Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Bestensfalls Durchschnitt, aber keineswegs ein fesselnder, atmosphärisch dichter o. gar intelligenter Thriller, 16. Juli 2008
Jenner Ex-Medical Examiner Der Stadt New York wird zu einem bestialischen Mord hinzugezogen. Ein Freund beauftragt ihn den Mord an der Mitbewohnerin seiner Nichte zu untersuchen. Jenner nimmt diesen Auftrag mit gemischten Gefühlen an, hat er doch seine Tätigkeit als M.E. in Folge der Anschläge der 11.09.01 aufgrund psychischer Probleme an den Nagel gehängt & ist nun arbeitslos. Das erste Oppfer des sogenannten "Inquisitors" wurde auf grausame Art & Weise ermordet, ihrer Freundin Ana gelang jedoch die Flucht & sie sucht nun Unterschlupf bei dem Pathologen. Dieser ist nun als inoffizieller Ermittler an der Untersuchung des Mordes beteiligt, sehr zum Unwillen seinen Ex-Vorgesetzten, der noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen hat... Jenner entdeckt sehr bald eine Querverbindung zu einem weiteren Mord außerhalb von N.Y.: eine junge FRau wurde geköpft... Bald wird offensichtlich, dass der Täter einem religiösen Wahn verfallen ist & junge Studentinnen den Martyrerinnentod ihrer jeweiligen Namenspatronin sterben lässt.....
Meine Meinung dazu: der Klappentext hat mich gefesselt, was man von dem Buch nicht sagen kann. Der Spannungsaufbau lässt zu wünschen übrig, dem Autor gelingt es m.E. nicht den Leser in die Handlung hineinzuziehen. Die Charaktere bleiben irgendie merkwürdig blass & farblos. Jenner, die Hauptfigur, einerseits sympathisch durch Schwächen & Probleme, ist irgendwie unglaubwürdig; nicht zuletzt da er ein Verhältnis mit Ana beginnt, die halb so alt ist wie er & ein potenzielles Opfer. Auch deren Figur empfand ich als reichlich klischeehaft.
Man erhält auch immer wieder Einblicke in die Psyche der Mörders, als der "Mann" bezeichnet wird; hier wird zwar die Lebensgeschichte des Mörders beleuchtet und Einblicke in seine kranke Psyche gegeben, die aber bestenfalls rudimentär sind, dies hätte der Autor wesentlich ausgefeilter analysieren müssen. Auch das Ende ist abrupt & tiefergehende Einblicke/ Beweggründe in die Psyche der Mörders sind nicht vorhanden.
Fazit: kein fesselnder, spannender, atmoshpärisch dichter & vor allem KEIN INTELLIGENTER Thriller um einen Serienmörder. Das Buch ist nicht schlecht aber auch keinesfalls ein gelungener Thriller, sondern bestenfalls Durchschnitt.
Deswegen 3 Sterne mit Tendenz zu 2,5*, da mich der Roman merkwürdig unberührt gelassen hat!
Normalerweise lese ich Thriller sehr gerne, aber ich bleib dann dich lieber bei altbewährtem wie z.B. Tess Gerritsen, die ihr Handwerk beherrscht.
*****NUR E I N G E S C H R ä n K T ~~~ E M P F H E L E N S W E R T *****
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pageturner!, 29. Juli 2008
Wieder mal ein Erstlingswerk eines Autors welches mich bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Eigendlich hatte der Pathologe Jenner seinen Job aufgrund psychischer Probleme gekündigt und wollte nichts mehr mit Leichen zu tun haben.
Ein alter Freund bittet ihn aber um Unterstützung zur Aufklärung eines Mordes.
Er schlägt die Bitte nicht ab und arbeitet nun als inoffizieller Ermittler an diesem Fall mit.
Die stellt sich als nicht ganz einfach heraus, da er auch noch einige Meinungsverschiedenheiten mit seinem EX-Vorgesetzten hat.
Die Sache wird noch delikater, als er einer Mitbewohnerin des ersten Opfers anbietet übergangsweise bei ihm zu Wohnen.
Die Charaktere wirken sehr stimmig und sind ausgezeichnet in die Geschichte eingebaut.
Es war sehr spannend zu lesen was als nächstes passiert.
Natürlich gibt es auch noch weitere Morde die äusserst detailreich beschrieben sind (nichts für schwache Nerven).
Zum Ende hin beginnt noch ein abgefahrenes Finale bei dem der Mörder alle Register seines Könnens zieht.
Ich fand das Buch super spannend.
Wer keine Angst vor abgeschnittenen Köpfen oder entfernten Augen hat sollte das Buch unbedingt mal lesen. :)
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lesenswerter Thriller, 5. September 2008
"Martyrium" ist ein Thriller, der blutig und spannend seine Geschichte vor dem Leser ausbreitet. Kurze Augenblicke erhascht man stets auf den unbekannten Mörder und seine Gedankengänge, ehe die Erzähllinie wieder mit der Hauptfigur Jenner und seinen verzweifelten Nachforschungen fortfährt. Auch wenn das Motiv der Morde nach kurzer Zeit bekannt ist, bleibt dennoch die Frage danach, welche der Spuren zu dem Mörder und welche ins Leere führen. Aus dem Grund blättert man begeistert und gefesselt weiter, um nichts zu verpassen, was eine Wendung der Geschichte herbeiführen könnte.
Man muss Jonathan Hayes wirklich zugute halten, dass er erzählen kann. Alle seine Charaktere wirken lebendig und realistisch, vor allen Dingen dadurch, dass man ihnen anmerkt, dass sie auch vor dem Beginn der Geschichte eine Existenz hatten, deren Nachwirken ohne Erklärung auch ab und an im Roman selbst auftaucht. Dadurch wirkt die Handlung sehr dicht und echt und man fühlt sich mitten hineingezogen.
Ein lesenswerter Thriller, bei dem man bis zur letzten Seite bangt, ob sich alles noch zum Guten wendet oder nicht.
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