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Mark Rothko: Katalog zur Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel v. 18.02. - 29.04.2001 Gebundene Ausgabe – 5. März 2001


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"Ein Bild lebt in Gemeinschaft, indem es sich in den Augen des einfühlsamen Betrachters entfaltet und dadurch in ihm auflebt. Es stirbt, wenn diese Gemeinschaft fehlt. Deshalb ist es ein gewagtes und gefühlloses Unterfangen, ein Bild in die Welt zu entsenden" (Mark Rothko, 1947).

Am liebsten hätte der amerikanische Maler Mark Rothko seine Bilder in überschaubarer Anzahl in kleinen Kapellen überall in den Vereinigten Staaten aufgehängt. Den Lärm des Kunstbetriebs und seine Massenausstellungen empfand der sensible Schöpfer abstrakter Farbklänge als abstoßend und störend. Denn seiner Meinung nach sollte der Betrachter mit seinen Gemälden eine persönliche und intime Beziehung eingehen können -- der Akt des Schauens als stille Kommunion mit der Kunst.

Von Stille und Intimität kann in der großartigen Ausstellung mit Gemälden Rothkos, die die in Basel ansässige Foundation Beyerle zusammengestellt hat, natürlich keine Rede sein. Denn Rothkos Bilder zählen zu den unbestrittenen Meisterwerken des Abstrakten Expressionismus der 50er und 60er Jahre, deren eigentümliche Schönheit ungebrochene Faszination auf viele ausübt. Kein Wunder, dass die Baseler Ausstellung Besucherekorde vermeldet und die Kritik das Ereignis einmütig und enthusiastisch feiert. Wer den Weg in die Schweiz, durch die Zuschauermassen und schließlich zu den Bildern gefunden hat, wird dieser Einschätzung sicherlich Recht geben müssen. Die Wirkung, die von Rothkos Gemälden ausgeht, ist eindringlich, unmittelbar und dennoch unbeschreiblich, auch hier noch, unter so vielen Menschen.

Natürlich kann dieser Eindruck kaum durch einen Katalog wiedergegeben werden, das lassen schon allein die Größe und Farbintensität der originalen Exponate nicht zu. Das bei Hatje und Cantz erschienene Buch zur Ausstellung beeindruckt jedoch gerade, weil es die besondere Wirkung der Bilder Rothkos in den Grenzen des Mediums Buch erfahrbar macht. Dabei zeigt der Katalog neben ausgezeichneten Reproduktionen der Baseler Bilder (72 Farbtafeln) die Entwicklung des grundlegenden Kompositionskonzepts des Malers von den 40er Jahren bis zum Freitod 1969. Im Mittelpunkt stand für Rothko die Beziehung zwischen Bild und Betrachter, die durch die unmittelbare Wirkung der Farben, ihrer Kontraste und Kombinationen, intensiviert werden sollte.

Die begleitenden Beiträge von Zeitgenossen, Sammlern und Kuratoren machen deutlich, wie sensibel und zugleich beharrlich Rothko seine Vorstellungen vom Zusammenwirken von Bild, Raum und Zuschauer in seinen Gemälden verfolgte. Am Ende stand ein Werk, von dessen einzigartiger Schönheit auch der betrachtende Leser dieses Katalogs gefangen genommen wird. --Peter Schneck


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