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Mars- Odyssee. Science Fiction Erzählungen. [Broschiert]

Stanley G. Weinbaum
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Heyne Verlag (März 1990)
  • ISBN-10: 3453313496
  • ISBN-13: 978-3453313491
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.483.741 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4.0 von 5 Sternen Phantasiereiche Science Fiction Erzählungen 28. Februar 2006
Von Travis
Der Erzählband enthält mit den Erzählungen:
- Mars-Odyssee
- Die letzte Anpassung
- Die Lotosesser
- Insel des Proteus
- Der Rand der Unendlichkeit
eine repräsentative Werkschau des mit 33 Jahren früh verstorbenen Stanley G. Weinbaum.
Die Erzählungen stammen aus den Jahren 1934-1936.
Mit Mars-Odyssee und Lotosesser gelingt es Weinbaum, fremdartige Außerirdische darzustellen, die sich von Ihrem äußerlichen wie auch in Ihrer Denkweise vom Menschen stark unterscheiden. Die dargestellten Wesen wirken nicht, wie so oft in der SF, wie Spiegelbilder der Menschen, sondern vollkommen eigenständig. In Lotosesser gibt es sogar einen philosophischen Dialog mit den außerirdischen Wesen, der interessante und unterschiedliche Denkweisen offen legt.
Die erzählerische Qualitäten fallen aber gegenüber den ersonnenen Wesen leider etwas ab.
Insel des Proteus hat vor diesem Hintergrund die höchste erzählerische Qualität. Die Story wirkt dichter, fesselnder und spannender, und spart nicht mit gruseligen Momenten.
Insel des Proteus sollte aber eher der phantastischen Literatur (wie H.P.Lovecraft) zugeordnet werden als der SF.
Carver ein Zoologe inspiziert eine unbewohnte, noch wenig kartografierte Insel. Schnell fällt ihm auf, dass die Flora und Fauna völlig einzigartig, ja fremdartig mutiert ist. Es gibt einige mutierte, aggressive Lebewesen, die ihm nach dem Leben trachten. Letztlich wird er noch rechtzeitig von seinen Kollegen gerettet.
"Die letzte Anpasssung" ist eine Art Bio-SF, aber nicht unbedingt zwingend im Aufbau und in der Erzählung.
Ein Mediziner entdeckt ein Serum, dass selbst todgeweihte Lebewesen wieder heilt.
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5.0 von 5 Sternen Bemerkenswerte Stories, auch heute noch relevant! 13. Juli 2009
Von Parsec TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Der vorliegende Band enthält (bis auf Parasite Planet) all die Geschichten, die man als SF-Fan vom früh verstorbenen Stanley G. Weinbaum kennen sollte. Mittlerweile haben diese Stories 70 Jahre (!) auf dem Buckel, aber sie lesen sich immer noch großartig.

Weinbaum hatte eine sehr eigene Art, SF zu schreiben - er stellte stark auf philosophische Elemente ab (manche seiner Geschichten wirken fast wie Metaphern). Keine Ahnung ob es ein guter Vergleich ist, aber manchmal fühlt man sich gerade bei seiner bekanntesten Geschichte "Mars Odyssee" an allegorische Filme wie "Dead Man" oder "Oh Brother Where Are Thou?" erinnert... dennoch lesen sich die meistens um die 30 Seiten langen Stories sehr flüssig und Weinbaum vergisst nie, dass eine Allegorie auch eine Handlung bedarf.

Ein anderer elementarer Punkt in Weinbaums Geschichten ist der Topos, das fremdes Leben eben völlig anders denkt und empfindet als eine menschliche Intelligenz es erwarten würde. Hier darf man ruhigen Gewissens sagen das Weinbaum echte Pionierarbeit geleistet hat, indem er seine Außerirdischen sehr fremd und gleichzeitig glaubhaft agieren und reagieren lies.

Insgesamt also Stories, die man auch nach 70 Jahren als SF-Fan noch kennen sollte - Geschichten, die dem Genre ganz wesentliche Impulse gegeben haben und ein Autor, der trotz seines kurzen Schaffens (Weinbaum starb bereits mit 33 Jahren) nach wie vor zu Recht populär ist... nicht nur H.P. Lovecraft war ein eingefleischter Bewunderer!
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