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Marina: Roman [Gebundene Ausgabe]

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (195 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

21. Dezember 2011
"Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine." So beginnt Óscar Drai seine Erzählung. Der junge Held des Romans sehnt sich danach, am Leben Barcelonas teilzuhaben, und streift am liebsten durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt. Eines Tages trifft er auf ein faszinierendes Mädchen. Sie heißt Marina, und sie wird sein Leben für immer verändern.
Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Schmerz und Trauer, Wut und Größenwahn reißen sie mit sich, eine höllische Verbindung von vernichtender Kraft. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Als Óscar schließlich dahinterkommt, ist es das jähe Ende seiner Jugend.
In Marina beschwört Carlos Ruiz Zafón erstmals sein unnachahmliches Barcelona herauf, eine Stadt voller Magie und Leidenschaft, und erzählt in unvergleichlicher Weise die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der um sein Glück und seine große Liebe kämpft.

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Marina: Roman + Der Gefangene des Himmels: Roman + Der Fürst des Nebels: Roman
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [147kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 6 (21. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100954017
  • ISBN-13: 978-3100954015
  • Originaltitel: Marina
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (195 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.544 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt heute in Los Angeles. Mit den großen Barcelona-Romanen ›Der Schatten des Windes‹ und ›Das Spiel des Engels‹ begeisterte er ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt; seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. ›Das Spiel des Engels‹ stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Nur kurze Zeit vor ›Der Schatten des Windes‹ schuf Carlos Ruiz Zafón den Roman ›Marina‹, der bereits die gleiche Magie und erzählerische Kraft verströmt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
191 von 205 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genau hinschauen! 10. April 2011
Von Ailis TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Marina" ist ein guter Roman: spannend, mitreißend und geheimnisvoll erzählt er mehr als nur eine Liebesgeschichte. Doch "Marina" ist nicht das, was ich erwartet habe.
Im Vorwort zu diesem Roman spricht Zafón davon, dass dieses Buch sein liebstes sei, dessen Veröffentlichung ihm aber den meisten Verdruss beschert habe, da aus ihm etwas gemacht werden sollte, was es nicht war. Gerade im Hinblick darauf sollte man doch meinen, dass es wichtig ist, einen aussagekräftigen Klappentext zu entwerfen, der keine falschen Erwartungen beim Leser schürt. Zwar kann man dem Klappentext der aktuellen Ausgabe nicht nachsagen, er sei falsch, doch lässt er eben eine wichtige Komponente weg, die den Roman für mich in ein ganz anderes Licht rückt. "Marina" ist eben mehr als die Geschichte einer besonderen Freundschaft und Liebe, denn die Komponente, von der ich schrieb, ist Grusel und Horror, was ich schlichtweg nicht erwartet hatte. Liest man den Klappentext erneut, nachdem man den Roman beendet hat, spürt man Andeutungen dieses Spuks zwischen den Zeilen, aber ohne dieses Wissen habe ich vor der Lektüre nichts davon wahrgenommen. Insgesamt hatte ich ein erwachseneres Buch erwartet und keins, was auf der Schwelle zwischen Jugendbuch und erwachsenem Roman liegt, ohne sich recht entscheiden zu können, wo es hingehört.

Jedoch, losgelöst von meinen persönlichen Erwartungen, hat dieser Roman mir gefallen. Er erzählt die Geschichte des 15-jährigen Óscars, Schüler eines Internats in Barcelona, der auf seinen Streifzügen durch alle Ecken der Stadt auf die gleichaltrige Marina trifft. Sie und ihr Vater Germán leben allein und zurückgezogen in einer großen Villa, an der der Zahn der Zeit schon lange nagt. Sie nehmen ihn auf in ihre kleine Familie und er wird Zeuge von Germáns Anfällen von Müdigkeit, die mit einer nicht näher benannten Krankheit einhergehen. Óscar wird Marinas bester und einziger Freund und gemeinsam werden sie in ein Abenteuer hineingerissen, das Ausmaße annimmt, die mit menschlichen Maßstäben nicht mehr zu ermessen sind. Sie stochern in der Vergangenheit eines der ehemals reichsten Männer der Stadt, der schon seit vielen Jahren tot ist. Viele Menschen erzählen ihnen die Geschichte dieses Michail Kolweniks, doch jeder erzählt sie anders. Als die beiden dann der Wahrheit auf die Spur kommen, ist sie ganz anders, als sie sich je hätten träumen lassen...

Man muss sich unbedingt bewusst machen, dass "Marina" kein realistischer Roman ist und auch mehr als nur eine kleine geheimnisumwobene Nuance besitzt. Dieser Roman konfrontiert einen mit zu neuem Leben erweckten Toten und ist daher ganz anders anzugehen als die beiden Romane "Der Schatten des Windes" oder "Das Spiel des Engels". Ich verorte ihn eher bei seinen Jugendbüchern, wenn auch etwas blutiger und mit mehr Tiefgang ausgerüstet. Ein Lesevergnügen, wenn man weiß, worauf man sich einlässt.
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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimnisvolles Barcelona 19. April 2011
Von Belle's Leseinsel TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Eines vorweg: "Marina" ist nicht nur ein Liebesroman, sondern Carlos Ruiz Zafón vermischt hier die Genre und so ist er auch ein Gruselroman wie auch ein Märchen und geht auch ein wenig ins Fantastische. Selbst der Autor schreibt, dass sein Buch schwer in ein Genre einzuordnen sei. Wenn man sich aber auf diesen Genremix einlässt, hält man einen wunderbar gefühlvollen und auch sehr spannenden Roman in Händen, bei dem man lange nicht weiß, wie die Geschichte enden wird.

Óscar Drai ist ein 15-jähriger Junge, der in einem Internat in Barcelona lebt. Eines Tages entdeckt er ein ziemlich verwildertes, geheimnisvolles Haus, das sein Interesse weckt. Als er dort auf den Bewohner Germán Blau trifft, flüchtet er, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass er noch die Taschenuhr in Händen hält, die er sich gerade angeschaut hat. Vom schlechten Gewissen geplagt, begibt er sich einige Tage später wieder zu dem Haus, um die Uhr zurück zu bringen. Dort trifft er auf die gleichaltrige Marina und ist sofort verzaubert von dem Mädchen. Sie freunden sich an und Marina führt Óscar schon bald zu einem verwunschenen, längst vergessenen Friedhof. Dort entdecken sie eine schwarz verschleierte Frau. Aus lauter Neugier folgen sie der alten Dame und geraten dabei in eine Geschichte, die sich so niemals hätten träumen lassen.

Óscar ist fasziniert von der frechen, wortgewandten, resoluten und doch so geheimnisvollen Marina, gegen deren Offenheit Óscar anfangs nichts entgegenzusetzen hat und sich oft wie ein Trottel fühlt. Und auch von ihrem Vater, dem sanft- und so schwermütigen Germán ist Óscar stark beeindruckt. Immer öfter zieht es ihn zu dem verwunschenen Haus der Beiden und findet bei ihnen bald das Zuhause, welches er so lange vermisst hat.

Anfangs entwickelt sich die Geschichte klar zu einem Liebesroman, den der Autor aus Sicht von Óscar erzählt. So taucht man schnell in seine zwiespältige Gefühlswelt ein, lernt einen sehr nachdenklichen, einsamen Jugendlichen kennen, der mit offenen, neugierigen Augen durch die Welt geht und der sich hoffnungslos in Marina verliebt hat. Doch schon bald nimmt der Roman Gruseleffekte an und man bekommt eine Geschichte erzählt, die von Größenwahn handelt und dadurch auch märchenhafte Züge annimmt. Und sie erzählt von einer grenzenlosen Liebe, die über den Tod hinaus geht.

Carlos Ruiz Zafón verzaubert einen ab der ersten Zeile. Er lässt durch seinen bildhaften und so farbenfrohen, sprachgewaltigen Schreibstil fast augenblicklich sein Barcelona vor dem inneren Auge entstehen und so spaziert man zusammen mit Marina und Óscar durch das Barcelona des Autors. Was mich schon bei "Der Schatten des Windes" absolut fasziniert hat, ist die Art von Zafón mit wenigen Worten seine Charaktere so präzise zu beschreiben, dass sie augenblicklich Gestalt annehmen. Und auch baut er wieder die Geschichten seiner verschiedenen Charaktere mit in seinem Roman ein und lässt sie diese selbst erzählen.

Fazit: Wenn man sich auf den Genremix einlässt und nicht nur einen Liebesroman erwartet, wird man von Carlos Ruiz Zafón persönlichstem Roman verzaubert sein.
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88 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schade 28. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich würde niemals behaupten, dass Zafon in der Lage ist, ein schlechtes Buch zu schreiben. Aber wenn sein nächstes und übernächstes Buch genauso gestrickt ist wie "Spiel des Engels" und "Marina", dann möchte ich behaupten, dass er entweder immer wieder die alten Strickmuster anwendet, oder dass ihm nichts mehr einfällt. "Schatten des Windes" nehme ich bewusst aus diesem Kontext, denn dieses Buch steht für sich alleine als eines der größten literarischen Meisterwerke.
Doch nun zu "Marina": Das Buch ist spannend und gut geschrieben.
ABER: Es erzeugt eine Stimmung absolut unnötigen Grusels. Ich selbst genieße es sehr, wenn eine Handlung immer wieder an ungewöhnliche, unheimliche, düstere Orte kommt. Ich liebe es, wenn mal ein alter Friedhof oder ein verlassenes Anwesen vorkommt. Wenn diese Düsternis als Gewürz oder Höhepunkt eingesetzt wird. Aber bei "Marina" erreicht dieses wahllose Erzeugen gruseliger Stimmungen einen traurigen Höhepunkt. Die Handlung entspinnt sich zwischen gewollt schaurigen Orten. Da wechseln sich versteckte Friedhöfe mit glasblinden Gewächsgäusern, alten Jugendstilvillen, Cherubin-gekrönten, vermoosten Brunnen, abbruchreifen Prunktheatern und - wer hätte das für möglich gehalten - der Kanalisation Barcelonas ab. Die Stimmung des Wetters ist immer extrem opulent und düster gehalten, als würden sich alle Elemente eifrig zusammen rotten, um mit aller Gewalt diese spezielle Atmosphäre zu schaffen. Und da kann ich trotz aller Lust an diesem Schauder sagen: Jetzt ist es aber mal gut. GENUG DAVON!
Das Ganze wirkt einfach zu gewollt. Wenn dann schreckliche Halb-Leiche-Halb-Puppe-Geschöpfe auftauchen, muss ich mich zwingen, das Buch nicht anzuschreien, dass es jetzt echt etwas zu sehr abdriftet. Das, was Zafon am besten kann - die Erzeugung dieser vergangenen, verfallenen Stimmung - gerät hier zu einer gnadenlosen, vollkommen übertriebenen Materialschlacht. Weniger wäre einfach mehr gewesen. Ich weiß nicht, ob ich noch mal eines seiner Bücher lesen möchte. Es kommt einfach nichts Neues, Überraschendes mehr von ihm. Und das ist jammerschade, denn er IST zweifelsohne einer der größten Literaten unserer Zeit.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen gut, aber nicht so gut wie seine bisherigen
Der Schatten des Windes, oder der Gefangene des Himmels haben mir besser gefallen, aber alle in allem weiß man was man bekommt
Vor 3 Tagen von christian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Marina
ich habe schon Schatten im Wind gelesen, Marina war auch sehr schön zu lesen und hat mich vom Stil her an das andere Buch erinnert
Vor 8 Tagen von Eva Peters veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meine erste ebook-Bestellung hat geklappt!
Es war nicht ganz einfach,für mich, die erste ebook-Bestellung durchzuführen, da dem Kindle keine gedruckte Bechreibung beilag und ich mich als absolute Anfängerin... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von H. Mikosch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine kunstvolle Mischung aus Realität und surrealem Horror
Das Buch ist überwältigend. Zum einen begeistert mich die Sprache Zafóns: Mal sind die Worte klar und prägnant, wenn die Handlung es erfordert, mal sind sie... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von aikimedien veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Grandios
Meine Erwartungen haben sich erfüllt. Dieses Buch ist wieder wunderbar geschrieben und die Geschichte fesselt den leser innerhalb kürzester Zeit. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von alln veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gutes Buch
Ich bin ein totaler Fan von Carlos Ruiz Zafon und lese wirklich gerne seine Bücher. Allerdings muss ich bei Marina einen Stern abziehen, da das Buch stellenweise doch ein... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Seele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Roman
Das Buch ist spannend und ich habe schon andere von Carlos Ruiz Zafon gelesen. Bin sehr zufrieden. Mit dem Kauf hat alles gut geklappt.
Vor 20 Tagen von c.Oberascher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Ich fand das Buch sehr spannend, habe ich schnell durchgelesen. Sehr schöner,anschaulicher Schreibstil. Ich hab es auch verschenkt, hab e positives Feedback erhalten
Vor 28 Tagen von Anke Diecke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine anrrührende Geschichte um eine junge große Liebe
„Marina“ von Carlos Ruiz Zafon. Eine unglaublich anrührende Geschichte um einen Jungen, der seine große Liebe findet, mit Abenteuer erlebt, und sie dann später... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von suncold veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein echter Zafón!
Es ist unglaublich, wie sehr der Autor seinen Leser in seine Geschichte zieht, ja, einspinnt in sein Gewebe. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Galathea veröffentlicht
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