Kurzbeschreibung
Nie hätte sich die 11-jährige Marie träumen lassen, dass die liebe, lebensfrohe Signe eines Tages ihre Stiefmutter werden würde. Und dass ihr Vater wieder Spaß am Leben und am Musizieren finden würde! Viel zu schrecklich war die Zeit nach Mutters Tod gewesen, als der Vater die Lust am Leben verloren hatte und die ganze Last und Sorge des Alltags bei Marie lag. Immer wieder waren Bilder von früher in ihr aufgetaucht, als die Mutter noch lebte. Es waren schöne Erinnerungen, die schmerzten, doch da war auch die Wut, die ihr ein schlechtes Gewissen machte über den Tod der Mutter und die ihr auferlegte Bürde.
Torill Eide , 1950 in Oslo geboren, arbeitete mehrere Jahre als Beschäftigungstherapeutin und ist heute in einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut tätig. Neben Kurzprosa und Erzählungen schreibt sie Jugendbücher, die mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden.
Der Verlag über das Buch
»Mit leisen, eindringlichen Tönen schildert Torill Eide, wie schwierig es ist, nach dem Tod eines geliebten Menschen Trauer und Erinnerung zuzulassen und das Leben außerhalb der täglichen Verantwortung wahrzunehmen. Dabei gerät die Geschichte niemals trist oder gar trostlos, sie ist im Gegenteil getragen von Hoffnung, Lebensmut und Tatkraft. Ein literarisch wie inhaltlich herausragendes Buch!« (Arbeitskreis für Jugendliteratur)
»Ein wunderbarer Roman eines jungen Mädchens, das alles tut, damit die Familie zusammenbleibt. Von bildhafter, poetischer Sprache.« (Das neue Jugendbuch, Basel)
»Wie immer kann sich Torill Eide auf ihr Gespür für Poesie, für die Bedeutung des Augenblicks und auf die Kenntnis des Innenlebens ihrer Protagonistinnen verlassen. Das Buch veranlasst die Leserinnen dazu, Marie in Gedanken in die Arme zu schließen und zu trösten.« (Eselsohr)