die Gestaltung des Buches und die Porträts. Wer sich wirklich über Mary Shelley informieren möchte, sollte die folgenden Bücher lesen: 1. Muriel Spark: Mary Shelley (Insel Verlag) 2. Iris Origo: Allegra (Wagenbach Verlag)
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mary shelley 8. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
dieses buch ist eine ausgezeichnete biographie über die autorin mary shelley, die autorin des weltberühmten werks frankenstein. in einem extrem schönen, verständlichen und sehr unterhalsamen schreibstil schildert die autorin das leben der mary shelley. besonders amüsant sind auch die beschreibungen über ihre teilweise sonderbar bis kuriose familie und verwandtschaft. durch die vielen abgebildeten gemälde von mary shelley und ihrer familie bekommt man auch einen guten visuell eindruck. besonders interessant ist es ihre position in der gesellschaft der künstler als frau nachzuvollziehen. die biographie gibt daher auch einen guten einblick in den alltag von schriftstellerinnen in dieser zeit ohne dass sich das buch gleich einem feministischen anspruch zu unterwerfen versucht.
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