Martha Argerich

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Biografie

Martha Argerich gilt als eine der größten Pianistinnen unserer Zeit und wird in einem Atemzug mit so legendären Namen wie Benedetti Michelangeli, Horowitz und Pollini genannt. Ihr Spiel begeistert Publikum und Rezensenten in aller Welt durch enorme lyrische Empfindsamkeit, Temperament und fesselnde Brillanz.

Martha Argerich, 1941 in Argentinien geboren, gab ihr erstes öffentliches Konzert bereits im Alter von fünf Jahren. 1955 zog sie mit ihrer Familie nach Europa. Dort studierte sie bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli. Mit 16 Jahren gewann Martha Argerich ... Lesen Sie mehr

Martha Argerich gilt als eine der größten Pianistinnen unserer Zeit und wird in einem Atemzug mit so legendären Namen wie Benedetti Michelangeli, Horowitz und Pollini genannt. Ihr Spiel begeistert Publikum und Rezensenten in aller Welt durch enorme lyrische Empfindsamkeit, Temperament und fesselnde Brillanz.

Martha Argerich, 1941 in Argentinien geboren, gab ihr erstes öffentliches Konzert bereits im Alter von fünf Jahren. 1955 zog sie mit ihrer Familie nach Europa. Dort studierte sie bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli. Mit 16 Jahren gewann Martha Argerich den „Geneva International Music Competition“ und den Busoni-Wettbewerb. 1964 unternahm sie eine Tournee durch Westeuropa und Polen und gab im November des gleichen Jahres ihr Debüt in London. Mit 24 Jahren gewann sie den Siebten Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau und den polnischen Radio-Preis für ihre Interpretation von Chopin-Walzern und Mazurkas. 2005 wurde Martha Argerich mit dem hoch dotierten japanischen „Praemium Imperiale“ geehrt.

Seit Beginn ihrer Karriere arbeitet sie regelmäßig mit dem Dirigenten (und ehemaligen Ehepartner) Charles Dutoit zusammen, der ebenfalls noch am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn stand, als Martha Argerich zum ersten Mal als seine Solistin auftrat. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die 1999 bei EMI Classics veröffentlichte Aufnahme der Klavierkonzerte Nr.1 & 2 von Chopin. Dieser Einspielung war 1998 die mittlerweile mit einem „Grammy“ ausgezeichnete spektakuläre Aufnahme der Klavierkonzerte Nr.1 & 3 von Prokofieff und des Klavierkonzerts Nr.3 von Bartók vorausgegangen, die nach umjubelten Konzerten in Kanada und New York mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Charles Dutoit entstand.

Höhepunkte der bisher bei EMI Classics erschienenen Live-Mitschnitte von Konzerten Martha Argerichs sind die Aufnahme von Beethovens Klavierkonzert Nr.1 und Mozarts Klavierkonzert Nr.25 von 1978 bzw. 1992 aus dem Concertgebouw in Amsterdam (von der Fachpresse mit Superlativen bedacht) sowie das Dokument eines Klavierabends aus Amsterdam (1978/79) mit Schumanns „Fantasiestücken“ sowie Ravels „Sonatine“ und „Gaspard de la nuit“ (Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 2/2001 in der Kategorie Klaviermusik). Neben den Chopin-Klavierkonzerten erschienen 1999 auch ihre bislang unveröffentlichten legendären Chopin-Aufnahmen von 1965, dem Jahr ihres spektakulären Sieges beim Warschauer Chopin-Wettbewerb.

Aus den zahlreichen Kammermusik-Aufnahmen Martha Argerichs für EMI Classics ragt die von Beethovens „Kreutzer”-Sonate“ und Francks A-dur-Sonate mit Itzhak Perlman heraus, die mit einem „ECHO Klassik 2000“ als „Kammermusikeinspielung des Jahres“ (19.Jh.) ausgezeichnet wurde.

Martha Argerich ist auch bei renommierten Festivals in Europa wie Übersee häufig zu Gast: so u.a. beim „Festival Pianistico Internazionale Arturo Benedetti Michelangeli“ in Brescia, dem Festival von Verbier (Schweiz) sowie beim nordamerikanischen Saratoga Festival.

Im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas im Herbst 2000 spielte Martha Argerich Schumanns Klavierkonzert auch in mehreren deutschen Musik-Metropolen, einen Klassiker des Repertoires, der auch auf dem Programm ihrer Deutschland-Tournee im Januar 2001 mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Jörg Faerber stand. Im März 2001 gab Martha Argerich eine Meisterklasse mit Freunden und Studenten der Musikhochschule Karlsruhe. Im Herbst 2001 fand der Zweite Internationale Klavierwettbewerb „Martha Argerich“ im argentinischen La Plata/Buenos Aires statt; im japanischen Bepo gründete die Pianistin ihr eigenes „Martha Argerich Klavierfestival“, bei dem regelmäßig junge Pianisten sowie Kammermusik-Ensembles konzertieren.

Auch bei dem in der Schweiz stattfindenden „Martha Argerich Festival Lugano“ verwirklicht die Künstlerin ein ehrgeiziges Projekt der Nachwuchsförderung: Zusammen mit alten Freunden und jungen Musikern macht sie Kammermusik und stellt dabei junge Künstler mit Weltklassepotenzial vor. EMI Classics veröffentlichte im April 2003 bereits zwei Live-Mitschnitte mit Konzert-Highlights aus Lugano – im Sommer folgte ein dritter, bei der u.a. die beiden Brüder Renaud (Violine) und Gautier Capuçon (Violoncello) mit Martha Argerich Mendelssohns Klaviertrio Nr.1 spielen. Die 2005 erschienene 3-CD „Live from The Lugano Festival“ erhielt gleich zwei begehrte „Grammy“-Auszeichnungen, in den Kategorien „Best Classical Album“ und „Best Chamber Music Performance“ sowie den italienischen Klassikpreis „Premio del Disco – Amadeus“. Wiederum als 3-CD-Box erschienen im Juni 2006 Live-Mitschnitte vom Lugano-Festival 2005 (nominiert für einen „Grammy 2006“ sowohl in der Kategorie „Best Chamber Music“ wie „Best Classical Album“) – wiederum sind es Aufnahmen auf allerhöchstem künstlerischen Niveau und mit so herausragenden Talenten wie Gabriela Montero, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich und erneut die beiden Capuçon-Brüder. Auch in diesem Jahr wird die Reihe fortgesetzt mit den Live-Mitschnitten vom Festival 2006 (VÖ: 22.6.2007).

In der renommierten CD-Reihe „Martha Argerich presents“ hat EMI Classics ebenfalls bereits mehrere Aufnahmen mit „Schützlingen“ der Weltklasse-Pianistin vorgestellt, zuletzt im Frühjahr 2004 mit den Pianisten Alexander Gurning und Polina Leschenko.

Ein ganzes Paket mit Live-Aufnahmen dieser Ausnahme-Pianistin hat EMI Classics im Frühjahr 2004 veröffentlicht: zum einen Aufnahmen von Beethovens „Tripelkonzert“ und Schumanns Klavierkonzert (Argerich-Premieren im EMI Classics-Katalog!) sowie eine 3-CD-Box mit Kammermusik, beides vom Lugano-Festival 2003. Aus Amsterdam stammen drei Live-Aufnahmen aus den Jahren 1978/79 & 1992 mit Klavierkonzerten von Mozart und Beethoven sowie Solo-Klavierwerken, nun wiederveröffentlicht in einer 3-CD-Box.

Martha Argerich und ihr Musikerkollege, der Cellist Mischa Maisky verbindet seit Jahrzehnten eine enge Künstlerfreundschaft – großartige Einspielungen haben sie bereits mit Live-Aufnahmen vom Lugano-Festival vorgelegt. Im September 2006 erschien ein weiteres eindrucksvolles Dokument ihrer Zusammenarbeit. Das 1981 am Genfer Konservatorium aufgenommene Album enthält die Transkription der berühmten Violinsonate von César Franck (Fassung für Violoncello), die Cellosonate von Debussy und zwei kürzere Debussy-Transkriptionen, die Maisky selbst vorgenommen hat.

Martha Argerich, die gegenüber der Öffentlichkeit recht scheu ist, feierte am 5. Juni 2003 ihren 60. Geburtstag. Sie ist Mutter von drei Töchtern und lebt in Brüssel.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Martha Argerich gilt als eine der größten Pianistinnen unserer Zeit und wird in einem Atemzug mit so legendären Namen wie Benedetti Michelangeli, Horowitz und Pollini genannt. Ihr Spiel begeistert Publikum und Rezensenten in aller Welt durch enorme lyrische Empfindsamkeit, Temperament und fesselnde Brillanz.

Martha Argerich, 1941 in Argentinien geboren, gab ihr erstes öffentliches Konzert bereits im Alter von fünf Jahren. 1955 zog sie mit ihrer Familie nach Europa. Dort studierte sie bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli. Mit 16 Jahren gewann Martha Argerich den „Geneva International Music Competition“ und den Busoni-Wettbewerb. 1964 unternahm sie eine Tournee durch Westeuropa und Polen und gab im November des gleichen Jahres ihr Debüt in London. Mit 24 Jahren gewann sie den Siebten Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau und den polnischen Radio-Preis für ihre Interpretation von Chopin-Walzern und Mazurkas. 2005 wurde Martha Argerich mit dem hoch dotierten japanischen „Praemium Imperiale“ geehrt.

Seit Beginn ihrer Karriere arbeitet sie regelmäßig mit dem Dirigenten (und ehemaligen Ehepartner) Charles Dutoit zusammen, der ebenfalls noch am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn stand, als Martha Argerich zum ersten Mal als seine Solistin auftrat. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die 1999 bei EMI Classics veröffentlichte Aufnahme der Klavierkonzerte Nr.1 & 2 von Chopin. Dieser Einspielung war 1998 die mittlerweile mit einem „Grammy“ ausgezeichnete spektakuläre Aufnahme der Klavierkonzerte Nr.1 & 3 von Prokofieff und des Klavierkonzerts Nr.3 von Bartók vorausgegangen, die nach umjubelten Konzerten in Kanada und New York mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Charles Dutoit entstand.

Höhepunkte der bisher bei EMI Classics erschienenen Live-Mitschnitte von Konzerten Martha Argerichs sind die Aufnahme von Beethovens Klavierkonzert Nr.1 und Mozarts Klavierkonzert Nr.25 von 1978 bzw. 1992 aus dem Concertgebouw in Amsterdam (von der Fachpresse mit Superlativen bedacht) sowie das Dokument eines Klavierabends aus Amsterdam (1978/79) mit Schumanns „Fantasiestücken“ sowie Ravels „Sonatine“ und „Gaspard de la nuit“ (Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 2/2001 in der Kategorie Klaviermusik). Neben den Chopin-Klavierkonzerten erschienen 1999 auch ihre bislang unveröffentlichten legendären Chopin-Aufnahmen von 1965, dem Jahr ihres spektakulären Sieges beim Warschauer Chopin-Wettbewerb.

Aus den zahlreichen Kammermusik-Aufnahmen Martha Argerichs für EMI Classics ragt die von Beethovens „Kreutzer”-Sonate“ und Francks A-dur-Sonate mit Itzhak Perlman heraus, die mit einem „ECHO Klassik 2000“ als „Kammermusikeinspielung des Jahres“ (19.Jh.) ausgezeichnet wurde.

Martha Argerich ist auch bei renommierten Festivals in Europa wie Übersee häufig zu Gast: so u.a. beim „Festival Pianistico Internazionale Arturo Benedetti Michelangeli“ in Brescia, dem Festival von Verbier (Schweiz) sowie beim nordamerikanischen Saratoga Festival.

Im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas im Herbst 2000 spielte Martha Argerich Schumanns Klavierkonzert auch in mehreren deutschen Musik-Metropolen, einen Klassiker des Repertoires, der auch auf dem Programm ihrer Deutschland-Tournee im Januar 2001 mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Jörg Faerber stand. Im März 2001 gab Martha Argerich eine Meisterklasse mit Freunden und Studenten der Musikhochschule Karlsruhe. Im Herbst 2001 fand der Zweite Internationale Klavierwettbewerb „Martha Argerich“ im argentinischen La Plata/Buenos Aires statt; im japanischen Bepo gründete die Pianistin ihr eigenes „Martha Argerich Klavierfestival“, bei dem regelmäßig junge Pianisten sowie Kammermusik-Ensembles konzertieren.

Auch bei dem in der Schweiz stattfindenden „Martha Argerich Festival Lugano“ verwirklicht die Künstlerin ein ehrgeiziges Projekt der Nachwuchsförderung: Zusammen mit alten Freunden und jungen Musikern macht sie Kammermusik und stellt dabei junge Künstler mit Weltklassepotenzial vor. EMI Classics veröffentlichte im April 2003 bereits zwei Live-Mitschnitte mit Konzert-Highlights aus Lugano – im Sommer folgte ein dritter, bei der u.a. die beiden Brüder Renaud (Violine) und Gautier Capuçon (Violoncello) mit Martha Argerich Mendelssohns Klaviertrio Nr.1 spielen. Die 2005 erschienene 3-CD „Live from The Lugano Festival“ erhielt gleich zwei begehrte „Grammy“-Auszeichnungen, in den Kategorien „Best Classical Album“ und „Best Chamber Music Performance“ sowie den italienischen Klassikpreis „Premio del Disco – Amadeus“. Wiederum als 3-CD-Box erschienen im Juni 2006 Live-Mitschnitte vom Lugano-Festival 2005 (nominiert für einen „Grammy 2006“ sowohl in der Kategorie „Best Chamber Music“ wie „Best Classical Album“) – wiederum sind es Aufnahmen auf allerhöchstem künstlerischen Niveau und mit so herausragenden Talenten wie Gabriela Montero, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich und erneut die beiden Capuçon-Brüder. Auch in diesem Jahr wird die Reihe fortgesetzt mit den Live-Mitschnitten vom Festival 2006 (VÖ: 22.6.2007).

In der renommierten CD-Reihe „Martha Argerich presents“ hat EMI Classics ebenfalls bereits mehrere Aufnahmen mit „Schützlingen“ der Weltklasse-Pianistin vorgestellt, zuletzt im Frühjahr 2004 mit den Pianisten Alexander Gurning und Polina Leschenko.

Ein ganzes Paket mit Live-Aufnahmen dieser Ausnahme-Pianistin hat EMI Classics im Frühjahr 2004 veröffentlicht: zum einen Aufnahmen von Beethovens „Tripelkonzert“ und Schumanns Klavierkonzert (Argerich-Premieren im EMI Classics-Katalog!) sowie eine 3-CD-Box mit Kammermusik, beides vom Lugano-Festival 2003. Aus Amsterdam stammen drei Live-Aufnahmen aus den Jahren 1978/79 & 1992 mit Klavierkonzerten von Mozart und Beethoven sowie Solo-Klavierwerken, nun wiederveröffentlicht in einer 3-CD-Box.

Martha Argerich und ihr Musikerkollege, der Cellist Mischa Maisky verbindet seit Jahrzehnten eine enge Künstlerfreundschaft – großartige Einspielungen haben sie bereits mit Live-Aufnahmen vom Lugano-Festival vorgelegt. Im September 2006 erschien ein weiteres eindrucksvolles Dokument ihrer Zusammenarbeit. Das 1981 am Genfer Konservatorium aufgenommene Album enthält die Transkription der berühmten Violinsonate von César Franck (Fassung für Violoncello), die Cellosonate von Debussy und zwei kürzere Debussy-Transkriptionen, die Maisky selbst vorgenommen hat.

Martha Argerich, die gegenüber der Öffentlichkeit recht scheu ist, feierte am 5. Juni 2003 ihren 60. Geburtstag. Sie ist Mutter von drei Töchtern und lebt in Brüssel.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Martha Argerich gilt als eine der größten Pianistinnen unserer Zeit und wird in einem Atemzug mit so legendären Namen wie Benedetti Michelangeli, Horowitz und Pollini genannt. Ihr Spiel begeistert Publikum und Rezensenten in aller Welt durch enorme lyrische Empfindsamkeit, Temperament und fesselnde Brillanz.

Martha Argerich, 1941 in Argentinien geboren, gab ihr erstes öffentliches Konzert bereits im Alter von fünf Jahren. 1955 zog sie mit ihrer Familie nach Europa. Dort studierte sie bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli. Mit 16 Jahren gewann Martha Argerich den „Geneva International Music Competition“ und den Busoni-Wettbewerb. 1964 unternahm sie eine Tournee durch Westeuropa und Polen und gab im November des gleichen Jahres ihr Debüt in London. Mit 24 Jahren gewann sie den Siebten Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau und den polnischen Radio-Preis für ihre Interpretation von Chopin-Walzern und Mazurkas. 2005 wurde Martha Argerich mit dem hoch dotierten japanischen „Praemium Imperiale“ geehrt.

Seit Beginn ihrer Karriere arbeitet sie regelmäßig mit dem Dirigenten (und ehemaligen Ehepartner) Charles Dutoit zusammen, der ebenfalls noch am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn stand, als Martha Argerich zum ersten Mal als seine Solistin auftrat. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die 1999 bei EMI Classics veröffentlichte Aufnahme der Klavierkonzerte Nr.1 & 2 von Chopin. Dieser Einspielung war 1998 die mittlerweile mit einem „Grammy“ ausgezeichnete spektakuläre Aufnahme der Klavierkonzerte Nr.1 & 3 von Prokofieff und des Klavierkonzerts Nr.3 von Bartók vorausgegangen, die nach umjubelten Konzerten in Kanada und New York mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Charles Dutoit entstand.

Höhepunkte der bisher bei EMI Classics erschienenen Live-Mitschnitte von Konzerten Martha Argerichs sind die Aufnahme von Beethovens Klavierkonzert Nr.1 und Mozarts Klavierkonzert Nr.25 von 1978 bzw. 1992 aus dem Concertgebouw in Amsterdam (von der Fachpresse mit Superlativen bedacht) sowie das Dokument eines Klavierabends aus Amsterdam (1978/79) mit Schumanns „Fantasiestücken“ sowie Ravels „Sonatine“ und „Gaspard de la nuit“ (Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 2/2001 in der Kategorie Klaviermusik). Neben den Chopin-Klavierkonzerten erschienen 1999 auch ihre bislang unveröffentlichten legendären Chopin-Aufnahmen von 1965, dem Jahr ihres spektakulären Sieges beim Warschauer Chopin-Wettbewerb.

Aus den zahlreichen Kammermusik-Aufnahmen Martha Argerichs für EMI Classics ragt die von Beethovens „Kreutzer”-Sonate“ und Francks A-dur-Sonate mit Itzhak Perlman heraus, die mit einem „ECHO Klassik 2000“ als „Kammermusikeinspielung des Jahres“ (19.Jh.) ausgezeichnet wurde.

Martha Argerich ist auch bei renommierten Festivals in Europa wie Übersee häufig zu Gast: so u.a. beim „Festival Pianistico Internazionale Arturo Benedetti Michelangeli“ in Brescia, dem Festival von Verbier (Schweiz) sowie beim nordamerikanischen Saratoga Festival.

Im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas im Herbst 2000 spielte Martha Argerich Schumanns Klavierkonzert auch in mehreren deutschen Musik-Metropolen, einen Klassiker des Repertoires, der auch auf dem Programm ihrer Deutschland-Tournee im Januar 2001 mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Jörg Faerber stand. Im März 2001 gab Martha Argerich eine Meisterklasse mit Freunden und Studenten der Musikhochschule Karlsruhe. Im Herbst 2001 fand der Zweite Internationale Klavierwettbewerb „Martha Argerich“ im argentinischen La Plata/Buenos Aires statt; im japanischen Bepo gründete die Pianistin ihr eigenes „Martha Argerich Klavierfestival“, bei dem regelmäßig junge Pianisten sowie Kammermusik-Ensembles konzertieren.

Auch bei dem in der Schweiz stattfindenden „Martha Argerich Festival Lugano“ verwirklicht die Künstlerin ein ehrgeiziges Projekt der Nachwuchsförderung: Zusammen mit alten Freunden und jungen Musikern macht sie Kammermusik und stellt dabei junge Künstler mit Weltklassepotenzial vor. EMI Classics veröffentlichte im April 2003 bereits zwei Live-Mitschnitte mit Konzert-Highlights aus Lugano – im Sommer folgte ein dritter, bei der u.a. die beiden Brüder Renaud (Violine) und Gautier Capuçon (Violoncello) mit Martha Argerich Mendelssohns Klaviertrio Nr.1 spielen. Die 2005 erschienene 3-CD „Live from The Lugano Festival“ erhielt gleich zwei begehrte „Grammy“-Auszeichnungen, in den Kategorien „Best Classical Album“ und „Best Chamber Music Performance“ sowie den italienischen Klassikpreis „Premio del Disco – Amadeus“. Wiederum als 3-CD-Box erschienen im Juni 2006 Live-Mitschnitte vom Lugano-Festival 2005 (nominiert für einen „Grammy 2006“ sowohl in der Kategorie „Best Chamber Music“ wie „Best Classical Album“) – wiederum sind es Aufnahmen auf allerhöchstem künstlerischen Niveau und mit so herausragenden Talenten wie Gabriela Montero, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich und erneut die beiden Capuçon-Brüder. Auch in diesem Jahr wird die Reihe fortgesetzt mit den Live-Mitschnitten vom Festival 2006 (VÖ: 22.6.2007).

In der renommierten CD-Reihe „Martha Argerich presents“ hat EMI Classics ebenfalls bereits mehrere Aufnahmen mit „Schützlingen“ der Weltklasse-Pianistin vorgestellt, zuletzt im Frühjahr 2004 mit den Pianisten Alexander Gurning und Polina Leschenko.

Ein ganzes Paket mit Live-Aufnahmen dieser Ausnahme-Pianistin hat EMI Classics im Frühjahr 2004 veröffentlicht: zum einen Aufnahmen von Beethovens „Tripelkonzert“ und Schumanns Klavierkonzert (Argerich-Premieren im EMI Classics-Katalog!) sowie eine 3-CD-Box mit Kammermusik, beides vom Lugano-Festival 2003. Aus Amsterdam stammen drei Live-Aufnahmen aus den Jahren 1978/79 & 1992 mit Klavierkonzerten von Mozart und Beethoven sowie Solo-Klavierwerken, nun wiederveröffentlicht in einer 3-CD-Box.

Martha Argerich und ihr Musikerkollege, der Cellist Mischa Maisky verbindet seit Jahrzehnten eine enge Künstlerfreundschaft – großartige Einspielungen haben sie bereits mit Live-Aufnahmen vom Lugano-Festival vorgelegt. Im September 2006 erschien ein weiteres eindrucksvolles Dokument ihrer Zusammenarbeit. Das 1981 am Genfer Konservatorium aufgenommene Album enthält die Transkription der berühmten Violinsonate von César Franck (Fassung für Violoncello), die Cellosonate von Debussy und zwei kürzere Debussy-Transkriptionen, die Maisky selbst vorgenommen hat.

Martha Argerich, die gegenüber der Öffentlichkeit recht scheu ist, feierte am 5. Juni 2003 ihren 60. Geburtstag. Sie ist Mutter von drei Töchtern und lebt in Brüssel.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

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