Auch sie war nur ein Mensch.
Bei diesen Bildern fühlt man die Unvollkommenkeit und Verletzlichkeit -
die sie dann fast stark erscheinen lässt.
Marilyn Monroe - so wie sie (wirklich) war teilw. unretuschiert und
fernab der mysteriösen übernatürlichen Schönheit, wie man sie sonst kannte.
Vielleicht ist es das, was sie hier so liebenswürdig erscheinen lässt.
Hier erinnert (fast) nichts an die üblichen Hochglanzfotos welche
ein - gemachtes Schönheitsideal - als Überschönheit unantastbar für
alles Menschliche feiert.
Eine Frau - mitte Dreißig - der man das Alter ansieht.
Der schlecht gemachte Kajal und die falschen Wimpern - welche
jeweils am Ende der Augenlider halbherzig kleben.
Der Mund - in seiner nätürlichen - unvollkommenen Form.
Sie tut mir so leid.
Und doch ist sie mir gerade wegen der Unvollkommenkeit und Verletzlichkeit
noch ein Stück näher gekommen.
Jetzt ist sie perfekt "sie selbst".
Die Kommentare von Bert Stern sind zwar interessant - aber einzig und
allein die Bilder erzählen das Buch.