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Marion Dönhoff: Ein widerständiges Leben
 
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Marion Dönhoff: Ein widerständiges Leben [Taschenbuch]

Alice Schwarzer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 8,95  
Taschenbuch, 1. September 1997 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: Vollst. Taschenbuchausg. (1. September 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426773023
  • ISBN-13: 978-3426773024
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 655.892 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alice Schwarzer
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Kurzbeschreibung

Die Feministin und "Emma"-Herausgeberin Alice Schwarzer porträtiert die "Grand old Lady" des Journalismus Marion Gräfin Dönhoff. Monatelang hat sie im engsten Familien- und Freundeskreis der Dönhoff recherchiert und lange Gespräche mit ihr selbst geführt. Sie zeichnet sie als eine der bedeutendsten deutschen Journalistinnen, als "moralische Instanz", als Frau des politischen Widerstandes und als Abenteurerin, die mit Punks und Strafgefangenen ebenso selbstverständlich umgeht wie mit Präsidenten und anderen Prominenten.

Klappentext

Marion Gräfin Dönhoff eine wirklich ungewöhnliche Konstellation. Das Ergebnis ist ein so überraschendes wie sensibles und passioniertes Porträt von Deutschlands bedeutendster Journalistin der Pioniergeneration. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Portrait, von Alice Schwarzer anläßlich des fünfundachtzigsten Geburtstags Marion Dönhoffs verfaßt, hat mir in mehrfacher Hinsicht gut gefallen. Auf ungefähr zweihundert Seiten wird hier ein Leben aufgeblättert, das auch für das zwanzigste Jahrhundert ungewöhnlich ereignisreich ist. Dabei gerät Schwarzer nie ins Schwafeln, holt nur soweit aus wie nötig und bleibt daher ganz dicht am "Objekt". Das Ergebnis war: keine Minute Langweile, kein Querlesen oder Überblättern.

Angenehm präsent war auch das Gefühl des Respekts gegenüber der Portraitierten, obwohl Schwarzer durchaus kritisch ist. Sie lobhudelt nicht und stellt auch Schwächen Dönhoffs dar, tut das aber ohne sie bloßzustellen. Letztlich bringt dem Leser dies Marion Dönhoff vielleicht erst richtig nahe. Deutlich wird das während des Portraits, aber auch in dem ihm folgenden Interview, in dem sie Dönhoffs Verhältnis zu Frauen und der Solidarität von Frauen untereinander beleuchtet. Schwarzer wäre vermutlich nicht sie selbst, ließe sie sich die Gelegenheit dieser Frage entgehen. Dönhoffs Antwort hängt damit zusammen, daß ihr Leben stets mehr von Männern und deren Spielregeln geprägt war; sie lebte und lebt in einer Welt, in der sie als oftmals einzige Frau anerkannt und gleichberechtigt war und ist. Dieser Aspekt, ein ganz wichtiger im Leben Dönhoffs, gefällt einer "Berufsfeministin" möglicherweise nicht. Aber Schwarzer kommentiert ihn nicht, bewertet ihn nicht und versucht schon gar nicht, den feministischen Blickwinkel in den Vordergrund zu rücken. Sie beläßt diesen Aspekt als das, was er ist: eine Facette, ein Baustein im Charakter und Leben Marion Dönhoffs. Diese steht hier ganz klar im Mittelpunkt und nicht Alice Schwarzer und ihre persönlichen Ansichten über sie. Eine Tatsache, die das Buch ungemein lesenswert macht, vermittelt sie doch den Eindruck größtmöglicher Objektivität, ohne unpersönlich zu wirken.

Eine wunderbare Idee ist es, das literarische Portrait nicht nur durch Fotos und das bereits erwähnte Gespräch zu ergänzen, sondern auch durch etliche Artikel Marion Dönhoffs, die die ihr wichtigen Themen Versöhnung, Toleranz, Verantwortung und Liberalität behandeln. So erhält man nicht nur einen Einblick in ihr journalistisches Oeuvre, sondern bekommt auch gleich Lust, sich mit ihren andern Büchern zu beschäftigen.

Mir hat dieses Buch im übrigen nicht nur einen interessanten Abend beschert, sondern mich auch dazu angeregt, mir über tragfähige moralische Werte Gedanken zu machen. Hat man es doch bei Marion Dönhoff mit einer Frau zu tun, die oben genannte Werte nicht nur predigt, sondern - auch wenn es weh tut - nach ihnen handelt.

Kann ein biographisches Portrait mehr leisten? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shaun TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die inzwischen verstorbene große alte Dame des Journalismus und Mitbegründerin der "Zeit" wird hier erfrischend nahegebracht von der streitbaren Feministin Alice Schwarzer, ein seltsames Zusammentreffen mit der eher liberal denkenden Dönhoff. Beide verbindet aber das Eintreten für Toleranz und Gemeinschaft in der Gesellschaft. Neben einer biografischen Skizze, die gewürzt wird durch das Zusammentreffen der beiden Frauen und einige Interviews, enthält der Band auch einige exemplarische Leitartikel aus vielen Jahren der "Zeit", die den Kapiteln "Demokratie und Verantwortung" sowie "Ostpolitik und Entspannung" gewidmet sind. Sehr lesenswert!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Cornelius Michels VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin kein großer Leser von Biografien. Aber diese hat mich doch gereizt. Hier treffen zwei außergewöhnliche Frauen zusammen - Alice Schwarzer und Marion Gräfin Dönhoff. Um es gleich vorweg zu sagen, wenn man beim Lesen einer Biografie den Wunsch verspürt, diejenige kennen zu lernen, über die man liest, dann ist das ein ganz starker Aspekt dafür, dass die Biografie gelungen ist.

Alice Schwarzer schreibt nicht nur informativ, sondern mit Einfühlungsvermögen und in einer sehr lebendigen Art über Marion Gräfin Dönhoff. Das Buch liest sich gut und die einzelenen Lebensphasen sind fließend mit einander verbunden.

Sie porträtiert Marion Gräfin Donhoff als einen individuellen Freigeist mit sehr eigenem Denken und mit hoher moralischer Integrität. Trotz dieses durchweg positiven Bildes ensteht nicht so etwas wie eine ensame Heldin, die über alles steht. Alice Schwarzer bleibt auf den Boden der Tatsachen und spricht auch Kritisches und Alltägliches an, so dass auch die allzumenschlichen Facetten in der Persönlichkeit von Marion Gräfin Dönhoff nicht zu kurz zu kommen.

Zum größten Teil schildert das Buch eben die verschiedenen Lebensphasen der Dönhoff. Es folgen zwei Gespräche der Frauen. Gerade hier wird die natürliche Intellektualität und die eigene Sichtweise von Marion Gräfin Dönhoff noch einmal deutlich spürbar. Den Abschluss des Buches bilden Auszüge von Artikeln, die Marion Gräin Dönhoff in den Jahren von 1950 bis 1995 zu den Themen Demokratie & Verantwortung und Ostpoliitik & Entspannung geschrieben hat.

Das Buch ist lesenswert! Insbesondere für diejenigen, die Dönhoff`sche Bücher kennen, ist es eine sinnvolle Ergänzung.
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Am 17. August 1999 veröffentlicht
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