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Martin und Hannah
 
 
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Martin und Hannah [Gebundene Ausgabe]

Catherine Clément


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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
Mit einem Zitat (`Elfriede! Elfriede! Ich bin da`) beginnt Julia Encke ihre recht ausführliche Besprechung und kommentiert schnell: "Ein beispielloses Werk des literarischen Voyeurismus"! Warum? Weil es um die Liebe zwischen Martin Heidegger und Hannah Arendt geht. Der anfangs zitierte Ruf an "Elfriede!" ist der Ruf der alternden Hannah Arendt, zu Besuch in Freiburg, an die ebenfalls alt gewordene Elfriede Heidegger. Mit dieser Szene führt die empörte, aber durchaus nicht sprachlose Rezensentin das Tableau ein – die Heideggers und die ehemalige Geliebte des Mannes treffen als alte Leute noch einmal zusammen –, in das sich die französische Schriftstellerin als allwissende Erzählerin begeben hat. Bestimmt hat sie für ihre"grelle Fiktion" die Young-Bruehl-Biografie und Ettingers Monografie über Arendt sowie den vor zwei Jahren erschienenen Briefwechsel zwischen Heidegger und Arendt ausgeweidet, meint Encke empört. Und hellauf entsetzt geht sie dann noch einmal die Spuren dieser Liebe im historischen Briefwechsel ab, als könne sie sich nur mit Hilfe der Originale aus genau jener Sphäre des `Erdichteten, Sensationslüsternen und Dilettantischen" wieder befreien, der ein für alle mal "Einhalt zu gebieten" sich die Herausgeberin mit der Veröffentlichung damals erhofft hatte. Bloß weg vom "Schlüsselloch", raus aus der "Horizontale". Man wundert sich leise, warum Encke um dieses Buch so viel Worte machen muss.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Im April 1975 ist Hannah Ahrendt aus New York zu Besuch bei Elfride und Martin Heidegger in Freiburg. Während der größte Philosoph des 20. Jahrhunderts im Nebenzimmer vor sich hin dämmert und für die Lösung der Daseinsfragen nicht mehr zur Verfügung steht, rechnen die beiden Frauen seines Lebens am Küchentisch miteinander ab. Die lebenslänglichen Rivalinnen kämpfen um die Wahrheit und versöhnen sich zu guter Letzt.
Mit unverhohlenem Vergnügen - und auf der Basis solider Recherche - inszeniert Catherine Clément die erotisch-ideologischen Verstrickungen als philosophische "Sitcom". In kurzen Szenen entfalten sich drei Biographien, die von den Katastrophen des Jahrhunderts geprägt sind.
Catherine Clément, geboren 1939 in Paris, war im diplomatischen Dienst in Neu Delhi und Wien, lebte zuletzt im Senegal und heute wieder in Paris. Sie unterrichtete an der Sorbonne, schrieb viel beachtete Essays und zwölf Romane. 1998 erschien ihr Bestseller "Theos Reise". sondern von Medizinmännern.
Catherine Clement, geboren 1939 in Paris, studierte Philosophie und Psychologie an der Sorbonne, lehrte dort und arbeitet als Kulturredakteurin und Produzentin. Als Gattin des französischen Botschafters lebt sie zur Zeit in Dakar, aber auch in Wien, Prag und zur Zeit in Dakar. Als Autorin wurde sie durch wissenschaftliche Werke bekannt. In Deutschland ist von der Autorin erschienen: "Die Frau in der Oper", "Die Senyora", "Ghandi", sowie "Der Heilige und der Verrückte".

Autorenportrait

Catherine Cl ment, geboren 1939 in Paris, war im diplomatischen Dienst in Neu Delhi und Wien, lebte zuletzt im Senegal und heute wieder in Paris. Sie unterrichtete an der Sorbonne, schrieb viel beachtete Essays und zwölf Romane. 1998 erschien ihr Bestseller "Theos Reise". sondern von Medizinmännern.
Catherine Clement, geboren 1939 in Paris, studierte Philosophie und Psychologie an der Sorbonne, lehrte dort und arbeitet als Kulturredakteurin und Produzentin. Als Gattin des französischen Botschafters lebt sie zur Zeit in Dakar, aber auch in Wien, Prag und zur Zeit in Dakar. Als Autorin wurde sie durch wissenschaftliche Werke bekannt. In Deutschland ist von der Autorin erschienen: "Die Frau in der Oper", "Die Senyora", "Ghandi", sowie "Der Heilige und der Verrückte".
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