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Maria Magdalena.
 
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Maria Magdalena. [Taschenbuch]

Marianne Fredriksson
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 283 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596149584
  • ISBN-13: 978-3596149582
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,2 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.696 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marianne Fredriksson
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lange nach Jesu Tod bekommt Maria Magdalena Besuch von zwei seiner Jünger. Sie wollen von Marias Erinnerungen hören, da sie Jesus doch am nächsten gewesen sei. Und so beginnt Maria, ihre Geschichte zu erzählen - von Anfang an. Marianne Fredriksson lässt Maria so persönlich und lebhaft von Jesus, den Menschen, den Landschaften und Kulturen erzählen, dass sie uns damit eine überraschend moderne und faszinierend spannende Sicht auf unsere Glaubensgeschichte eröffnet. "Maria Magdalena" ist ein ergreifendes und eindringliches Buch über die Liebe und ein weibliches Christentum.

Über den Autor

Marianne Fredriksson wurde 1927 in Göteborg geboren. Ihr Vater war Schiffbauer und hat seine Töchter "wie Jungen erzogen". Ihre Eltern hätten sie von klein auf ermutigt, ihre Träume zu verwirklichen und einen Beruf zu finden, der sie unabhängig mache, sagt sie in einem Interview. Nach dem Besuch einer höheren Schule wurde sie zunächst Korrektorin, dann Journalistin bei der Lokalzeitung "Göteborgstidningen". Ihr erster publizistischer Erfolg war eine Reportage über die Überlebenden eines Schiffsunglücks - die sie gleichzeitig vor dem Erfrieren rettete, während sie sie befragte.

Marianne Fredriksson gab ihren Beruf nicht auf, als sie 1949 einen Schiffsingenieur heiratete und bald danach zwei Töchter bekam. Ihr Mann Sven, der regelmäßig vier Monate zur See fuhr und anschließend vier Monate zu Hause verbrachte, unterstützte sie sehr. Ihre journalistische Karriere führte sie über die Zeitschrift "Allt i hemmet" (ein Einrichtungsmagazin) zum Magazin "Vi Föraldrar" (dem schwedischen Pendant zu "Eltern"), das sie lange als Chefredakteurin leitete, und anschließend 1974 zur größten schwedischen Zeitung "Svenska Dagbladet". Dort leitete sie ein siebenköpfiges Ressort, das sich dem modernen Alltagsleben und der Psychologie widmete. Ihre Seiten gehörten immer wieder zu den meistgelesenen des Blattes.

Erst mit 53 Jahren, nachdem ihre Kinder das Elternhaus verlassen hatten und Marianne Fredriksson eine schwere persönliche Krise überwunden hatte, fing sie an, einen Roman zu schreiben - "immer morgens vor der Arbeit", zwischen fünf und sieben Uhr.

"Evas bok" (so der Originaltitel des ersten Buches) erschien 1980 als erster einer ganzen Reihe von Romanen. Es folgten "Kains bok" (1981), "Noreas Saga" (1983), weitere Bücher zu Motiven aus der Bibel und der Geschichte, und 1985 ein Buch, in dem sie auf viele ihrer eigenen Kindheitserinnerungen zurückgriff, um das Leben eines kleinen Jungen zur Zeit des Krieges in Schweden zu beschreiben : "Simon och ekarna" (Simon und die Eichen).

Marianne Fredriksson war in Schweden schon längst nicht nur eine bekannte Journalistin, sondern auch eine erfolgreiche Schriftstellerin - das achte Buch, 1994 veröffentlicht, machte sie dann weltberühmt: "Anna, Hanna och Johanna (deutscher Titel: Hannas Töchter) wurde in 37 Sprachen übersetzt. Zu Hannas Töchter wurde Marianne Fredriksson durch die Alzheimer-Erkrankung ihrer Mutter und durch das Erwachsenwerden ihrer eigenen Töchter angeregt. Plötzlich tauchten Fragen nach der Vergangenheit ihrer Familie und nach dem Leben ihrer Eltern auf. Marianne Fredriksson fuhr in das bäuerliche Värmland, aus dem ihre Familie stammte, und begann zu recherchieren. Aus der Spurensuche wurde ein - gleichwohl frei erfundenes - Buch, ein bewegendes Generationenportrait und gleichzeitig ein Stück westeuropäischer Frauengeschichte, die man so eindringlich noch nie gelesen hatte.

Dieser Roman über die Lebensgeschichte dreier Frauen wurde ein außergewöhnlicher Publikumserfolg. 300.000 verkaufte Exemplare bedeuten für Schweden mit seinen knapp neun Millionen Einwohnern eine fast unglaubliche Zahl - und Marianne Fredriksson wurde für den Roman zur "Autorin des Jahres 1996" gewählt.

Der Krüger Verlag veröffentlichte Hannas Töchter im Februar 1997 in deutscher Sprache. Schon zwei Wochen später war das Buch ein Bestseller, ohne großangelegte Werbekampagne oder medialen Wirbel. Schnell sprach sich die Qualität dieses Romans herum, und die Leserinnen und Leser machten die Autorin auch in Deutschland zu einer der meistgelesenen Autorinnen. Im Juni 1997 kletterte Hanns Töchter auf Platz 1 der Bestsellerlisten - und blieb dort bis Mitte 1998. Ab Frühjahr 1999 erfreute auch die Taschenbuchausgabe (Fischer Taschenbuch Band 14486) mehr als eine Million Leser und Leserinnen.

Ende 1997 kam in Schweden Marianne Fredrikssons bisher neuestes Werk heraus: der Roman "Enligt Marai Magdalena" (Wahlström & Widstrand Verlag, Stockholm). Hier lässt sie Maria Magdalena, die Weggefährtin Jesus', mit eigenen Worten ihre Geschichte erzählen. Ein intensives historisches und biblisches Quellenstudium ging der Niederschrift dieses Buches voraus.

Im Herbst 1998 erschien Simon in deutscher Sprache - und stürmte die Bestsellerlisten genauso wie das ein Jahr später, im Herbst 1999, hier erschienene Maria Magdalena.

Im Herbst 2000 erschien ein weiteres Buch der Autorin in deutscher Sprache: Inge und Mira - die Geschichte zweier Freundinnen ganz unterschiedlicher Herkunft, ein ergreifendes und sehr persönliches Buch über die Freundschaft und die Macht der Erinnerung. Im Herbst 2001 wird der Roman Sofia und Anders im Krüger Verlag publiziert werden.

Noch heute, nachdem sie sich Ende der achtziger Jahre aus dem Erwerbsleben zurückgezogen hat, schreibt Marianne Fredriksson jeden Tag. Sie schreibt ohne Exposé, die Personen und die Handlung ihrer Bücher hat sie schon jahrelang vorher im Sinn und spürt ihren Geschichten während ihrer täglichen Meditation nach. Täglich entstehen so ein bis zwei Seiten eines neuen Buches.

Marianne Fredriksson lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Göteborg auf einem kleinen Anwesen, das aus einem schönen Garten und zwei gelben Holzhäusern besteht - einem Wohnhaus und einem Arbeitshaus, das sie sich mit ihrem Mann teilt. Während Marianne Fredriksson schreibt, widmet sich ihr Mann seinem Hobby, dem Kunsttischlern. Die beiden Häuser mit ihrer farbenfrohen Einrichtung und der Garten wurden schon in einer Ausgabe des deutschen Magazins "Schöner Wohnen" abgebildet. In den letzten Jahren mussten die Fredrikssons dann eine Sondergenehmigung beantragen, um einen Sichtschutzzaun um das Grundstück zu errichten - zu groß wurde die Zahl der neugierigen Besucher aus aller Welt.


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sympathieträger Christentum, 23. Dezember 2005
Von 
Sonnentau - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Maria Magdalena. (Taschenbuch)
In Glastonbury begegnete mir oft der Name "Maria Magdalena". Irgendwie fand ich die Geschichte rund um ihre Persönlichkeit sehr faszinierend. Als ich dann wieder in Deutschland war, suchte ich nach Literatur über diese atemberaubende Frau. Grund genug für mich, dieses Buch zu bestellen, zumal es mich vom Aussehen her sehr ansprach.
Mit dem Anfang des Buches konnte ich wenig anfangen. Man wird praktisch in eine Geschichte hinein gezogen, bei der man noch gar nicht weiß, wer jetzt wer ist, wie alles zusammen hängt und wie man sich alles ersteinmal vorstellen muss. Der Anfang ist also ziemlich karg und veranlasste auch mich zu Beginn, das Buch wieder beiseite zu legen.
Doch irgendwann begann ich erneut, "Maria Magdalena" zu lesen. Ich wurde verzaubert von der Geschichte um Maria Magdalena. Sicher hat sich ihr Leben nicht SO zugetragen, aber immerhin bekommt der Leser, wenn er denn nicht wirklich viel mit dem Christentum zu tun hatte, ein ganz neues Bild von dieser Religion und mir persönlich, der das Christentum lange Zeit ein Dorn im Auge war, wurde Jesus sehr sympathisch. Die Anfangsgeschichte des Christentums, so wie es vielleicht wirklich war. Eine wundervolle Geschichte, die mich verzaubert hat.
An mancher Stelle sorgt die Autorin für Verwirrung. Denn einmal schreibt sie von der Maria Magadalena, die alt und bereits mit Leonidas verheiratet ist und einmal von der jungen Maria Magdalena, die mit Jesus reist und ihn bedingungslos liebt.
Manchmal ist es schwierig, sich so schnell umzustellen, denn zwischen beiden Erzählungen liegen viele Jahre, aber man findet sich zurecht.
Ich persönlich habe eine ganz neue Anschauung für das Christentum bekommen, für Jesus und für Mara Magdalena.
"Maria Madalena" kann ich wirklich nur weiter empfehlen, weil es ein Buch ist, dass ein Leben von Grund auf verändern kann.
5 Sterne + weitere 5 Sterne (*****), denn die hat das Buch auf jeden Fall verdient!
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungener Spagat zwischen Theologie und Unterhaltung, 21. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Maria Magdalena. (Taschenbuch)
Es gibt etliche Negativ- aber auch Positivrezensionen für dieses Buch. Ich habe mir alle sorgfältig durchgelesen, kann aber den Absolutismus vieler Negativbewertungen nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach liest sich das Buch insgesamt ziemlich flüssig - zugegeben: oftmals wird man zwischen Gegenwart, jüngster und weiter zurück liegender Vergangenheit hin- und her geschleudert, aber das ist nicht tragisch, sondern eigentlich aufrüttelnd und spannend. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es insgesamt ziemlich pragmatisch, aber trotzdem interessant geschrieben wurde und die Geschichte lebendig macht. Es fährt nicht mit auf der Welle der Sensationslust, die momentan durch etliche Gralsberichte und -bücher auf der Welt grassiert. Natürlich weiß keiner ganz genau, was vor ca. 2000 Jahren passiert ist, aber so wie es im Buch dargestellt wird, könnte es doch gewesen sein. Es wird auch die Stimme erhoben für die ersten Frauen der Christenheit, die nach wie vor doch meistens unerwähnt bleiben (waren es doch fast nur Frauen, die während der Kreuzigung Jesus beistanden - die meisten der männlichen Jünger hielten sich versteckt). Maria Magdalena und auch Jesus werden als Menschen geschildert, die sympathisch erscheinen und nicht nur geschichtliche Hintergrundbilder sind. Insgesamt sehr empfehlenswert für alle, die noch hinterfragen, die sich für den Anfang der christlichen Kirchengeschichte interessieren.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannender Roman - historisch zweifelhaft, 17. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Maria Magdalena. (Taschenbuch)
Als Roman gehoert dieses Buch zu den besten, die ich je gelesen habe - spannend, emotional. Marianne Fredriksson enttaeuscht auch sprachlich nicht; wie alle Buecher, die ich bislang von ihr gelesen habe, ist auch dieses in einem angenehmen, unaufdringlichen und doch gehobenen Sprachniveau gehalten. Fluessig zu lesen und doch nicht seicht.

Was mir an diesem Buch missfaellt, sind zwei darin verwendeten Thesen, die ich fuer historisch nicht erwiesen bzw. widerlegt halte: 1., denke ich, dass Maria Magdalena Jesus sehr geliebt hat (und er sie), jedoch keine sexuelle Beziehung mit ihm hatte und 2., war sie keine Hure, jedenfalls steht nirgendwo in der Bibel etwas davon. Es handelt sich hierbei um eine der bekanntesten Verwechslungen - die Dirne, die in der Bibel vorkommt, hatte mit Maria von Magdala nichts zu tun. Verquickt wurden die beiden Geschichten vermutlich im Mittelalter, angeblich von einem Moench namens Hieronymus.

Als Roman jedenfalls sehr empfehlenswert, als historischer Tatsachenbericht oder gar als Glaubensgrundlage hingegen weniger geeignet.

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