Ich kann meinem Vor-Rezensanten nicht ganz zustimmen. Meiner Meinung nach bleibt das Marsgesicht auch nach den neuesten Fotos - welche es angeblich als unförmigen Felsen ohne Gesichtszüge entlarven - eines der interessantesten Rätsel unseres Sonnensystems. Wichtig sind für mich vor allem zwei Fragen, welche bisher noch von niemandem beantwortet werden konnten: Wenn die ersten Fotos vom Marsgesicht bereits 1976 vorlagen, warum lässt man sich dann mehr als 20 Jahre Zeit, um dieses Gebilde genauer zu erforschen? Ich bin dabei kein eifriger Verfechter von Verschwörungstheorien, es irritiert mich nur ganz einfach, dass man auf einen der hoffnungsreichsten Beweise für ausserirdisches Leben so lange Zeit nach der Entdeckung nicht weiter eingegangen ist, um einen dann Ewigkeiten später ein ziemlich eindeutiges und unspäktakuläres Foto zu präsentieren, welches ganz klar kein Gesicht zeigt? Fühlte man sich in Anbetracht der sich stetig verbesserten Technik auf dem Gebiet der Raumsonden und der Kameras etwa in Zugzwang endlich mal etwas Eindeutiges zu liefern, obowohl man doch lieber garnichts mehr dazu gesagt hätte? Und warum bleibt vond er eigendlich noch viel interessantereb Region, nämlich einer Reihe von pyramidenähnlichen Bauten in der Nähe des Marsgesichts, auf den neuesten Fotos so gut wie nichts übrig, obwohl diese auf Fotos von 1976 eindeutig Ähnlichkeit mit den Pyriamiden auf der Erde hatten, man Schattenwürfe in Form eines gleichschenkligen Dreiecks erkennen konnte, man gerade Seiten und eine Reihe von Winkeln vorfand, welche diese Objekte ebenfalls eher als Pyramiden entlarvten? Dieses Buch wird für mich im Bereich der Forschung über KOnstruktionen auf dem Mars nur um so wichtiger, denn es befasst sich akribisch mit dem Gesicht, zeigt 3D-Animationen, welche aufgrund der Fotos von 1976 erstellt wurden, zeigt falschfarben-Fotos und mehrere computerbearbeitete Fotos, sowie die Umgebung des Marsgesichts einschliesslich der "Pyramidenstadt". Diese Aufnahmen, die so manchen Zweifler ins Grübeln geraten lassen werden, werden begleitet durch eine Spannende Darstellung der Entdeckung, Details zum Gesicht, der es umgebenden Region, anderer Strukturen auf dem mars, Berechnungen, Parallelen zu irdischen Kulturen und Bauten, sowie Erklärungs-und Deutungsversuche. Der Autor geht dabei mit einer recht neutralen Sichtweise an die Sache heran. man merkt ihm an, dass er gerne daran glauben würde, jedoch stützt er sich weitestgehend auf die (damals) vorliegenden Tatsachen.