Wie bei vermutlich allen Dick-Büchern kann man davon ausgehen, dass die Charaktere wieder vollkommen echt herüberkommen, Personen, die mit ihrem Verhalten die Handlung vorantreiben, bzw. überhaupt erst für eine Handlung sorgen. So schreibt Dick aus den Perspektiven der verschiedensten Personen im Roman und erzählt was mit ihnen geschieht in dieser seltsamen Welt. So handelt das Buch von mehreren Menschen, darunter der Vater eines behinderten Jungen. Dieser begeht Selbstmord, da er mit dem Schicksal seines Sohnes nicht umgehen kann.
Manfred Steiner, der autistische Junge ist längst nicht der einzige Sonderfall im Roman. Die Geschichte handelt von kranken, introvertierten Menschen und beschäftigt sich mit deren Gedanken und deren Handeln. So lernen wir den ehemals schizophrenen, aber noch nicht vollständig geheilten Jack Bohlen kennen und erleben Manfred, wie er durch die Zeit "stürzt".
"Marsianischer Zeitsturz" ist ein weiteres, durch und durch gelungenes Werk der etwas anderen Science Fiction, Philip K. Dick in bester Manier. Dieses Mal beleuchtet er die Hauptpersonen erneut mit so viel Tiefe und beschäftigt sich mit geistig verwirrten Personen, die vollkommen im Mittelpunkt der Handlung stehen. Als PKD-Fan sollte man diesen Roman auf jeden Fall gelesen haben.