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Kundenrezensionen

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am 14. Mai 2004
Auch ich bin Halbitalienerin und kann das geschriebene nur bestätigen. Mein inzwischen verstorbener Vater hat sich auch immer sehr zerrissen gefühlt. So habe ich dem Buch auch eine melancholische Seite abgewinnen können. Das Kennenlernen meiner Eltern stand, genau wie beschrieben, vor 37 Jahren unter keinem guten Stern. Beide mussten mit Anfeindungen kämpfen. Genauso musste ich über die Familienszenen in Italien lachen, weil, speziell beim Essen, spielt sich alles genau so ab. Sehr einfühlsam, herzlich und realistisch, ohne in das Seichte ab zu gleiten. Super Buch. Vielen Dank für einige lustige, gedankenverlorene Stunden.
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am 28. Juli 2008
Auch wenn die Geschichte Klischee beladen wirkt, und der Geist des willigen Gastarbeiters der Sechziger dick aufgetragen wird, das Buch ist komisch. Weiler versteht es, ohne verletzend oder bloßstellend zu werden, mit viel Charme auf einige Eigenarten des italienischen Volkes einzugehen. Obwohl ich eine dünne italienische Beziehung durch Verschwägertes in der Familie habe, und einige Male im Stiefelland war, gehört Italien nicht zu meinen Best-Offs. Dennoch hat mir das Buch zumindest einen Denkanstoß gegeben, wie man mit bestimmten Eigenarten besser umgehen könnte. Jan Weiler versteht es zudem, im letzten Teil mit sehr viel Einfühlungsvermögen die Gefühlslage eines Mannes zu beschreiben, der mit einem festen Ziel nach Deutschland kam, wie er damit fertig werden musste, dass fast nichts von seinen Träumen nur annähernd realisiert werden konnte, um dann seine ganz eigene Lebenslösung zu finden, mit der er im Reinen zu sein scheint. Dann wird die Geschichte großartig, und vorsichtig blättert man durch die Seiten, um nicht das Gespräch zwischen deutschem Schwiegersohn und italienischen Schwiegervater zu stören. Das Weiler zum Schluss des Buches noch einmal die komische Seite anwirft, bei der meine Frau und ich Tränen gelacht haben, lässt zwar seine Strategie zu sehr durchschimmern, was diesem rundum gelungenen Lesevergnügen keinen Abbruch tut.
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am 8. Juli 2007
Der Erzähler des Buches heiratet eine Halbitalienerin. Und mit ihr seinen italienischen Schwiegervater Antonio. In diesem Buch geht es nicht so sehr um die Beziehung der beiden frisch Vermählten und deren Erlebnisse mit den italienischen Verwandten, als um diesen Antonio und dessen Leben. Die beiden müssen zwar auch so einiges ertragen, aber Antonio stellt das alles in den Schatten. Antonio lebt zwar seit grob 30 Jahren in Deutschland, spricht aber immer noch mit schwerem Akzent und zwar vermutlich absichtich. Er hat seinen Schwiegersohn sofort ins Herz geschlossen und behandelt ihn wie den Sohn, den er selber nicht hat. Er muss diverse Dinge mit Antonio unternehmen und Antonio erreicht eigentlich immer, was er will. Antonio hat allerlei merkwürdige Einfälle und Eigenschaften, die größtenteils sehr lustig sind, wenn man nicht selbst davon betroffen ist.

Das Buch ist sehr lustig geschrieben, und ich bin wirklich froh, dass es inzwischen eine Fortsetzung gibt, die ich als nächstes lesen kann. Es eignet sich sehr dazu, lange Zugfahrten etwas zu verkürzen. Auch wenn einige der Geschichten etwas schwer zu glauben sind, macht das nichts. Unterhaltsam sind sie dennoch. Dazu kommt noch, dass Buch ganz offensichtlich aus der Feder eines begabten und erfahrenen Geschichtenerzählers stammt. Viel Spaß beim Lesen!
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am 19. Juli 2004
Ich liebe Italien und alles, was damit verbunden ist, und als ich dann dieses Buch entdeckt habe, musste ich es natürlich sofort kaufen! Allein schon der Einband ist sehr bunt und froh gestaltet, wie man es eben von einem italienischen Buch erwarten würde. In dem Buch geht es um einen deutschen Mann, der in eine italienische Familie einheiratet. Seine neue Schwiegermutter ist zwar auch eine Deutsche, doch sie hat sich schon voll und ganz dem italienischen Lebensstil ihres Mannes angepasst. Schwiegervater und Schwiegersohn haben anfangs noch ein paar Schwierigkeiten zueinander zu finden, werden jedoch nach und nach die besten Freunde. Der Schwiegervater Antonio ist ein Italiener, wie man sich ihn vorstellt, getreu dem Motto: "Komme ich nicht heute, komm ich morgen". Das Buch ist wirklich sehr witzig geschrieben, und man bekommt Lust, diese Familie leibhaftig kennenzulernen. Auch die Ausmaße der Verwandtschaft, die sich nicht wie bei einer normalen deutschen Familie auf ein paar Tanten und Onkel beschränkt sondern gleich ein halbes Dorf umfasst, schrecken einen nicht ab, sondern machen einen noch neugieriger auf diese Familie. Als das Buch zu Ende war, war ich total traurig, denn ich hatte das Gefühl, ein paar Freunde für eine lange Zeit nicht mehr wiederzusehen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, auch wenn man nur Fan des italienischen Restaurants nebenan ist, es ist wirklich gut zu lesen und heitert einen nach einem stressreichen Arbeitstag auf. Wobei man aufheitern gar nicht sagen kann, ich habe Tränen gelacht!
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am 28. März 2004
... fand ich dieses Buch. Es passieren darin dauernd kleine komische Geschichten über die man hellauf lachen kann, und es ist voll von treffenden Beschreibungen deutscher und italienischer Menschen und ihrer Eigenheiten. Man möchte am liebsten gleich nach Krefeld, Campobasso und Termoli fahren und die beschriebenen Charaktere persönlich kennenlernen.
Es geht in diesem witzig geschriebenen Buch, das so herrlich leicht und luftig ist wie der Schaum auf dem Cappuccino, nebenher ums Wesentliche, eine innere Wahrheit, die im Kern ernst ist. Ich finde, dies ist ein ausgesprochen gelungenes Werk und las es in einem Rutsch durch und dann gleich nochmal meine Lieblingsstellen.
Man verschenke das Buch frohen Herzens, (das bekommt man mämlich vom Lesen) an einen lieben Menschen aus der Verwandtschaft oder an die beste Freundin.
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am 20. August 2009
Ich habe dieses Buch schon vor längerem gelesen und bin seitdem ein Weiler-Fan.
Habe den Fehler begangen und das Buch während einer Zugfahrt in einem vollbesetzten Abteil gelesen. An einer Stelle musste ich so sehr lachen, dass ich mich wirklich 15Min. nicht einbekommen habe....bis das ganze Abteil mitgelacht hat.
Wirklich zum Schreien komisch.
Ich wünsche allen Käufern viel Spaß am Lesen. Es lohnt sich wirklich.
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am 24. November 2005
Nach den vielen Lobpreisungen wollte ich doch wissen,was an "Maria, ihm schmeckt's nicht" so gut sein soll. Fazit: die Familienszenen sind sehr kurzweilig und unterhaltsam. Jan Weiler beschreibt mit trockenem Humor, wie er sich seinem neuen Schwiegervater vorstellt (= Antonio Marcipane) und um die Hand von dessen Tochter bittet. Er wird akzeptiert und lernt nun eine vollkommen neue Welt kennen. Dabei sind Ferien am Meer, ein aufblasbares Krokodil und zahlreiche Familienessen & Hochzeiten miteingeschlossen. Streckenweise ist das sehr lustig, besonders die beiläufigen Kommentare zu den Mitgliedern dieser Familie!!
Ich empfehle es als ideale Urlaubslektüre.
Zum Buch gehört dann auch ein Kapitel über Antonios Beginn in Deutschland und wie er seine Frau Ursula kennenlernte und in den 60er Jahren wegen dieser deutsch-italienischen Beziehung regelrecht gemieden wurde. Von da versteht man vieles aus Antonios Welt mehr....warum er soviel lacht und sich etliches nicht so zu Herzen nimmt. So überlebt man.... - mal abgesehen von den italienischen Gewohnheiten, wie ständiges Lottospielen, Tex-Hefte lesen, Schwiegersöhne mit Salatköpfen vergleichen usw. usf., da wird es wieder lustig!
Ich ziehe aber einen Stern ab, weil ich erst ein regelrechtes brilliantes Powerbuch erwartet habe. Es handelt sich jedoch mehr um eine Aneinanderreihung von lustigen Episoden aus dem Leben der "neuen" Familie, die ihren gewonnen "Sohn" regelrecht absorbiert und so für heitere Szenen sorgt.
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am 3. November 2007
Ohne Vorwarnung nahm ich das Buch in den Ruhebereich in einer großen Sauna mit. Ohne Vorwarnung musste ich laut loslachen. Und meine stillen, ruhebedürftigen Liegenachbarn aus dem Tiefschlaf reißen. Jan Weilers Schreibstil - der mich an seinen Journalistenkollegen Axel Hacke erinnert - ist pointiert und feinsinnig. Jan Weiler beobachtet seine angeheiratete italienische Familie im Alltag und an Feiertagen, dass es eine Freude ist. Doch nicht nur komische Situationen darf der Leser mitverfolgen, hinter allen Amüsements erkenne ich tiefe Einblicke in das "Gastarbeiter-Leben", Fremdenfeindlichkeit, Engstirnigkeit in italienischen Kleinstädten - übertragbar auch auf jede andere Örtlichkeit Deutschlands bis zu den braven Stammtischen. Ich freue mich auf die Fortsetzung in: Antonio im Wunderland.
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am 4. September 2005
Jan Weilers Geschichte seiner angeheirateten italienischen Familiensippe um das Faktotum Antonio Marcipane ist nicht nur ein Stück wunderbarer Entspannungsliteratur. Neben seinem Witz und Humor zeigt es auch tiefsinnige Seiten, besonders wenn Antonio seinem Schwiegersohn auf einer Reise nach Italien seine gesamte Lebensgeschichte erzählt.
Wenn man dieses Buch gelesen hat , wundert es einen nicht mehr, daß es mittlerweile 20 Auflagen erreicht hat und eines der erfolgreichsten Neuerscheinungen der letzten Jahre ist.
Die Fortsetzung von Antonios Geschichte, gerade unter dem Titel „Antonio im Wunderland“ erschienen, steht dem in nichts nach und ist allen Lesern des ersten Buches nur zu empfehlen.
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am 24. Januar 2008
Ein Buch über das Fremdsein, den Unterschied zwischen "zu Hause" und "Daheim", Italien und Deutschland... Übrigens auch von der vermeintlich anderen Seite her

Und trotzdem kommt es nicht besserwisserisch, nicht (pseudo-)tiefgründig daher. Der Gehalt dieses Buches erschließt sich gerade weil es Jan Weiler wichtiger ist, sein Publikum lachen zu lassen und gut zu unterhalten. Eine traurige Schwarte mehr über die bösen Deutschen, die sich Arbeitskräfte erwartet und Menschen bekommen haben, mit denen sie dann nicht zurande kamen, hätte es nicht gebraucht. Das alles spielt mit hinein in den Handlungsrahmen, vor allem, wenn Antonio Marcipane seinem Schwiegersohn Jan seine Lebensgeschichte erzählt. Aber bei Jan Weiler lacht man trotzdem. Humor eben!

Mit Jan und Sara ein ums andere Mal mit nach Campobasso kommen hebt sich wohltuend von dem ab, was uns das wahre Leben derzeit an Eindrücken zum Thema des Buches liefert.
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