Das Buch vernachlässigt ein wesentlichen Aspekt: Den Verbraucher. Denn schließlich ist die Marke nichts anderes, als eine psychologische Konstruktion. Die Marke findet im Kopf des Verbrauchers statt. Und nur dort. Das scheint der Autor vergessen zu haben. In dem Buch geht es im Wesentlichen um den Wert der Marke bzw. das, was das Unternehmen als Profit aus der Marke ziehen kann. Nicht aber - leider - um das, was eine Marke ausmacht, welche Funktionen sie zu erfüllen hat, wie sie geführt werden sollte, damit sie nicht an Relavanz beim Verbraucher verliert (und dann auch keinen Wert mehr fürs Unternehmen hätte). Meiner Meinung nach ein Buch für Marketing-Fachleute und Marktforscher, die unter Marke ein messbares Zahlenkonstrukt verstehen, aber keins für Marken-Fachleute, die wissen, daß eine Marke mehr ist als ein Eigenschaftskonstrukt unterschiedlicher Meßdeterminanten.