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Maries Akte: Ein unglaublicher Kriminalfall [Kindle Edition]

Kerstin Schneider
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Über Marie wird in der Familie nicht geredet. Mit 19 hört die Autorin das erste Mal von der Existenz der Großtante. Sie wagt nicht nachzufragen. Da schlummerte etwas im Nebel der Familiengeschichte, an dem man besser nicht rührte.

Fast zwanzig Jahre später macht sie sich auf die Suche nach Marie und stößt auf ein sorgsam gehütetes Familiengeheimnis: Marie litt unter Schizophrenie, glaubte sie sei Jesus und wurde von den Nazis als "lebensunwertes Leben" ermordet. "Erblichkeit mütterlicherseits" - eine knappe Bemerkung in Maries Akte bringt die Autorin auf die Spur von Magdalena Kade, einer weiteren Verwandten. Sie glaubte 1866 die Mutter Gottes gesehen zu haben. Doch anders als Marie landete sie nicht in der Irrenanstalt. Die Katholische Kirche erkannte ihre Erscheinung an. Magdalena wird noch heute als "böhmische Bernadette" verehrt. Anstelle ihrer Erscheinung steht eine prachtvolle Basilika. Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte. Nach vier Jahren Recherche findet Kerstin Herrnkind tatsächlich Maries Mörder und enthüllt einen bislang unbekannten Skandal um einen NS-Verbrecher.

„Ein düsteres Lehrstück, sensibel rekonstruierte Zeitgeschichte im Familienformat ... Brillant“, schrieb Evelyn Finger von der ZEIT nach dem Erscheinen der Printausgabe 2008. Der berühmte Euthanasie-Forscher Ernst Klee lobte die "grandiose Recherche".

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kerstin Schneider, geboren 1965 in Bremen, volontierte nach dem Studium bei einer Tageszeitung. Danach war sie vier Jahre vier Jahre Redakteurin bei der taz in Bremen und ist seit 1999 Redaktuerin beim Stern.

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5.0 von 5 Sternen Eine irre Geschichte! 12. September 2008
Von Jens Holm
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe selten ein so brilliant geschriebenes und recherchiertes Buch gelesen wie "Maries Akte". Habe es gestern bekommen und es in einem Zug durchgelesen. Das Buch erzählt im wahrsten Sinne des Wortes eine irre Geschichte, die allerdings wahr ist. Das ist das Bemerkenswerte. Magdalena Kade glaubt 1866 die Mutter Gottes zu sehen. Sie leide unter Halluzinationen, sagen ihre Hausärzte. Doch weil die Nachricht von Magdalenas Erscheinung sich wie ein Lauffeuer verbreitet, setzt die katholische Kirche alles daran, die Ärzte mundtot zu machen. Die Kirche erkennt Magdalenas Erscheinung an. Magdalena wird noch heute als "böhmische Bernadette" verehrt. Doch das ist erst der Anfang.
Über 60 Jahre später hat Magdalenas Großnichte Marie ebenfalls eine "Erscheinung". Sie glaubt, sie sei Jesus, wird mit der Diagnose "Schizophrenie" in die Psychiatrie eingewiesen. Doch sie verehrt niemand. Als die Nazis an die Macht kommen, wird Marie im Rahmen der "Euthanasie" ermordet.
Die Autorin rekonstruiert die Lebenswege beider Frauen anhand alter Akten. Trotzdem ist das Buch spannend geschrieben wie ein Roman. Es ist darüber hinaus sehr lehrreich. Man lernt viel über Schizophrenie, die Machenschaften der Katholischen Kirche, über "Euthanasie". Am Ende findet die Autorin, die sich auf Spurensuche begeben hat, sogar den Mörder von Marie. Eine irre Geschichte, eben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bermerkenswert 7. April 2010
Von O.K.
Format:Gebundene Ausgabe
Selten habe ich einen so spannenden Tatsachenbericht gelesen. Die Geschichten zweier Leben, wie sie wirklich nur das Leben selbst schreiben kann - und nicht minder faszinierend die Schilderung der Menschen, die mit diesen Geschichten in Berührung kommen, sie zu bewahren oder zu verschweigen suchen, je nachdem, welche Interessen sie verfolgen. Überaus beeindruckend ist auch die Darstellung des Krankheitsbildes Schizophrenie. Hervorragend recherchiert, hervorragend an den Leser gebracht, ein bemerkenswertes Buch.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend, spannend-Lesen Sie es! 27. Dezember 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Vorweg: Ich lebe in dem Dorf, wo Marie umgebracht wurde.

Das Buch ist ein "Zwischending" von Sachbuch und romanhafter Schreibweise, dabei aber gnadenlos akribisch recherchiert und flüssig wie ein Krimi lesbar. Und es ist ja tatsächlich ein Krimi. Von der familiären Seite her betrachtet,von den Berichten über die Euthanasie und deren Opfer her, dem Werdegang eines NS-Hochstaplers nach dem Krieg und schliesslich, wie die Kirche mit Wissenschaft umgeht.
Das gerade Letzteres brisant ist, zeigt, dass eine schon angesetzte Lesung zu "Maries Akte" mit der Autorin in Neugersdorf durch Drängen der katholischen Kirche wieder "abgesetzt" wurde. Frau Schneider wurde also "ausgeladen".
Man sollte meinen, in einem säkularen Staat geht so etwas nicht. Oh, oh...geht doch.
Dogmatische Katholiken bezeichnen Frau Schneider wegen dieses Buches schnell mal als "Ketzerin".
Es ist das beste Buch, was ich 2008 gelesen habe.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen 23. September 2008
Von W. Feindt
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch, das wunderbar flüssig und spannend geschrieben ist, in einer Nacht durchgelesen, konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte von Marie und Magdalena macht betroffen.
'Vergessene' Familienmitglieder, schamhaft verschwiegen. In wie vielen Familien wohl würde man sie finden ?
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anrührend, Spannend, sprachlich brillant! 3. Oktober 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch lässt nicht los, nicht während des Lesens und auch nicht danach. Eine Geschichte von ungewöhnlichen Frauen, über die die Poltik der jeweiligen Zeit 'gerichtet' hat. Die Autorin hat diesen Frauen ihre Geschichte zurückgegeben, hat ihnen einen Platz in der Familie geschaffen. Ein Buch das bewegt, das nachdenklich macht und das sprachlich ein Meisterstück ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Buch! 15. September 2008
Von Bremer
Format:Gebundene Ausgabe
Wichtiges Buch und ein Thema, über das viel zu wenig bisher gesprochen wurde.
Eine Geschichte die zutiefst berührt, die viele Fragen zur Schizophrenie und religiösen Erscheinungen aufwirft.
Spannend zu lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd! 25. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Maries Akte liest sich wie ein Roman, ist aber eine wahre Geschichte. Besser gesagt: Die Lebensgeschichten zweier Frauen, perfekt ineinander gewebt.
Die kraftvolle Sprache hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Großes Kino - in gedruckter Form!
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