Mary und Max - oder - schrumpfen Schafe, wenn es regnet.
Eine Geschichte von zwei Aussenseitern, die eine Brieffreundschaft schließen und über deren Leben erzählt wird.
Der Film ist mit Knetfiguren gedreht und wirklich niedlich gemacht. Mit sehr viel Liebe und Sorgsamkeit wurden viele verschiedene Charackter tiefgründig und vielfältig vorgestellt und geschildert.
Dazu kommt der Gegensatz zwischen dem grau und hektisch dargestellten New York und dem farbenfrohen, friedlichen Australien.
Das interessante an dem Film sind die zahlreichen kleinen Geschichten im Film, kleine Kommentare vom Erzähler, als läse man ein Buch und dazu die vielen kleinen Details, die jeder aus seinem eigenen Leben kennt.
Vor allem schildert der Film sehr gut die Probleme, die die Menschen, sogar die Menschheit Tag für Tag überwinden müssen, ohne Belehrend zu wirken.
Es gibt Feingefühl für Nebensächlichkeiten, die im Film aus einer völlig neuen Perspektive gesehen werden.
Die Reise in den Verstand eines geistig Behinderten und eines kleinen, von der gesellschaft nicht akzeptierten Mädchens.
Die immer wiederkehrende Musik mit Klavier und Streichern bildet eine harmonische, firedliche Atmospere.
Der Film ist voller Glück und Dramatik, voller Hoffnung und Trauer mit Humor und Ernsthaftigkeit.
Der Film spiegelt in einer seltenen Art genau das alltägliche Leben wider.
Wirklich ein schöner Film