- Plattform: Windows XP / 2000 / Me / 98 / NT 4, Sun Solaris, Linux
- Medium: CD-ROM
Produktinformation
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StarOffice 6.0 greift, wo immer möglich, auf offene Standards zurück. Zu speichernde Dokumente werden beispielsweise im XML-Format abgelegt, sodass auch entsprechende Fremdsoftware auf sie zugreifen kann. Dank ZIP-Komprimierung sind die Dateien zudem wesentlich kleiner als die alten StarOffice-Dokumente. Auch der Datenaustausch mit MS Office wurde verbessert. Import und Export gelingen in der Regel ohne Probleme. Selbst eingebettete Objekte aus MS Office lassen sich nun einfügen. Lediglich bei sehr komplexen Dokumenten -- zum Beispiel Rechnungsformularen, die Tabellen enthalten -- hat das Programm noch seine Schwierigkeiten. Sollen Dokumente als Webseite ausgegeben werden, kann StarOffice den dazu notwendigen HTML-Code erzeugen.
Weggefallen ist in Version 6.0 der bei vielen ohnehin nicht besonders beliebte integrierte Desktop -- die jeweiligen Programmmodule können nun einzeln gestartet werden. Auch E-Mail- und News-Client sowie der Terminplaner wurden eingespart. Offenbar hatten viele Anwender hier sowieso auf externe Lösungen gesetzt. Dennoch können StarOffice-Dokumente direkt aus der Anwendung heraus als Mail-Anhang versendet werden. Die restlichen Programmmodule entsprechen in ihrer Funktionalität weit gehend denen des Konkurrenten MS Office.
Die Stärke von StarOffice Writer liegt insbesondere bei den rechnenden Tabellen. Neu ist die Möglichkeit, Texte um 90 und 270 Grad zu drehen. StarOffice Calc bietet einen mit Excel vergleichbaren Leistungsumfang. Version 6.0 hat vor allem bei den Statistikfunktionen und der Einbindung externer Datenquellen zugelegt. StarOffice Impress dient zur Erstellung von Präsentationen und entspricht im Leistungsumfang weit gehend Powerpoint. StarOffice Draw bietet im Verhältnis zu den Zeichenfunktionen von MS Office deutliche Vorteile, wurde gegenüber Version 5.2 aber nicht wesentlich verändert. Die mitgelieferte relationale Datenbank Adabas konkurriert mit Microsofts Access, kann in puncto Funktionalität aber nicht ganz mithalten. Sämtliche Module liegen dem Office-Paket in Windows-, Linux- und Solaris-Version bei.
StarOffice 6.0 bietet weiterhin eine sehr klare und übersichtliche Benutzeroberfläche; die plattformübergreifende Kompatibilität, die Unterstützung offener Standards und eine hohe Stabilität lassen das Programmpaket zu einer ernsthaften Alternative zu MS Office werden. --Holger Otto
Pro:
FÜR STAROFFICE ZAHLEN SIE NICHT MEHR, SIE BEKOMMEN MEHR.
Warum Unsummen für ein Office-Paket bezahlen?
Die professionellen Anwendungen in StarOffice 6.0 verfügen über alle Funktionen, die Sie oder Ihr Unternehmen braucht.
Außerdem unterstützt StarOffice ein offenes Multi-Plattform-Dateiformat, mit dem Sie problemlos den Übergang schaffen.
Es ist schließlich Ihr Geld. StarOffice 6.0 - die intelligente Wahl.
Das Paket wurde mit dem Schwerpunkt auf die Verbesserung des Kernmoduls erweitert. Nun können einzelne Bereiche auch mit Programmen anderer Hersteller ausgeführt werden. Das ermöglicht z.B. die Nutzung von Outlook.
- Nahtlose Integration mit MS Windows, Linux und UNIX
- Verbesserte Einbindung von Graphik und Tabellen
- Unterstützt auch HTML, ODBC, Java und XML
- XML File Format anstelle eines binary Formates
- Verbesserter Import/Export von Daten aus anderen Betriebssystemen und Programmen
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Als weiteres grosses Plus ist hervorzuheben, dass die einzelnen Komponenten hervorragend zusammen arbeiten und man in jeder Einzelanwendung auf die Funktionen der anderen Anwendungen zugreifen kann.
Und auch diejenigen unter Ihnen, die mehrere Betriebssysteme ausser Windows auf Ihrem Computer haben, werden sich freuen. Auf dem Silberling findet sich neben der Windows Version, auch eine Linux und Solaris Variante.
Und wer doch kein Geld für dieses Packet ausgeben will, der kann sich ja das kostenlose OpenOffice aus dem Internet herunterladen. Er muss dann allerdings auf ein gutes Handbuch, Datenbankunterstützung, Dokumentvorlagen und eine Rechtschreibrüfung verzichten.
Zum Programm :
Man braucht zwar immer noch eine Menge freien Arbeitsspeicher, wird aber mit einem übersichtlichen und sauber arbeitenden Programm belohnt, das preislich extrem attraktiv ist im Vergleich zum Primus MS Office. Außerdem sind in StarOffice gleich alle wichtigen Dinge enthalten, die man braucht ohne auf das Paket an sich zu achten. Während Microsoft unterschiedlich ausgestattete Pakete anbietet, macht Sun es dem Kunden beim Kauf einfacher : Schreibprogramm, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung (auch Zeichnen), HTML-Editor, Präsentationsprogramm sind enthalten.
Star Office 6 ist kompatibel zu MS Office - das ist selbstverständlich, denn wer am Thron rüttelt, muss des Königs Sprache verstehen und sprechen. Einige kleinere Dialekte bleiben aber bei wenigen besonderen Funktionen aber auch dem Herausforderer verwehrt. Die gängige alltäglichen Dinge werden aber tadellos erledigt.
Dass einige Funktionen entfernt wurden (Internetbrowser, E-Mail und Newsclient), stört nicht weiter, zumal es auch der ohnehin hohen Stabilität des Programms zugute kommt und für etwas weniger Verwirrung sorgt.
Für mich ist eine teure fehlerhafte Software uninteressant - besonders wenn es etwas besseres für deutlich weniger Geld gibt. StarOffice ist jeden Cent wert - Punkt an Sun !
Sun zeigt, dass man gute Software zu einem erschwinglichen Preis anbieten kann - die Konkurrenz muss sich warm anziehen.
Was ist nun in SO 7 enthalten?
1. Eine Textverarbeitung, die einem durch eine Art "word prediction" (ähnlich einem T9-System beim Mobiltelefon) eine Menge Tipparbeit erspart, indem es einmal eingetippte Wörter behält und bereits nach den ersten zwei oder drei Buchstaben desselben (oder ähnlichen) Wortes die Ergänzung vorschlägt, die dann nur noch mit Druck auf ENTER bestätigt werden muß. Daneben überzeugen der Stylist beim Anwenden von Formatvorlagen und der Navigator, der auch das Arbeiten in langen Dokumenten einfach macht.
2. Eine Tabellenkalkulation, die Excel nicht nachsteht.
3. Ein Präsentationsprogramm, das Powerpoint ebenbürtig ist.
4. Dazu kommen noch eine einfache Datenbank - gibt's von MS erst in der sehr teuren Pro-Version (dafür dann aber richtig).
5. Ein vektororientiertes Grafikprogramm - das sucht man bei MS vergeblich.
6. Ebenso vergeblich sucht man bei Microsoft die Möglichkeit, sämtliche Dokumente auch im weitverbreiteten PDF-Format auszugeben oder Präsentationen für die Wiedergabe mit dem FlashPlayer vorzubereiten.
Neben der Stabilität wirkt auch die Integration der einzelnen Module - im Gegensatz zu MS Office, bei dem man immer noch den Eindruck disparater Programme hat - wie aus einem Guß: Wenn man z. B. in der Textverarbeitung eine Tabelle einfügt, stehen einem in der Tabelle sofort alle Möglichkeiten der Tabellenkalkulation zur Verfügung. Wer schon mal angenommen hat, daß einem in Word alle Excel-Funktionen zur Verfügung stehen, wenn man eine Word-Tabelle einfügt, wird diesen Vorteil zu schätzen wissen.
Zwar fehlt auch SO 7 ein Bitmap-Editor (in der Version 5.2 gab's den noch), aber dafür gibt's im Internet das kostenlose GIMP. Auch das Fehlen eines Mail- und Newsreader-Programmes macht sich nicht schmerzlich bemerkbar, dazu ist die freie Auswahl unter den kostenlosen Programmen im Internet einfach zu groß.
Die Nachteile des SO 7 gegenüber dem teuren Mitbewerber sollen hier nicht verschwiegen werden:
1. Der Support von Sun ist nicht wirklich überzeugend. Allerdings kann man im Internet bzw. Usenet auf eine Vielzahl von Resourcen zurückgreifen.
2. Die Filter für die MS Office-Formate sind an einigen Stellen noch nicht so gut, daß Dokumente gänzlich ohne Nachbearbeitung zwischen den beiden Paketen ausgetauscht werden können. Je komplexer Aufbau, Formatierungen und Layout werden, desto mehr hakt es noch.
3. Es fehlt ein PIM (= Personal Information Manager) wie Outlook, mit dem sich schnell und einfach Kontaktdaten, Termine, Aufgaben u. ä. verwalten und mit einem Mobiltelefon oder PDA abgleichen lassen.
4. Es gibt keine Grammatikprüfung in der Textverarbeitung. Man mag über den Sinn einer solchen Prüfung geteilter Meinung sein, aber niemand kann leugnen, daß solch ein Tool beim Verfassen fremdsprachlicher Texte sehr hilfreich sein kann.
4. Mit OpenOffice.org kann man sich zudem eine kostenlose Version des Paketes aus dem Internet laden. muß dann aber auf einige Features (Datenbank, Rechtschreibprüfung und Thesaurus sowie etliche Vorlagen) verzichten. Allerdings lassen sich einige dieser Features mit freien Software-Lösungen nachrüsten, doch erscheinen diese OOo-Erweiterungen gegenüber der SO 7-Lösung etwas "schwach auf der Brust" zu sein.
FAZIT: Wenn Sun bei der nächsten Version (diese soll in der ersten Jahreshälfte 2005 erscheinen) noch etwas nachbessert (PIM, Dateifilter für weiter verbesserte MS Office-Kompatibilität, evtl. auch Integration von OpenType o. ä. Unicode-Font-Technologien), könnten sie damit auch in vielen Firmen MS Office endgültig vom Thron stoßen.
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