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Mary Reilly [VHS]
 
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Mary Reilly [VHS]

Julia Roberts , John Malkovich , Stephen Frears    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Julia Roberts, John Malkovich, George Cole
  • Regisseur(e): Stephen Frears
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 2. Mai 1997
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RTYD
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.025 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Mary Reilly ist Dr. Jekylls treu ergebenes Hausmädchen. Nach einer Kindheit voller Quälereien durch ihren brutalen Vater glaubt sie, in Dr.Jekylls Haushalt eine sichere Zuflucht gefunden zu haben. Doch als ihr Wohltäter einen gewissen Mr. Hyde als Assistenten aufnimmt, ziehen schreckliche Ereignisse einen immer engeren Kreis um Mary. Sie ahnt die wahre Identität des brutalen und bösartigen Mr. Hyde, kann aber ihren Dienstherrn nicht an die Polizei verraten..."

VideoMarkt

Um vor den gewalttätigen Übergriffen ihres trunksüchtigen Vaters sicher zu sein, tritt Mary Reilly in den Dienst des Wissenschaftlers Dr. Jekyll. Routiniert erledigt das stille Mädchen ihre alltäglichen Pflichten in dem herrschaftlichen Haus. Als jedoch Jekylls neuer Assistent Mr. Hyde eintrifft, erwacht Mary zu neuem Leben. Je mächtiger der bösartige Hyde in Erscheinung tritt, desto mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Schließlich erfährt Mary das schreckliche Geheimnis, das hinter Jekylls heimlichen Experimenten steckt...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die Spannung des Films beruht nicht auf Ekeleffekten, obwohl der Regisseur detaillierte Darstellungen an passender Stelle geschickt einsetzt. Bestechend die Leistung von John Malcovich, der sowohl den scheinbar labilen Dr Jekill und den brutal genialen Mr.Hide perfekt verkörpert. Auch Julia Roberts beweist, das sie nicht nur "Pretty Women" ist, sondern durchaus überzeugend die verunsicherte Mary darstellt. Kurz, absolut sehenswerter Film mit Tiefgang.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Skywalker
Format:DVD
Fasziniert hat mich "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde" zugegebenermaßen schon immer, schon als ich diese Geschichte mit vielleicht sechzehn Jahren zum ersten Mal las.

Aber eines scheint fast kein Leser bzw. Zuschauer der Verfilmungen wirklich zu begreifen: Es ist keine Gut-gegen-Böse-Geschichte. Robert L. Stevenson griff damit die prüde-heuchlerische viktorianische Gesellschaft an, die alles triebhafte, instinktive, dass der Mensch an sich hat, rigoros ablehnte, zumindest offiziell. Das wurde mir auch erst klar, nachdem ich eine ausgezeichnete Einleitung von Vieri Razzini zu einer italienischen Übersetzung des Buches las.

Es ist also eine Studie der menschlichen, genauer gesagt der männlichen Sexualität. Jekyll kann seine Triebe, die er als bedrohlich empfindet und die ihn quälen, nicht akzeptieren und mit seinem restlichen Selbst integrieren, also nimmt er die Trennung vor, und das endet, wie man weiß, tragisch, und sie erweist sich letztlich als unmöglich.

"Mary Reilly" fand ich äußerst interessant, weil es eine Studie der weiblichen Sexualität ist. (Vorweg möchte ich dazu bemerken, dass ich von dem Buch, das als Vorlage diente, sehr enttäuscht war und dies einer der wenigen Fälle war, in dem ich den Film besser fand.) Mary fühlt sich zu Jekyll angezogen wegen seiner Weisheit und Güte, zu Hyde wegen seiner beunruhigenden, animalischen Ausstrahlung: Also ein ödipaler Konflikt, denn ihr eigener Vater war gewalttätig, quälte und missbrauchte sie, und das auch, nachdem er eine Flüssigkeit zu sich genommen hatte, die ihn völlig zu verändern schien, in seinem Fall Alkohol. Weitere Parallelen sind, dass Jekyll ungefähr zwanzig Jahre älter ist als Mary, und dass Hyde wie Marys Vater beim Gehen einen Fuß nachzieht.

Auch Jekyll liebt Mary, weil das sensible Mädchen die einzige ist, der er vertraut und die ihn letztlich auch versteht (man merkt auch sehr bald, dass sie von Intellektualität und Feinfühligkeit her weit über dem Niveau eines gewöhnlichen Hausmädchens steht); Hyde begehrt sie offensichtlich, und im Gegensatz zu Jekyll zeigt er das auch.

Auch diese Geschichte endet tragisch, in diesem Fall, weil beide Hauptpersonen ihre Sexualität nicht als Teil ihrer selbst akzeptieren und voreinander zugeben können, oder nur ansatzweise: Jekylls Verlangen nach Mary bringt ihn dazu, sich in Hyde zu verwandeln, dieser wird aber in Marys Gegenwart weniger gewalttätig, da sie ihre eigenen Ängste besser kennt und beherrscht. Aber der innerliche Bruch in Jekyll ist schon zu tief, und dazu kommt, dass Mary "nur" ein Dienstmädchen ist und der Standesdünkel damals hoch war, so dass er sie als Hyde begehren, aber nicht als Jekyll lieben kann.

Beide Darsteller gefallen mir in ihren Rollen sehr, auch Julia Roberts, obwohl sie oft als nicht so gute Schauspielerin kritisiert wurde. Eine untypische Rolle für sie, sicher, aber ich finde, sie meistert sie gut.
Zu John Malkovich passt nur ein Wort: Grandios - und auch die Maske, die ihn in beiden Rollen so völlig unterschiedlich aussehen lässt, ohne dass Hyde als affenartiges oder sonstwie entstelltes Monster dargestellt wird (wie das in anderen Verfilmungen oft der Fall ist), verdient ein Riesenlob.

Nicht zu vergessen die Effekte: Die Verwandlung von Hyde zu Jekyll, die man nur einmal und ganz am Schluss sieht, ist beeindruckender als jede Verwandlung dieser Art, die ich je gesehen habe, und gerade dadurch um so überzeugender, weil es erste und einzige Szene ist, in der man klar und deutlich sieht, dass Jekyll die Grenze des Transzendentalen überschritten hat und nicht "nur" ein Irrer mit einer gespaltenen Persönlichkeit ist.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klasse Film! 15. November 2001
Format:Videokassette
Zu diesem Film fällt mir nur eins ein: Superklasse!!! Die alte Geschichte von Dr. Jekeyle und Mr. Hide (Entschuldigung für die Rechtschreibung), wird auf einer ganz neuen Ebene, nämlich aus der sicht der M. R., erzählt. Es läuft einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken, was nicht nur an der hervorrageneden Story, sondern sicher auch an den klasse Schauspielern liegt. Und das schönste ist: man kann sich den Film nicht nur einmal, sondern auch ruhig zwei- oder dreimal ansehen. Der Film ist also mit einem Wort: SPITZE!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Gut gemachte Neuverfilmung
Sehr gute Umsetzung von "Dr.Jekyll und Mr.Hyde".
Nicht einfach nur eine neue Verfilmung sondern ein komplett neuer Ansatz an die Story ranzugehen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mr. B. Funk veröffentlicht
Lohnt sich!
Den Film kannte ich schon vorher und war hocherfreut, als ich sah das es ihn auch auf
DvD gibt. Habe ihn mir bestellt und was soll ich sagen?! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Leinimir veröffentlicht
Vertraute Seelen
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet die junge Frau Mary Reilly in London im Haushalt des alleinstehenden Arztes und Wissenschaftlers Dr. Jekyll. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2010 von Lothar Hitzges
Toller Film, geniale Glenn Close, absolut schlechte Bildqualität
Den Film selbst kenne ich schon aus dem Kino und fand ihn damals in seiner bedrückend schaurigen und vor allem stillen Atmosphäre sehr gut. Die Geschichte des Dr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2009 von Sahara
Ein Film mit zwei Gesichtern: in mehr als einer Hinsicht...
Trotz des abweichenden Titels basiert dieser Film auf der berühmten Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2004 von Schulthe, Hendrik
Eine gute Julia Roberts, ein überwältigender John Malkovich
Man muß es leider so sehen. Julia Roberts ist eine sehr gute Schauspielerin. Doch mit einem Leinwandgenie wie John Malkovich Schritt zu halten, ist nur den wenigsten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2001 von pinkytheone
fantastische neuerzählung des horrorklassikers
der film hat zwar schlechte kritiken aber er ist ein sehr gefühlvoller film wobei man aber die beziehung zwischen mary und mr. Lesen Sie weiter...
Am 30. Juli 2001 veröffentlicht
Eine hervorragende Kombination aus Licht und Dunkelheit
"Mary Reilly" hatte keine sehr guten Kritiken von diversen Zeitschriften bekommen. Doch diese Kritiken sollte man schnell in den nächsten Schrank verbannen,denn... Lesen Sie weiter...
Am 21. April 2001 veröffentlicht
Ein Lichtblick im Grau in Grau
Ist eine moderen Fassung des Themas Dr. Jekyll und Mr. Hyde. John Malkovich spielt einen geheimnissvollen Wissenschaftler der bis spät in die Nacht arbeitet. Lesen Sie weiter...
Am 5. April 2001 veröffentlicht
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