Dieses neue Album von Marti Pellow ist wirklich sehr gut gelungen und auch mal eine ganz neue Idee. Man covert seine eigenen erfolgreichen Songs einfach selbst. Ich hätte ehrlich gesagt gar nicht gewußt, wie man die doch noch nicht sooo alten Titel noch einmal ganz anders aufnehmen hätte können. Nun weiss ich es. Die Songs erinnern sehr stark an die Live-Auftritte von Wet Wet Wet, nur dass sie eben hier in Studioqualität vorliegen. Das macht das ganze sehr ausdrucksstark und lebendig und ist nicht ganz so aalglatt. Ältere Titel wie Sweet Surrender oder Temptation klingen auf einmal wieder sehr zeitgemäß. Gute Melodien sind eben zeitlos. Die Stimme von Marti ist zum Teil ziemlich rauchig, aber nach wie vor sehr kräftig. Statt den drei (kaum bis gar nicht veränderten) Liedern vom Smile-Album wären drei neue Songs schön gewesen, aber man kann wohl nicht alles haben.
Insgesamt also ein schönes, wenn auch kommerzielles Best-Of-Album.
Top3: Julia Says, Somewhere Somehow, If I Never See You Again