|
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
gewohnt genialer J. Malcovich mit auffälliger J. Roberts,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mary Reilly (DVD)
Die Spannung des Films beruht nicht auf Ekeleffekten, obwohl der Regisseur detaillierte Darstellungen an passender Stelle geschickt einsetzt. Bestechend die Leistung von John Malcovich, der sowohl den scheinbar labilen Dr Jekill und den brutal genialen Mr.Hide perfekt verkörpert. Auch Julia Roberts beweist, das sie nicht nur "Pretty Women" ist, sondern durchaus überzeugend die verunsicherte Mary darstellt. Kurz, absolut sehenswerter Film mit Tiefgang.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Faszinierend (Vorsicht Spoiler),
Von Skywalker (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mary Reilly (DVD)
Fasziniert hat mich "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde" zugegebenermaßen schon immer, schon als ich diese Geschichte mit vielleicht sechzehn Jahren zum ersten Mal las.Aber eines scheint fast kein Leser bzw. Zuschauer der Verfilmungen wirklich zu begreifen: Es ist keine Gut-gegen-Böse-Geschichte. Robert L. Stevenson griff damit die prüde-heuchlerische viktorianische Gesellschaft an, die alles triebhafte, instinktive, dass der Mensch an sich hat, rigoros ablehnte, zumindest offiziell. Das wurde mir auch erst klar, nachdem ich eine ausgezeichnete Einleitung von Vieri Razzini zu einer italienischen Übersetzung des Buches las. Es ist also eine Studie der menschlichen, genauer gesagt der männlichen Sexualität. Jekyll kann seine Triebe, die er als bedrohlich empfindet und die ihn quälen, nicht akzeptieren und mit seinem restlichen Selbst integrieren, also nimmt er die Trennung vor, und das endet, wie man weiß, tragisch, und sie erweist sich letztlich als unmöglich. "Mary Reilly" fand ich äußerst interessant, weil es eine Studie der weiblichen Sexualität ist. (Vorweg möchte ich dazu bemerken, dass ich von dem Buch, das als Vorlage diente, sehr enttäuscht war und dies einer der wenigen Fälle war, in dem ich den Film besser fand.) Mary fühlt sich zu Jekyll angezogen wegen seiner Weisheit und Güte, zu Hyde wegen seiner beunruhigenden, animalischen Ausstrahlung: Also ein ödipaler Konflikt, denn ihr eigener Vater war gewalttätig, quälte und missbrauchte sie, und das auch, nachdem er eine Flüssigkeit zu sich genommen hatte, die ihn völlig zu verändern schien, in seinem Fall Alkohol. Weitere Parallelen sind, dass Jekyll ungefähr zwanzig Jahre älter ist als Mary, und dass Hyde wie Marys Vater beim Gehen einen Fuß nachzieht. Auch Jekyll liebt Mary, weil das sensible Mädchen die einzige ist, der er vertraut und die ihn letztlich auch versteht (man merkt auch sehr bald, dass sie von Intellektualität und Feinfühligkeit her weit über dem Niveau eines gewöhnlichen Hausmädchens steht); Hyde begehrt sie offensichtlich, und im Gegensatz zu Jekyll zeigt er das auch. Auch diese Geschichte endet tragisch, in diesem Fall, weil beide Hauptpersonen ihre Sexualität nicht als Teil ihrer selbst akzeptieren und voreinander zugeben können, oder nur ansatzweise: Jekylls Verlangen nach Mary bringt ihn dazu, sich in Hyde zu verwandeln, dieser wird aber in Marys Gegenwart weniger gewalttätig, da sie ihre eigenen Ängste besser kennt und beherrscht. Aber der innerliche Bruch in Jekyll ist schon zu tief, und dazu kommt, dass Mary "nur" ein Dienstmädchen ist und der Standesdünkel damals hoch war, so dass er sie als Hyde begehren, aber nicht als Jekyll lieben kann. Beide Darsteller gefallen mir in ihren Rollen sehr, auch Julia Roberts, obwohl sie oft als nicht so gute Schauspielerin kritisiert wurde. Eine untypische Rolle für sie, sicher, aber ich finde, sie meistert sie gut. Zu John Malkovich passt nur ein Wort: Grandios - und auch die Maske, die ihn in beiden Rollen so völlig unterschiedlich aussehen lässt, ohne dass Hyde als affenartiges oder sonstwie entstelltes Monster dargestellt wird (wie das in anderen Verfilmungen oft der Fall ist), verdient ein Riesenlob. Nicht zu vergessen die Effekte: Die Verwandlung von Hyde zu Jekyll, die man nur einmal und ganz am Schluss sieht, ist beeindruckender als jede Verwandlung dieser Art, die ich je gesehen habe, und gerade dadurch um so überzeugender, weil es erste und einzige Szene ist, in der man klar und deutlich sieht, dass Jekyll die Grenze des Transzendentalen überschritten hat und nicht "nur" ein Irrer mit einer gespaltenen Persönlichkeit ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine gute Julia Roberts, ein überwältigender John Malkovich,
Rezension bezieht sich auf: Mary Reilly (DVD)
Man muß es leider so sehen. Julia Roberts ist eine sehr gute Schauspielerin. Doch mit einem Leinwandgenie wie John Malkovich Schritt zu halten, ist nur den wenigsten Hollywood-Größen vergönnt. Während sie brav in ihrer Rolle steckt, verleiht Malkovich "beiden" dargestellten Figuren eine Tiefe, die ihresgleichen sucht. Vor allem als Mr. Hyde passt eigentlich nur ein Wort: Sexy! Man vergißt irgendwann vollkommen, daß es sich hier tatsächlich um ein und denselben Schauspieler handelt. Absolut beeindruckend!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|