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Mario und der Zauberer: Späte Erzählungen [Gebundene Ausgabe]

Thomas Mann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

13. Februar 2002
Eigentlich sollte es ein angenehmer Familienurlaub im italienischen Touristenort Torre di Venere werden. Stattdessen aber wird die Atmosphäre gleich zu Beginn durch die offenkundige Unfreundlichkeit der Italiener gegenüber den ausländischen Urlaubern getrübt.„Geradeso merkwürdig und spannend, geradeso unbehaglich, kränkend und bedrückend“ wie der gesamte Urlaub gestaltet sich auch der groß angekündigte Auftritt des Zauberkünstlers Cipolla, und indem dieser den Kellner Mario zu sich auf die Bühne ruft, nimmt die Novelle schließlich die schon im Untertitel angekündigte „tragische“ Wende...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 472 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 1 (13. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100485084
  • ISBN-13: 978-3100485083
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.358.708 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Bis heute gilt er vielen als der Inbegriff der deutschen Literatur: Thomas Mann (1875-1955), der Literaturnobelpreisträger von 1929. Diese höchste Auszeichnung erhielt er für seinen ersten Roman "Die Buddenbrooks", ein Jahrhundertwerk, das als Schlüsselroman seiner Zeit gilt. Kurz nach diesem Triumph begann für Thomas Mann die Zeit des Exils, zunächst in der Schweiz, unterbrochen von Reisen in die USA, wo ihm 1938 die Ehrendoktorwürde der Columbia University, New York, verliehen wurde. 1941 siedelte er nach Kalifornien über, drei Jahre später wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955 starb. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Der Tod in Venedig", "Der Zauberberg" und "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull".

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Gereiztheit, eigentümlich Bösartiges bestimmte von vornherein die Atmosphäre bei diesem Ferienaufent-halt in Norditalien, Mitte der zwanziger Jahre; »diese Leute ... machten soeben etwas durch, so einen Zustand, etwas wie eine Krankheit ..., nicht sehr angenehm, aber wohl notwendig«; das ungute Gefühl wird sich steigern und, nicht nur für die Gäste, durch die alles übersteigernde Gestalt und Wirkung des Zauberers Cipolla, »dieses allzu Sicheren«, zum tragischen, letztendlich jedoch befreienden Ende führen. Mit dem Bemerken, »wer zu gehorchen wisse, der wisse auch zu befehlen, und ebenso umgekehrt; der eine Gedanke sei in dem anderen einbegriffen, wie Volk und Führer ineinander einbegriffen seien, aber die Leistung, die äußerst strenge und aufreibende Leistung, sei jedenfalls seine, des Führers und Veranstalters, in welchem der Wille Gehorsam, der Gehorsam Wille werde«, verlockt und verblendet dieser »Typus des Scharlatans, des marktschreierischen Possenreißers« sein Publikum und hypnotisiert es zu einer »trunkenen Auflösung der kritischen Widerstände«. In Mario, dem jungen Kellner, glaubt er, sich steigernd, schließlich ein Opfer gefunden zu haben, das er aufs tiefste demütigen, ja vergewaltigen kann, ohne mit der Würde des Menschen rechnen zu müssen. Wie stark die »politisch-moralische Anspielung, in Worten nirgends ausgesprochen«, aus dieser Erzählung bereits bei ihrem ersten Erscheinen 1930 wirkte, spiegelt sich in Julius Babs Rezension: »Wenn Mussolini etwas von Kunst verstände, müßte er diese Novelle in Italien verbieten lassen." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Ich-Erzähler verbringt mit seiner Frau und beiden Kindern den Sommer im faschistischen Italien. Dort wird er in den Bann des Zauberers Cipolla gezogen, der sein Publikum immer wieder durch Tricks verblüfft und auch Gedankenübertragung und Hypnose in sein Programm bei der Vorführung bringt. Der Ich-Erzähler ist hin- und hergerissen zwischen Abreise und Neugier für Cipollas Handlungen, die jedoch oft sehr Angst einflößend und abnormal auf die Zuschauer wirken. Als Cipolla den Kellner Mario unter Hypnose setzt und ihn vor den Gästen des Urlaubsorts bloßstellt, entschließt sich Mario mit Cipolla abzurechnen.

Die Novelle von Thomas Mann behandelt hauptsächlich die Frage nach der Willensfreiheit eines Menschen, die Mann wie folgt beschrieb: "Die Freiheit existiert, und auch der Wille existiert; aber die Willensfreiheit existiert nicht, denn ein Wille, der sich auf seine Freiheit richtet, stößt ins Leere." Mann bestritt zunächst, dass sein Werk eine Bloßstellung der faschistischen Politik in Italien in den 20er und 30er Jahren darstellen sollte, doch später räumte er in einem Briefe ein, dass es doch einen politisch-moralischen Sinn habe. Manns Werk ist keine leichte Kost für Einsteiger, sein Stil ist sehr verschachtelt, fast schon undurchschaubar und doch sind seine Botschaften sehr intelligent ummantelt innerhalb eines Romans. Genauso wie bei Virginia Woolf (Mrs Dalloway: Roman) mag Manns Stil auf manche etwas trocken, staubig und schwer zu verdauen wirken, doch sind seine Werke dennoch literarisch wertvoll und streben oftmals politische Themen an, die insgeheim versteckt angedeutet werden.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Einstieg in das Lebenswerk von Thomas Mann 11. September 2003
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Geschichte von dem häßlichen, aber mächtigen, selbstherrlichen Zauberer Cipolla, der mit seinen hypnotischen Fähigkeiten die Zuschauer zu immer entwürdigeren Taten bringt, bis es schließlich zu einem Eklat kommt, enthält mannigfaltige tiefsinnige Interpretationsmöglichkeiten. Während die Zuschauer zwischen Unbehagen und Faszination untätig schwanken, ist Mario der einzige, der sich schließlich erhebt und letztlich die Würde der Anwesenden rettet. Cipollas Reitpeitsche als Symbol der Macht, seine Theorie von "Autorität und Gehorsam" und schließlich die Übertragung auf "Volk und Führer" lassen viel vom damaligen Zeitgefühl und den Ängsten 1926 anklingen und zeigen Mann's weise Vorausschau und Warnung. So weit von mir, alles andere überlasse ich lieber den Profis und Deutsch-Lehrern mit ihren ergänzenden Werken :-)
Die Novelle ist mit 60 Seiten kurz und ermöglicht ohne große zeitliche Investition einen guten Einstieg in das große Lebenswerk Mann's. Sie eignet sich jedoch nicht nur ihrer Kürze wegen. "Mario" ist auch ein "Werk der Mitte": während Mann vor 1930 eher an der Realität ausgerichtete Literatur schrieb (wie "Buddenbrocks", "Tod in Venedig" oder der bereits beunruhigende "Zauberberg"), wurde er danach entrückter, mythischer (etwa bei "Joseph und seine Brüder" oder "Doktor Faustus"). "Mario und der Zauberer" liegt genau zwischen diesen Phasen: die Geschichte ist realistisch, Cipollas Fähigkeiten jedoch teilweise schon fantastisch.
Mir hat "Mario" viel Spaß gemacht. Manns erstaunliches Vokabular und anspruchsvolle Schreibweise sind auch hier enthalten, und sein Stil ist sehr schön zu lesen. Gerade in dieser Geschichte spricht er den Leser immer wieder direkt an und schafft einen engen Bezug. Der nette "Mario" ist also eine Versuchung wert :-)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Animateur mit der Peitsche 7. November 2008
Von Polygraph
Format:Taschenbuch
Thomas Manns "tragisches Reiseerlebnis" bietet möglicherweise mehr Projektionsfläche für Interpretation als jedes andere seiner Werke. Der ungenannte Ich-Erzähler berichtet von der gemeinsamen Italienreise mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Die Stimmung ist von Anfang an gereizt; nach einer fadenscheinigen Beschwerde einer hochnäsigen Gräfin bei der Hotelleitung muss die Familie schon am zweiten Tag ihr Quartier wechseln; die italienischen Kinder am Strand grenzen die anderen aus, und als die achtjährige Tochter nach dem Spielen am Strand kurz ihren Badeanzug auszieht um ihm den Sand abzuspülen, kommt es zu einem heftigen Eklat, in dem in scheinbar die ganze Badegemeinschaft der Familie eine prüde Moralpredigt hält.
Schließlich besucht die Familie die lange im Voraus angekündigte Vorstellung von Cipolla; einem Taschenspieler und Zauberkünstler. Cipolla ist ein verwachsener Krüppel, mit enormer suggestiver Ausstrahlung; er macht aus seiner Verachtung für sein Publikum kein Hehl, hypnotisiert Einzelpersonen, und bringt sie dazu, sich auf offener Bühne zu demütigen. Schliesslich wählt er den Kellner Mario als seinen nächsten Freiwilligen - aber er wählt die falschen Worte und löst damit eine fatale Kettenreaktion aus.

Eine gängige Interpretation dieser Novelle ist eine Warnung vor dem aufziehenden Faschismus in Europa.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Klassiker
Der Text ist gut, typisch Thomas Mann. ;-) Auch für Leser, die bislang noch nichts von ihm gelesen haben zu empfehlen. Gute Einstiegslektüre!
Vor 3 Monaten von jhs2111 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Prima
Von allen Schullektüren eine meiner liebsten. Thomas Mann und speziell Mario und der Zauberer kann ich nur jedem empfehlen. Gut.
Vor 4 Monaten von Mario Rodrigues veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen historisch wichtiges Werk, aber streckenweise anstrengend zu lesen
Im Jahr 1930, drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung und zu der Zeit der Herrschaft des Faschisten Benito Mussolinis in Italien, verfasste Thomas Mann sein "tragisches... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Marlene veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gut
Schönes Buch ist eben Thomas Mann , ich hab das Buch im Abi auseinander genommen und es hat mir sehr gut gefallen.
Vor 5 Monaten von Alexander Probst veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Für die Schule gebraucht
was soll man noch dazu schreiben? Das Werk habe ich für die Schule benötigt. Aber ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Astronom veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top!
Alles wie erwartet in völlig in Ordnung. Das Preis Leistungsverhältnis angemessen und nicht zu bemängeln. Somit jeder Zeit wieder! :)
Vor 7 Monaten von Pseudonym veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hmm naja
Thomas Mann kann man mögen muss aber nicht. Ich musste es mir für die Schule antun und es tat gar nicht weh :)
Vor 8 Monaten von Kai-Uwe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ok
Bei diesem Produkt handelt es sich im Prinzip um einen Artikel der einfach das machen soll wofür er gedacht ist … dies tut er auch in vollem Umfang und ich bin daher sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Skoti65 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles bestalles bestens, gerne wieder.
alles bestalles bestens, gerne wieder. Vielen Dank!!ens, gerne wieder. Vielen Dank!! alles bestens, gerne wieder. Vielen Dank!! alles bestens, gerne wieder. Vielen Dank!!
Vor 9 Monaten von Thomas Rethorst veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gut
gut, gerne. wieder! super 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
Vor 9 Monaten von LULUWA veröffentlicht
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