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Marias Sohn [Broschiert]

Wolfgang Burger
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Juli 2009
Ein jugendlicher Mörder wird in einer spektakulären Aktion aus dem Gefängnis befreit. Man geht davon aus, dass Christian Schönewald sich nach Frankreich abgesetzt hat. Bis ein weiterer Mord geschieht. Während für seine Kollegen ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, setzt sich Kriminalkommissar Petzold, der Schönewald verhaftet hatte, mit dessen Mutter auseinander und kommt von dieser kühlen, rätselhaften Frau nicht mehr los. Was will sie von ihm? Was weiß sie über die Hintergründe der Befreiungsaktion? Und wovor fürchtet sie sich? Petzolds Team durchleuchtet derweil Schönewalds Umfeld: die Karlsruher Homosexuellenszene, in der er sich als Edel-Stricher bewegt hat, seine Musikgruppe und die Firma seines Stiefvaters, die anscheinend in dubiose Waffengeschäfte verwickelt ist ... Der Autor beweist wieder einmal seine großen Sach- und Fachkenntnisse im Arbeitsalltag der Kripo.

Wird oft zusammen gekauft

Marias Sohn + Mordsverkehr + Der Mord des Hippokrates: Heidelbergkrimi
Preis für alle drei: EUR 28,70

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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Kontrast Verlag, Pfalzfeld; Auflage: 3. Auflage. (Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941200089
  • ISBN-13: 978-3941200081
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.791 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Wie wird der Mensch zum Mörder?
Wie wird aus einem hoffnungsvollen, hochtalentierten Jugendlichen innerhalb weniger Jahre ein bestialischer mehrfacher Mörder? Und vor allem: Wie wird die Mutter, die das Drama mehr als alle anderen Menschen berührt, damit fertig? Wie muss es in jemandem aussehen, der miterleben musste, wie sein geliebtes, süßes Baby, sein niedliches Kindergartenkind plötzlich jeden Halt verliert und so tief fällt, wie ein Mensch nur fallen kann? Das waren die Fragen, die mich als Vater von drei Töchtern umgetrieben haben, als ich diesen Roman schrieb. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Wolfgang Burger, geb. 1952 im Südschwarzwald, wuchs in Bad Säckingen auf. Er ist promovierter Ingenieur und arbeitet heute an der Universität Karlsruhe als Leiter eines Forschungslabors. Er ist verheiratet, hat drei Töchter und lebt in Karlsruhe. Seit 1995 schreibt er Kriminalromane sowie satirische und kriminelle Kurzgeschichten.

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3.2 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum wird ein Mensch zum brutalen Massenmörder? 27. August 2010
Von Mimir
Format:Taschenbuch
Hinter dem vieldeutigen Titel »Marias Sohn« versteckt sich ein spannender und unterhaltsamer Kriminalroman mit viel nordbadischem Lokalkolorit.

Der fast 20-jährige Christian Schönewald wurde von Kriminaloberkommissar Thomas Petzold verhaftet, der dabei selbst durch durch eine gefährlichen Messerattacke verletzt wurde. Schönewald hatte zuvor mehrere Menschen in kürzester Zeit brutal ermordet. Nach seiner Verhaftung soll er psychiatrisch untersucht werden und wird deshalb von Rastatt in die Justizvollzugsanstalt Bruchsal verbracht. Hier wird er in einer spektakulären Aktion aus dem Gefängnis befreit. Der Apparat der Karlsruhe Kriminalpolizei beginnt anzulaufen. Es gibt mehrere Verdächtige, die Helfer bei der Befreiung sein könnten. Und wohin will Schönewald nach seiner Flucht? Was steckt hinter der Gefangenenbefreiung? Und warum spielen die Kinder auf der Straße 'Himmel und Hölle'?

Wolfgang Burger will in seinem Roman die Frage nach den Ursachen für menschliches Verhalten thematisieren. Warum wird ein Mensch zum mehrfachen Mörder? Wie sieht die Seele eines Mörders aus? Welche Konsequenzen hat das für die Mutter? Wie gehen andere Beteiligte mit Schuld um? Dazu hat er in seinem Roman ein komplexes Beziehungsgeflecht gewoben, in dem sich alle Beteiligten verfangen. Doch so ganz überzeugend, nachvollziehbar und einleuchtend sind die Verhaltensweisen aller seiner Protagonisten leider nicht.

Der Autor mag dazu mit der Erwähnung der JVA Bruchsal gewisse Parallelen zu dem Massenmörder Heinrich Pommerenke entwickeln, der vor gut 50 Jahren im Alter von 21 Jahren im Schwarzwald und in Baden eine Serie von Morden und Mordversuchen beging und als der am längsten einsitzende Häftling Deutschlands galt. Er wurde als Teufel, als Bestie beschrieben. Ähnlich dem Christian Schönewald, »Marias Sohn«. Bei Schönewald aber baut Burger ein Puzzle zusammen, das die Deutung, das Verständnis, trotz der absolut bestialisch, ja unmenschlichen Taten noch möglich erschienen lässt.

Doch insgesamt erscheint der Kriminalroman zu ambitioniert. Das sicherlich zwiespältige Verhältnis zwischen Maria Schönewald und dem Kriminaloberkommissar Thomas Petzold wirkt nicht einleuchtend, überzeichnet, fast irreal. Die scheinbare Zerrissenheit und Verwirrtheit der Mutter stellt sich eigenartig abstrus, ja überzogen dar. Auch das im Laufe des Romans aufgedeckte Handeln, die Motivlage der Mutter, die Gründe für ihre Vorgehensweise scheinen sehr konstruiert.

Erfreulich, unterhaltsam und gut zu lesen sind die Entwicklungen der Erkenntnisse im Bereich der Polizei, auch wenn die Charaktere manchmal zu holzschnittartig präsentiert werden. Der Autor legt mehrere Fährten, die die Kommissare konsequent abarbeiten. Leiser Humor wirkt mit, Lokalkolorit lässt eine Verbundenheit mit den handelnden Personen entstehen, auch wenn Burger kleine Fehler in den Ortsangaben (2. Auflage 2001) unterliefen.

Insgesamt lesenswert, aber ausbaufähig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kein Vergleich zu den anderen "Burger-Büchern" 24. August 2011
Von F...M
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn man die sehr gelungenen Bücher von Wolfgang Burger aus der "Heidelberg-Reihe" kennt, die zeitlich betrachtet später geschrieben wurden, so dürfte sich dem Leser eine gewisse Ernüchterung aufdrängen. Die Schreibweise ist scheinbar völlig anderst...mir erscheint sie flacher und längst nicht so flüssig. Die Geschichte ist schon sehr stark konstruiert und zeitweise nur bedingt plausibel. Mir wurde nicht klar, warum Petzold (der Protagonist des Buches) sich so lange im Grunde gegen seinen Willen im Haus von Maria, der Mutter des Mörders aufhält, es wirkt arg zusammengeschustert. Es bleibt die Vermutung, dass der Autor sich mit Zeit entwickelt, dass er erst im Verlauf seines Schaffens seinen eigenen Stil findet, den er dann in den Heidelbergern Krimis vervollkommnet.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesereihenfolge für Burgers Karlsruhe-Krimis 3. April 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein guter Krimi. Da ich die Bücher von Wolfgang Burger gern in Reihenfolge lesen wollte, da bei derartigen Serien ja oft Querverweise vorkommen, habe ich ihn um eine Liste seiner Karlsruhe-Krimis mit "Lesereihenfolgeempfehlung" ;-) gebeten:

1. Mordsverkehr
2. Marias Sohn
3. Flächenbrand (früher: Projekt Dark Eye)
4. Abgetaucht
5. Ausgelöscht

Ich hoffe, das hilft auch anderen beim Stöbern hier. ;-)
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