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Marke Eigenbau: Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion Broschiert – 15. September 2008

4.8 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Verrückte Welt: Während Menschen in armen Ländern der reinen Not gehorchend wiederverwerten, basteln und improvisieren, was das Zeug hält, träumt ein Teil unserer saturierten Wohlstandsgesellschaft von den romantischen Zeiten einer Graswurzelökonomie oder übt demonstrativ Konsumverzicht, um von Abfällen zu leben. Ideologisch überhöht ist diese Haltung inzwischen sogar zum politischen Credo einer neuen avantgardistischen Bewegung geworden, die dem Umfeld der organisierten Globalisierungskritik zuzurechnen ist.

Während sich viele ihrer Protagonisten in der Jugend einen Wettstreit um die coolste Markenklamotte lieferten und ihre Freizeit bevorzugt beim Shopping verbrachten, singen sie nun das Hohelied auf das einst so verpönte No-Name-Produkt. Bücher mit Titeln wie Good Bye Logo!, No Logo! oder No Shopping! genießen Kultstatus in dieser Szene. Und die wird garantiert auch ihre Freude am Buch von Holm Friebe und Thomas Ramge haben. Ausgehend vom geflügelten Wort von der „Marke Eigenbau“, das aus den Zeiten vor dem Wirtschaftswunder in der BRD bzw. der Mangelwirtschaft in der DDR stammt, werden hier Facetten und Auswüchse des „real existierenden Konzernkapitalismus“ einer ebenso ätzenden wie geistreichen Analyse unterzogen sowie programmatische Formen der Verweigerung und des Protests aufgezeigt.

Wer seine Sozialisation in der pseudoanarchischen Alternativbewegung der 1970/80-er Jahre genossen hat, als das Tragen von Batiktüchern, gefärbten Latzhosen und selbst gestrickten Socken ebenso unverzichtbar zum Ausdruck eines systemkritischen Nonkonformismus gehörte wie Teestuben, Naturkostläden und Handwerkerkollektive wird bei der Lektüre so manches Déjà-vu erleben. Hier feiert ein postmaterialistisches Gedankengut fröhliche Urstände, das in der Geschichte des Industriekapitalismus immer mal wieder in der einen oder anderen Form ins Kraut schoss. Das letzte Mal musste es schlussendlich dem restaurativen Trend zur freiwilligen Anpassung der Jüngeren an das nicht zu überwindende Leistungsethos des „Establishments“ Tribut zollen. Arnold Abstreiter

Pressestimmen

29.08.2008 / Handelsblatt: Personalisierte Müslis als Vorboten der Zukunft "Die Lektüre ist Pflicht für die deutschen Management-Etagen: Derzeit gibt es hierzulande kein anderes Werk, das so detailliert und fundiert den Wandel in der Wirtschaft beschreibt." Thomas Knüwer

15.10.2008 / Die Tageszeitung: Bohemiens im Wind der Geschichte "Die Leitfiguren der digitalen Boheme rufen das endgültige Ende der industriellen Massenproduktion aus. Und leiten die Revolution des Selbermachens ein."

17.10.2008 / Financial Times Deutschland: Friede den Hobbykellern "Ein detailreicher und gut geschriebener Überblick über einen wichtigen Wirtschaftstrend."

24.10.2008 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Kein Goliath so stark wie tausend Davids "Ein weitreichender Perspektivenwechsel."

26.10.2008 / Der Tagesspiegel: Prosumenten aller Länder "Die Antwort auf den Konzernkapitalismus."

06.11.2008 / Rheinischer Merkur: Selbst ist der Leser "Neu und inspirierend ... Besser als Friebe und Ramge hätte man das selbst nicht machen können."

27.11.2008 / Die Zeit: Der Kapitalismus wird grüner "Friebe und Ramge haben eine Art postutopisches Manifest verfasst, das den Heimwerker zum antikapitalistischen Rebellen adelt."

27.12.2008 / Die Welt: Bücher der Woche "Die richtige Lektüre, um die globale Finanzkrise halbwegs gut gelaunt zu überstehen."

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Format: Broschiert
Hier liegt ein Buch über kleine Firmen vor, welche durch Nischenprodukte den Großen das Leben schwer machen. Ganz nach dem Motto es lebe die Vielfalt präsentieren die Autoren ein Konzept, in dem das Ende der industriellen Massenproduktion und eine Rückkehr kleiner, individueller Nischenprodukte von Kleinfirmen propagiert wird. Es wird auch sehr stark auf die Möglichkeiten der Vermarktung von Eigenbau-Produkten über das Internet hingewiesen. Eine Abkehr von Taylor und seinen Prinzipien ist das letzten Endes. Eine These, die in der aktuellen Managementliteratur recht populär zu sein scheint. Garniert werden die Ausführungen der Autoren mit einigen anekdotenhaften Fallbeispielen über Marke-Eigenbau-Firmen welche erfolgreich Großunternehmen die Stirn bieten.

Friebe und Ramge liefern alles in allem kein schlechtes aber auch kein großartiges Buch ab. Ihre Thesen von der Rückkehr kleiner Unternehmen und der dadurch entstehenden Vielfalt erscheinen dem Leser als intuitiv einleuchtend, völlig überzeugen kann ihr Konzept in meinen Augen aber nicht. Bereits vor 10 Jahren gab es Veröffentlichungen zu der These, das Internet werde dafür sorgen dass große Marken durch die einfache Vermarktbarkeit von Nischenprodukten über das Internet in Schwierigkeiten geraden würden.
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Format: Broschiert
Es gibt (leider) sehr wenige deutsche Wirtschaftsbücher, die sowohl intelligent und fundiert als auch unterhaltsam und... sagen wir: prophetisch geschrieben sind. Nach deutschen Seth Godins, Chris Andersons und Malcolm Gladwells sucht man meist vergebens. Die beiden Autoren dieses Buches können sich definitiv in diese Riege einordnen lassen.

Das Buch liest sich extrem kurzweilig und vermittelt dem Leser viele interessante und abwechslungsreiche Beispiele.

Der Titel des Buches verweist auf eine Thematik, die eigentlich nur einen Teil des Inhalts ausmacht. Neben der Ablösung der Massenproduktion durch die weit verbreitete und gut vernetzte Arbeit der Prosumenten, hat "Marke Eigenbau" nämlich noch einen anderen Fokus: es ist gleichzeitig ein gut beobachteter und toll zusammengetragener Statusreport über das Web 2.0 und eine allgemeine globale "Stimmung".

Ich empfand das Lesen extrem inspirierend und wünsche mir mehr solcher Bücher.
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Format: Broschiert
Gibt es eine Zukunft nach dem Förderband? Ja. Auch wenn der Titel einem eher vermuten lässt hier handle es sich um ein Buch über Branding, klärt der Untertitel auf: Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion. Es ist Zeit für die Renaissance 2.0, dass Internet wird Mittel zum Zweck. Für alle und nahezu kostenlos.
Das Buch gibt nicht nur eine Fülle von Tipps, sondern macht auch Mut. Es zeigt eine Facette einer neuen und vielleicht auch besseren Wirtschaft. Es zeigt was machbar ist und regt an noch weiter zu gehen.

Habe noch nie von einem Buch 5 Stück gekauft, dieses ist das erste. Eines bleibt bei mir - 4 werden wunderbare Geschenke!
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Format: Broschiert
Das Buch beschreibt eigentlich die Grundidee, dass jeder ein Entrepreneur sein kann. Denn Wirtschaft ist viel zu wichtig, um sie den Konzernen zu überlassen.

In sieben Kapiteln wird die historische Entwicklung der Massenproduktion, das Konzept "Marke Eigenbau" übertragen auf die Themen Arbeit, Märkte, Produktion, Organisation und Marketing bis hin zur "Welt Marke Eigenbau" beschrieben.

Der Stil ist sehr unterhaltsam und gut lesbar und mit zahlreichen Beispielen unterlegt. Gleichzeitig aber auch (wissenschaftlich) fundiert und auf den Punkt.

Gespickt ist dan Ganze mit zahlreichen Verweisen auf die (amerikanische) Literatur und Weblinks. So liefert das Buch auch eine ausgezeichneten Überblick über die aktuellen Denkansätze zu dem Thema Web-Ökonomie.

So gesehen ist der Titel etwas irreführend und greift zu kurz, da es einen eher auf die Fährte einer umfassenden Beschreibung einer Garagen-Wirtschaft lockt.

Geschrieben mit einem Schuss "Sozialismus", aber immer sympathisch und undogmatisch. Manchmal etwas unkonkret (z.B. wenn es um das Thema "Fabbing" geht) und insgesamt etwas zu sehr Produktions-lastig. Hätte mir etwas mehr zum Thema Dienstleistung gewünscht.

Fazit: die Rahmenbedingungen in unserer digitalisierten Welt, waren noch nie besser selbst Unternehmer (ääh ... "Micropreneur" oder "Prosument") zu werden und dabei das Gute in der Welt voranzubringen!
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