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Kundenrezensionen

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2008
Ich habe selten ein so brilliant geschriebenes und recherchiertes Buch gelesen wie "Maries Akte". Habe es gestern bekommen und es in einem Zug durchgelesen. Das Buch erzählt im wahrsten Sinne des Wortes eine irre Geschichte, die allerdings wahr ist. Das ist das Bemerkenswerte. Magdalena Kade glaubt 1866 die Mutter Gottes zu sehen. Sie leide unter Halluzinationen, sagen ihre Hausärzte. Doch weil die Nachricht von Magdalenas Erscheinung sich wie ein Lauffeuer verbreitet, setzt die katholische Kirche alles daran, die Ärzte mundtot zu machen. Die Kirche erkennt Magdalenas Erscheinung an. Magdalena wird noch heute als "böhmische Bernadette" verehrt. Doch das ist erst der Anfang.
Über 60 Jahre später hat Magdalenas Großnichte Marie ebenfalls eine "Erscheinung". Sie glaubt, sie sei Jesus, wird mit der Diagnose "Schizophrenie" in die Psychiatrie eingewiesen. Doch sie verehrt niemand. Als die Nazis an die Macht kommen, wird Marie im Rahmen der "Euthanasie" ermordet.
Die Autorin rekonstruiert die Lebenswege beider Frauen anhand alter Akten. Trotzdem ist das Buch spannend geschrieben wie ein Roman. Es ist darüber hinaus sehr lehrreich. Man lernt viel über Schizophrenie, die Machenschaften der Katholischen Kirche, über "Euthanasie". Am Ende findet die Autorin, die sich auf Spurensuche begeben hat, sogar den Mörder von Marie. Eine irre Geschichte, eben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2010
Selten habe ich einen so spannenden Tatsachenbericht gelesen. Die Geschichten zweier Leben, wie sie wirklich nur das Leben selbst schreiben kann - und nicht minder faszinierend die Schilderung der Menschen, die mit diesen Geschichten in Berührung kommen, sie zu bewahren oder zu verschweigen suchen, je nachdem, welche Interessen sie verfolgen. Überaus beeindruckend ist auch die Darstellung des Krankheitsbildes Schizophrenie. Hervorragend recherchiert, hervorragend an den Leser gebracht, ein bemerkenswertes Buch.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2008
Vorweg: Ich lebe in dem Dorf, wo Marie umgebracht wurde.

Das Buch ist ein "Zwischending" von Sachbuch und romanhafter Schreibweise, dabei aber gnadenlos akribisch recherchiert und flüssig wie ein Krimi lesbar. Und es ist ja tatsächlich ein Krimi. Von der familiären Seite her betrachtet,von den Berichten über die Euthanasie und deren Opfer her, dem Werdegang eines NS-Hochstaplers nach dem Krieg und schliesslich, wie die Kirche mit Wissenschaft umgeht.
Das gerade Letzteres brisant ist, zeigt, dass eine schon angesetzte Lesung zu "Maries Akte" mit der Autorin in Neugersdorf durch Drängen der katholischen Kirche wieder "abgesetzt" wurde. Frau Schneider wurde also "ausgeladen".
Man sollte meinen, in einem säkularen Staat geht so etwas nicht. Oh, oh...geht doch.
Dogmatische Katholiken bezeichnen Frau Schneider wegen dieses Buches schnell mal als "Ketzerin".
Es ist das beste Buch, was ich 2008 gelesen habe.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2008
Ich habe das Buch, das wunderbar flüssig und spannend geschrieben ist, in einer Nacht durchgelesen, konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte von Marie und Magdalena macht betroffen.
'Vergessene' Familienmitglieder, schamhaft verschwiegen. In wie vielen Familien wohl würde man sie finden ?
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Buch lässt nicht los, nicht während des Lesens und auch nicht danach. Eine Geschichte von ungewöhnlichen Frauen, über die die Poltik der jeweiligen Zeit 'gerichtet' hat. Die Autorin hat diesen Frauen ihre Geschichte zurückgegeben, hat ihnen einen Platz in der Familie geschaffen. Ein Buch das bewegt, das nachdenklich macht und das sprachlich ein Meisterstück ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 2008
Wichtiges Buch und ein Thema, über das viel zu wenig bisher gesprochen wurde.
Eine Geschichte die zutiefst berührt, die viele Fragen zur Schizophrenie und religiösen Erscheinungen aufwirft.
Spannend zu lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2009
Maries Akte liest sich wie ein Roman, ist aber eine wahre Geschichte. Besser gesagt: Die Lebensgeschichten zweier Frauen, perfekt ineinander gewebt.
Die kraftvolle Sprache hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Großes Kino - in gedruckter Form!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2008
dann wird es manchmal mehr als spannend!

Ich habe dieses Buch in die Hand genommen in einer Nacht durchgelesen!
Was für eine Geschichte! Wahnsinn - und zwar in wahrsten Sinne des Wortes.
Der Inhalt ist einerseits sehr turbulent - vom Schicksal eines Euthanesieopfers bis zur Entlarvung eines Hochstaplers - der Skandal um eine gefacte Marien-erscheinung wird spannend geschrieben verpackt. Auch das fachliche Thema Schizophrenie kommt nicht zu kurz - eine Krankheit, über die man nicht spricht - ein mutiges Buch! Informativ und spannend. Welche Geheimnisse schlummern in unseren Familien?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2009
Zwei Frauen mit der gleichen Krankheit Schizophrenie. Die eine, Magdalena, wird zur "böhmischen Bernadette", verehrt, erhält ihre eigene Kirche, Pilgerströme reisen zu ihr und die Andere, Marie, die im Nazideutschland lebte, wird als unwertes Leben grausam gefoltert und letztendlich ermordet. Schon allein der Schicksalschlag - sie bekommt als "nicht verheiratete" ein Kind und wird derart schändlich "sitzen gelassen" - grenzt sie mit Schimpf Schande aus der Gesellschaft aus und ist sicherlich der Auslöser ihrer Erkrankung.
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am 24. Dezember 2012
Meine Schwiegermutter stammt aus der Handlungsgegend - ist christlich - und ist begeistert von dem Buch.
Ich selbst bin "glaubensneutral" , finde es aber sehr mutig dieses Thema anzugehen. Endlich wird zwischen Glauben und "Massenverdummung" klar differenziert. Irgend ein schlauer Kopf hat mal gesagt ." Die Zeilen eines Buches kann jeder lesen, den Inhalt versteht nur wer etwas hinzufügen kann". Dies trifft hier mit100% zu.
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