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Marktplatz der Diebe. Wie Wirtschaftsspionage deutsche Unternehmen ausplündert und ruiniert
 
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Marktplatz der Diebe. Wie Wirtschaftsspionage deutsche Unternehmen ausplündert und ruiniert [Gebundene Ausgabe]

Udo Ulfkotte
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570001989
  • ISBN-13: 978-3570001981
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,5 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 196.818 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Tatsache, daß in Frankreich 1997 eine Schule für Wirtschaftsspionage -- unverblümt 'Ecole de Guerre Economique' genannt -- eröffnet wurde, ist ein Zeichen dafür, welche Bedeutung man im Ausland dieser aggressiven Form des wirtschaftlichen Wettbewerbs einräumt. In Deutschland hingegen werden sich die Verantwortlichen erst langsam bewußt, wie wichtig Geheiminformationen im Bereich der internationalen Wirtschaftsbeziehungen sind.

Udo Ulfkotte hatte bereits in seinem Buch zum Bundesnachrichtendienst die Industriespionage und deren Abwehr als neues Betätigungsfeld der Geheimdienste aufgezeigt. In diesem Band wendet er sich nun folgerichtig ausschließlich dieser Spionageart zu und zeigt die Formen der internationalen Wirtschaftsspionage, ihre Träger und Aktionen.

Anhand vieler Beispiele, allen voran der Fall des norddeutschen Windkraftanlagen-Herstellers Enercon, belegt Ulfkotte die Bedrohung, die von staatlich unterstützter Wirtschaftsspionage oder rein privatwirtschaftlich organisierter Konkurrenzspionage ausgeht. Es ist erschreckend, wie unverfroren ausländische Unternehmen und Geheimdienste in der Bundesrepublik agieren, während die einheimischen Behörden wenig dagegen tun. Zudem beweisen auch deutsche Unternehmer kaum Sicherheitsbewußtsein, wenn es um Firmeninterna geht. Auf diese Weise entsteht der deutschen Wirtschaft ein Milliardenschaden.

"Ich kann mir nicht vorstellen, daß Menschen, die sich Freunde nennen, so etwas machen" -- beklagt sich ein deutscher Wirtschaftsvertreter über das Vorgehen befreundeter Nationen. Realität ist aber, daß nahezu alle E-Mail-, Fax- oder Telefonverbindungen in Europa von den USA abgehört werden. "Big Brother is watching you" ist in der Wirtschaft längst Realität geworden. Ulfkottes Buch, in dem er gekonnt selbst recherchierte und bereits bekannte Fakten verknüpft, ist eine Warnung an Wirtschaft und Politik, in Sachen Sicherheit endlich aktiv zu werden. Ansonsten droht uns die internationale Konkurrenz endgültig zu überholen -- und wie sie dabei vorgegangen sind, wird dann niemand mehr interessieren. --Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Jahr für Jahr werden zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland durch Wirtschaftsspionage vernichtet. Globalisierung und Konkurrenzdruck heizen den Handel mit Firmendaten an. Der Autor stellt fest, dass es keine Information gibt, die man nicht kaufen kann. Während ausländische Regierungen ihren Unternehmen die Hilfe der Geheimdienste sicherten, würde sich die deutsche Regierung taubstellen, so Ulfkotte. Dabei seien die Schäden in deutschen Unternehmen unübersehbar.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Im Schatten des öffentlich wirksamen militärischen Kräftemessens und dem spektakulären War against Terror wird all zu oft vernachlässigt welche Machenschaften sich unsere befreundeten Staaten gegenseitig so antun. Wirtschaftsspionage ist die alltägliche stille Waffe im "freien" Spiel der globalen Marktwirtschaft.

Der Autor beschreibt ausführlich, wie ein US-amerikanischer Wettbewerber die Ahnungslosigkeit eines schleswig-holsteinischen Existenzgründers ausnutzte um diesem nicht nur die Windkrafttechnologie abzukupfern sondern auch noch obendrein mittels nachträglicher Patentanmeldung in den USA dem eigentlichen Erfinder einen lukrativen Markt verbaute.

Genauso beunruhigend sind die Beschreibungen der heutigen technologischen Möglichkeiten des Lauschangriffs. Diese reichen von der unbemerkten Einschaltung von ISDN-Telefonhörern bis zur heutigen Debatte um das sog. Trusted Computing, in dem bekannte US-amerikanische IT-Unternehmen neue Technologiepläne für die Unterdrückung unerwünschter Software- und Mediennutzung schmieden.

Einen Skandal stellt dabei die Untätigkeit oder Überfordertheit des BND dar, der -anders als seine westlichen Wettbewerber- sich nicht als Partner seiner heimischen Unternehmen versteht. Weder warnt er diese, wenn Gefahr im Verzug ist, und schon gar nicht unterstützt er sie bei der aktiven Abwehr.

Wer glaubt, dass die gegenwärtigen Verstimmungen zwischen Deutschland und den USA aufgrund der Irakfrage Anlass zur Besorgnis geben, der sollte sich einmal dieses Buch zu Gemüte führen und überlegen, welche Ungereimtheiten es im transatlantischen Verhältnis wirklich anzuprangern gibt.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich wusste schon immer, dass unserer "Verbündeten" nur unser Bestes wollen. Stimmt ja auch: denn deutsches Know-how ist scheinbar auch bei unseren westlichen Nachbarn sehr beliebt.

Traurig ist, dass bisher noch keine Bundesregierung, obwohl die Fakten bekannt sind, etwas unternommen hat. Zumal gerade nach der Vereinigung alliierte Vorbehalte weggefallen sind. Tortzdem herrscht hier "business as usual".

Wer in dem Glauben lebt, seine Daten (wirtschaft oder privat) nicht schützen zu müssen, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr!

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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viel Fakten-wenig packend 27. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Gut recherchiert, sehr aufwendig dokumentiert, leider für mich ein gewöhnungsbedürftiger wenig packender Schreibstil. Viele Wiederholungen und leider schlecht strukturiert- richtiger Enthüllungsjournalismus muss wohl reisserischer sein?
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