Mark Spörrle, 1967 geboren in Flensburg, sozialisiert in München, ausgewandert via Berlin nach Hamburg, ist Redakteur bei der Wochenzeitung Die ZEIT und schreibt auf ZEIT ONLINE die satirische Kolumne "Familienglück".
Nach dem Abitur verwarf Spörrle aufgrund massiven mathematischen Unverständnisses den Plan, Gartenbauarchitektur zu studieren und begann, für die Lokalredaktion der Süddeutschen Zeitung zu schreiben. Er absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Diplom-Journalistik, arbeitete daneben für den damals als anspruchsvolles Privatfernsehen gegründeten Fernsehsender VOX und entwickelte Fernsehsendungen, darunter einen Formatvorläufer der satirischen Wochenschau "Samstag Nacht". Nach Ende seines Studiums arbeitete Spörrle unter anderem als Autor für das Magazin der Süddeutschen Zeitung und als Redakteur für die Hamburger Wochenzeitung Die Woche, bevor er zur ZEIT nach Berlin in die Redaktion Leben wechselte, und dann wieder zurück als stellvertretender Chef vom Dienst zur ZEIT nach Hamburg ging.
Mark Spörrles erstes Buch mit satirisch-humorvollen Kurzgeschichten aus dem irrwitzigen Alltag, "Ist der Herd wirklich aus?", erschien im Jahr 2005 und wurde gleich ein Longseller. Es folgten "Wer hat meine Hemden geschrumpft?" und das Weihnachtsbuch "Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts!" Der satirische Bahnführer "Senk ju vor träwelling - Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen", verfasst mit Lutz Schumacher, wurde 2008 zum Bestseller und stand mehr als ein Jahr unter den Top 20 der SPIEGEL-Bestenliste. Es folgte, zusammen mit Kathrin Sabeth Ohl, die satirische Gebrauchsanweisung für Handwerker, "Normal ist das dicht"!". Zuletzt erschien von Mark Spörrle der irrwitzige Urlaubsroman "Weg da, das ist mein Handtuch! Auf der Suche nach dem perfekten Urlaub" (Malik).
Im Dezember 2011 veröffentlicht Mark Spörrle zusammen mit Lutz Schumacher das Folgebuch zum Bahn-Bestseller mit dem Titel: "Der Anschlusszug kann leider nicht warten"