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Markt, Macht, Wettbewerb [Gebundene Ausgabe]

Karel van Miert
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt DVA (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421053847
  • ISBN-13: 978-3421053848
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.377.713 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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Es gibt Jobs in der Europäischen Union, die sind -- seien wir ehrlich -- einfach zu machen, mit wenig Aufwand verbunden und exzellent bezahlt. Folgeerscheinungen eines aufgeblähten Verwaltungsapparates eben. Dann gibt es aber auch Aufgaben, die den beständigen Kampf gegen Widerstände beinhalten, mit enormen Schwierigkeiten verbunden und zeitintensiv (sowie allerdings auch gut bezahlt) sind. Eine davon ist der Posten des europäischen Kommissars für Wettbewerbspolitik, lange Jahre ausgefüllt durch Karel van Miert.

Diese Position ist ein Eckpfeiler des europäischen Wirtschaftssystems, wird hier doch Basisarbeit für den gemeinsamen Markt geleistet. Eine Thematik, der van Miert den Großteil seines Politikerlebens widmete und von der er in seinem Erinnerungsband viel zu berichten weiß. Vor die europäischen Ereignisse hat van Miert allerdings einige unnötige autobiografische Vorgeplänkel wie Kindheit und belgische Politkarriere gesetzt. Durch Abschnitte wie "Glückliche Jahre auf dem Bauernhof" muss man einfach durch, um später mit Insidererkenntnissen aus dem Brüsseler Beamtentum belohnt zu werden. Van Mierts betulicher Schreibstil wird spannender, wenn es um Wettbewerbsfragen geht. Zerschlagung von Monopolen und Kartellen oder die Schaffung eines ausgeglichenen Marktes beschreibt van Miert anhand vieler Beispiele (so des inzwischen Helmut Kohl einholenden Falles Leuna). Ein ambitionierter Politiker im Spannungsfeld europäischer, nationaler und ökonomischer Interessen, der schließlich dann mit der gesamten Kommission Jacques Santers seinen Dienst quittieren musste.

So zieht denn hier ein Europakommissar Bilanz: Absichten, Umsetzung und Ergebnisse der EU-Wettbewerbspolitik, die für van Miert "in der Europäischen Union eine zentrale Rolle mit fast institutionellem Charakter spielt". Ein nicht immer objektives, aber in hohem Maße aufschlussreiches Buch. --Joachim Hohwieler

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Karel Van Miert, geboren 1942 als ältestes von neun Kindern, kennt sich bestens aus in der europäischen Politik. Er war Mitglied des belgischen wie des europäischen Parlaments und danach zehn Jahre bis 1999 Kommissar der Europäischen Union für den Bereich Wettbewerbspolitik. Derzeit ist er Präsident der Universität von Nijenrode.


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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Uneitle und sehr interessante Autobiographie 4. September 2000
Von Dirk Otto
Selten für einen Politiker: eine Biographie, die ganz uneitel darstellt, wie Politik in Brüssel funktioniert. Dabei finden sich auch Darstellungen über die Arbeit mancher seiner Kommissionskollegen und -kolleginnen, aber nie mit erhobenem Zeigefinger, sondern eher mit einem Schmunzeln. Außerdem: Erstaunliche Einsichten und Grundsätze für einen sozialistischen Politiker. Ein spannendes und lehrreiches Buch aus Europa!
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3.0 von 5 Sternen Spannung erst am Ende 27. Januar 2001
Von Ein Kunde
Ein sehr interessantes Buch, jedoch die spannenden Fälle werden erst ab der Mitte des Buches angesprochen. Vorher sehr viel Biographie und Internes aus der Wettbewerbsbehörde. Aber der Autor möchte ja auch noch eine Weile leben, denn man stelle sich vor, er würde alles genaustens erzählen...!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Basiswissen für alle Europäer 11. April 2001
Von Ein Kunde
Drei Gedanken, die dieses Buch unbedingt lesenswert machen:
1. Tätigkeit der Kommission
Mit diesem Buch tritt - beschrieben in nüchterner Sprache - eindrucksvoll die Leistung der EU-Kommission in das Rampenlicht der Öffentlichkeit. Auch wenn hier nur ein Teilbereich (Wettbewerb) beschrieben ist, so bringt dies in erstaunlicher Weise die Rolle der Kommission als Fels in der Brandung des europäischen Integrationsprozesses zum Ausdruck. Es ist spannend wie ein Krimi nachzulesen, mit welchem Standvermögen und persönlicher Integrität das Wettbewerbskommissariat die Verwirklichung des Binnenmarktes und die europäische Gesetzgebung zur Unterbindung von Kartellen verteidigte. So scheint es trotz enormer Hindernisse vor allem der Arbeit der Kommission verdanken zu sein, daß aus den mehr an Sozialismus als an Marktwirtschaft angelehnten Wirtschaftsstrukturen des Nachkriegseuropas ein moderner Wirtschaftsraum entstanden ist.
2. Das verzerrte Bild der Kommission
Ich denke daß viele von uns - ich eingeschlossen - in den "heißen Phasen" als das Wettbewerbskommissariat mit deutschen Fällen zu hatte (VW-Sachsen, West-LB, Buchpreisbindung, u.a.) den Standpunkt der jeweiligen Gegenpartei einnahmen, mit dem sinngemäßen Argument: "EU-Recht ist sinnvoll, für die anderen." Hier ist es der Kommission hoch anzurechnen, daß sie trotz hartem Gegenwind zusammenstanden und die europäischen Fahne hochhielten. Schließlich gewinnt man den Eindruck, wonach der Kommission-Santer bei ihrem unglücklichen Abgang Unrecht getan wurde.
3.
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