Maria Levin

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Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Biografie

Schon mit ihrem ersten Album „Schwarz auf Weiß“ (2012) sorgte die russisch-stämmige Künstlerin Maria Levin für Aufsehen in der neuen deutschen Schlager-Szene, denn diese eigenständige Mischung zweier Kulturkreise hatte es auf diesem Niveau so noch nicht gegeben. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Eine Zeit, in der sich die junge Künstlerin viele Fragen gestellt und auch die Antworten gefunden hat. „Wer sich nicht verändert, hat doch nichts vom Leben“, erklärt Maria Levin selbstbewusst. „Bei dem ersten Album ging es darum, mich dem Publikum vorzustellen und zu zeigen, wo meine biographischen ... Lesen Sie mehr

Schon mit ihrem ersten Album „Schwarz auf Weiß“ (2012) sorgte die russisch-stämmige Künstlerin Maria Levin für Aufsehen in der neuen deutschen Schlager-Szene, denn diese eigenständige Mischung zweier Kulturkreise hatte es auf diesem Niveau so noch nicht gegeben. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Eine Zeit, in der sich die junge Künstlerin viele Fragen gestellt und auch die Antworten gefunden hat. „Wer sich nicht verändert, hat doch nichts vom Leben“, erklärt Maria Levin selbstbewusst. „Bei dem ersten Album ging es darum, mich dem Publikum vorzustellen und zu zeigen, wo meine biographischen und musikalischen Wurzeln liegen. Für den Nachfolger habe ich mich auf die Suche begeben, nach neuen Aspekten und Eigenschaften in mir. Jeder Mensch stellt sich doch mehrmals die Frage, wer er ist und wo er hin will.“ Gerade für einen Künstler seien diese Fragen essentiell, denn er müsse sich selbst neu erfinden. „Kann ich das? Oder lieber doch nicht?“ Levins Antwort darauf ist einer der Songs ihres neuen Albums: „Sei du“ - und dazu muss man sich hinterfragen. „Auf die Dauer ist Veränderung sehr wichtig, nicht nur um für die Mitmenschen interessant zu bleiben, sondern sich auch selbst nicht zu langweilen.“ Sie habe viel erlebt in den letzten zwei Jahren, erklärt Levin. Von daher sei ihr das zweite Album auch nicht so schwer gefallen, wie man gemeinhin annehmen könnte. „Ich habe mich ziemlich intensiv mit mir selbst beschäftigt, was kein leichter Prozess war, aber umso besser gefallen mir die Songs und das, was sie repräsentieren sollen.“
Wenn es eine Botschaft gibt, dann ist sie nicht in einen Satz zu packen, das ist klar. „Ich suche Harmonie. Und deshalb ist es wichtig, im Hier und Jetzt zu leben. Das klingt banal, aber das ist das Wichtigste. Man muss sich bewusst sein, wer man ist und was um einen herum passiert. Dafür sollte man dankbar sein. Und bitte keine Angst vor Veränderungen! Das Leben besteht daraus. Man muss auf sein Herz vertrauen.“
Und auf die eigene Stärke. Ganz bewusst (sic!) trägt das Album „nur“ den Namen der Protagonistin, denn so wird die erwähnte Botschaft am besten transportiert. „Meine persönliche Suche wird durch diese Songs beschrieben. Ich lade den Zuhörer quasi dazu ein, mich auf dieser Reise zu begleiten und wäre sehr glücklich, wenn ich es so schaffe, jemanden da draußen zu motivieren, über sich und sein Leben nachzudenken.“
Durch ihre emotionale Art des Schreibens dürfte das der in Tiflis/Georgien geborenen Künstlerin nicht schwer fallen. Mit tief blickenden und sehr gefühlvollen Beispielen wie „Mama“ zeigt Levin eindrucksvoll, wie man auch ohne große Gesten und pathetische Parolen den Zuhörer berühren kann. „Der Song entstand in einem dieser schwierigen Momente meines Lebens. Ein Moment der Schwäche oder vielleicht auch der Stärke, ich weiß es nicht. Aber das Schreiben von „Mama“ dauerte eine Viertelstunde. Ich bin dann am nächsten Tag auch wirklich nach Hause geflogen, um meine Mutter zu sehen.“
Die ist nämlich Pianistin, lebt noch in Tiflis und arbeitet am dortigen Konservatorium mit Opernsängern; der Vater ist auch Musiker, er spielt professionell Kontrabass. Eine musikalische Früherziehung, die sich nicht leugnen lässt. Wo andere Kinder gegen ihre Eltern und deren Lebensweg rebellieren, weiß Maria Levin schon früh, was sie beruflich machen möchte. Das Talent ist ihr in die Wiege gelegt worden, sie ist hinter den Kulissen aufgewachsen und schreibt schon mit 14 Jahren eigene Songs.
So verwundert es nicht, dass sie sich im Zuge dieser Produktion auch mehr eingebracht hat als vorher. „Das Album ist wie ein Baby für mich: Es war wichtig, bei jedem Augenblick der Entstehung dabei zu sein und mich einzubringen. Einige Texte stammen komplett von mir, bei fast allen Arrangements habe ich mitgewirkt.“
Es wäre auch schlimm, wenn sich ihre Ausbildung nicht bezahlt machen würde: Nach einem zweijährigen Gesangsstudium in Moskau folgt das Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Münster, danach nimmt sie an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg am so genannten „Popkurs“ teil, seinerzeit Sprungbrett für die Karrieren von Ute Lemper, Seeed und Wir sind Helden.
Beste Voraussetzungen also für einen kreativen Geist. „Ich schreibe meine Texte natürlich auf Deutsch und oft sagen mir Freunde, dass sie genau wissen, was ich meine und sagen will, aber ich würde es anders ausdrücken, so wie im Russischen eben.“ Diese eigene Note, das Blumige und Romantische, verbindet Levin seit Beginn ihrer Karriere gekonnt mit deutscher Disziplin. Auch deshalb beeindruckt sie beim Abschlusskonzert der Hochschule durch ihre Interpretation einer russischen Romanze den Erfolgs-Produzenten Ivo Moring (u.a. Christina Stürmer, DJ Ötzi, Alexander Klaws), der sie ein Jahr danach unter seine Fittiche nahm.
Moring erkennt das besondere Talent von Levin und fördert sie. So weit, dass sie sich komplett auf die Musik einlässt. Mit Erfolg. „Es gab auch keinen Plan B“, lacht sie über ihren damaligen Mut zur Lücke.
Aber vielleicht ist es gerade diese lockere Einstellung, die sie zu einer Ausnahmeerscheinung im neuen deutschen Schlager macht: weltgewandt und selbstbewusst, aber gleichzeitig auch auf Sicherheit achtend. „Für seinen großen Traum muss man einiges opfern, aber zuallererst auch daran glauben.“
Der Blick zurück lässt sie hoffen, denn durch viele ihrer erfolgreichen Kolleginnen hat nun auch sie die Möglichkeit, neue Dinge auszuprobieren, das Genre etwas aufzupeppen. Wer hätte schon früher freiwillig zugegeben, sich von so verschiedenen Künstlern gleichzeitig inspirieren zu lassen, wie es Maria Levin tut? „Es ist doch wichtig, dass zu machen, was einem Freude bereitet, denn nur so kann man andere damit anstecken und auch begeistern. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich früher in meinen Bands Stevie Wonder- oder Whitney Houston-Stücke gesungen habe. Warum soll ich dann verheimlichen, dass ich bei „Ich küss dich mit den Augen“ an Mariah Carey denken muss oder bei „Es ist ein Wunder“ sogar an David Guetta? Wir können jetzt die Dinge so gestalten, das ist doch gut.“
Auf ihrem zweiten Album geht Maria Levin nicht nur für sich selbst neue Wege, sondern möchte andere dabei mitnehmen. „Ich möchte, dass dieses Album Zuhörer findet, dass sie daran Freude haben. Denn diese Songs kreieren eine positive Stimmung, eine leichte, glückliche, sonnige Atmosphäre und vermitteln gleichzeitig die Botschaft, vielleicht einmal über sich selbst und das Leben nachzudenken. Man muss sich nicht sofort selbst finden, aber man sollte sich selbst vertrauen. Erst dann kann man auch glücklich sein. Das habe ich in den letzten beiden Jahren gelernt und das versuche ich weiterzugeben.“
Das Ergebnis dieses Prozesses spiegelt sich exemplarisch in der ersten Single „Ein neuer Himmel“ wider. „Sie gibt musikalisch wie textlich den roten Faden des ganzen Albums vor“, erklärt Levin. „In diesem Text kommen viele Begriffe wie Sterne oder Horizont vor, die sich auch in anderen meiner Songs wie „Wolkenstadt“ oder „Mehr von dir“ wiederfinden.“
Da ist sie wieder, die poetische Ader der Frau, die traumwandlerisch zwischen den Welten wandelt, in denen sie aufgewachsen ist und lebt. Eine geborene Russin mit dem Sinn für Sicherheit setzt ihre eigene romantische Fußnote im deutschen Schlager.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Schon mit ihrem ersten Album „Schwarz auf Weiß“ (2012) sorgte die russisch-stämmige Künstlerin Maria Levin für Aufsehen in der neuen deutschen Schlager-Szene, denn diese eigenständige Mischung zweier Kulturkreise hatte es auf diesem Niveau so noch nicht gegeben. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Eine Zeit, in der sich die junge Künstlerin viele Fragen gestellt und auch die Antworten gefunden hat. „Wer sich nicht verändert, hat doch nichts vom Leben“, erklärt Maria Levin selbstbewusst. „Bei dem ersten Album ging es darum, mich dem Publikum vorzustellen und zu zeigen, wo meine biographischen und musikalischen Wurzeln liegen. Für den Nachfolger habe ich mich auf die Suche begeben, nach neuen Aspekten und Eigenschaften in mir. Jeder Mensch stellt sich doch mehrmals die Frage, wer er ist und wo er hin will.“ Gerade für einen Künstler seien diese Fragen essentiell, denn er müsse sich selbst neu erfinden. „Kann ich das? Oder lieber doch nicht?“ Levins Antwort darauf ist einer der Songs ihres neuen Albums: „Sei du“ - und dazu muss man sich hinterfragen. „Auf die Dauer ist Veränderung sehr wichtig, nicht nur um für die Mitmenschen interessant zu bleiben, sondern sich auch selbst nicht zu langweilen.“ Sie habe viel erlebt in den letzten zwei Jahren, erklärt Levin. Von daher sei ihr das zweite Album auch nicht so schwer gefallen, wie man gemeinhin annehmen könnte. „Ich habe mich ziemlich intensiv mit mir selbst beschäftigt, was kein leichter Prozess war, aber umso besser gefallen mir die Songs und das, was sie repräsentieren sollen.“
Wenn es eine Botschaft gibt, dann ist sie nicht in einen Satz zu packen, das ist klar. „Ich suche Harmonie. Und deshalb ist es wichtig, im Hier und Jetzt zu leben. Das klingt banal, aber das ist das Wichtigste. Man muss sich bewusst sein, wer man ist und was um einen herum passiert. Dafür sollte man dankbar sein. Und bitte keine Angst vor Veränderungen! Das Leben besteht daraus. Man muss auf sein Herz vertrauen.“
Und auf die eigene Stärke. Ganz bewusst (sic!) trägt das Album „nur“ den Namen der Protagonistin, denn so wird die erwähnte Botschaft am besten transportiert. „Meine persönliche Suche wird durch diese Songs beschrieben. Ich lade den Zuhörer quasi dazu ein, mich auf dieser Reise zu begleiten und wäre sehr glücklich, wenn ich es so schaffe, jemanden da draußen zu motivieren, über sich und sein Leben nachzudenken.“
Durch ihre emotionale Art des Schreibens dürfte das der in Tiflis/Georgien geborenen Künstlerin nicht schwer fallen. Mit tief blickenden und sehr gefühlvollen Beispielen wie „Mama“ zeigt Levin eindrucksvoll, wie man auch ohne große Gesten und pathetische Parolen den Zuhörer berühren kann. „Der Song entstand in einem dieser schwierigen Momente meines Lebens. Ein Moment der Schwäche oder vielleicht auch der Stärke, ich weiß es nicht. Aber das Schreiben von „Mama“ dauerte eine Viertelstunde. Ich bin dann am nächsten Tag auch wirklich nach Hause geflogen, um meine Mutter zu sehen.“
Die ist nämlich Pianistin, lebt noch in Tiflis und arbeitet am dortigen Konservatorium mit Opernsängern; der Vater ist auch Musiker, er spielt professionell Kontrabass. Eine musikalische Früherziehung, die sich nicht leugnen lässt. Wo andere Kinder gegen ihre Eltern und deren Lebensweg rebellieren, weiß Maria Levin schon früh, was sie beruflich machen möchte. Das Talent ist ihr in die Wiege gelegt worden, sie ist hinter den Kulissen aufgewachsen und schreibt schon mit 14 Jahren eigene Songs.
So verwundert es nicht, dass sie sich im Zuge dieser Produktion auch mehr eingebracht hat als vorher. „Das Album ist wie ein Baby für mich: Es war wichtig, bei jedem Augenblick der Entstehung dabei zu sein und mich einzubringen. Einige Texte stammen komplett von mir, bei fast allen Arrangements habe ich mitgewirkt.“
Es wäre auch schlimm, wenn sich ihre Ausbildung nicht bezahlt machen würde: Nach einem zweijährigen Gesangsstudium in Moskau folgt das Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Münster, danach nimmt sie an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg am so genannten „Popkurs“ teil, seinerzeit Sprungbrett für die Karrieren von Ute Lemper, Seeed und Wir sind Helden.
Beste Voraussetzungen also für einen kreativen Geist. „Ich schreibe meine Texte natürlich auf Deutsch und oft sagen mir Freunde, dass sie genau wissen, was ich meine und sagen will, aber ich würde es anders ausdrücken, so wie im Russischen eben.“ Diese eigene Note, das Blumige und Romantische, verbindet Levin seit Beginn ihrer Karriere gekonnt mit deutscher Disziplin. Auch deshalb beeindruckt sie beim Abschlusskonzert der Hochschule durch ihre Interpretation einer russischen Romanze den Erfolgs-Produzenten Ivo Moring (u.a. Christina Stürmer, DJ Ötzi, Alexander Klaws), der sie ein Jahr danach unter seine Fittiche nahm.
Moring erkennt das besondere Talent von Levin und fördert sie. So weit, dass sie sich komplett auf die Musik einlässt. Mit Erfolg. „Es gab auch keinen Plan B“, lacht sie über ihren damaligen Mut zur Lücke.
Aber vielleicht ist es gerade diese lockere Einstellung, die sie zu einer Ausnahmeerscheinung im neuen deutschen Schlager macht: weltgewandt und selbstbewusst, aber gleichzeitig auch auf Sicherheit achtend. „Für seinen großen Traum muss man einiges opfern, aber zuallererst auch daran glauben.“
Der Blick zurück lässt sie hoffen, denn durch viele ihrer erfolgreichen Kolleginnen hat nun auch sie die Möglichkeit, neue Dinge auszuprobieren, das Genre etwas aufzupeppen. Wer hätte schon früher freiwillig zugegeben, sich von so verschiedenen Künstlern gleichzeitig inspirieren zu lassen, wie es Maria Levin tut? „Es ist doch wichtig, dass zu machen, was einem Freude bereitet, denn nur so kann man andere damit anstecken und auch begeistern. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich früher in meinen Bands Stevie Wonder- oder Whitney Houston-Stücke gesungen habe. Warum soll ich dann verheimlichen, dass ich bei „Ich küss dich mit den Augen“ an Mariah Carey denken muss oder bei „Es ist ein Wunder“ sogar an David Guetta? Wir können jetzt die Dinge so gestalten, das ist doch gut.“
Auf ihrem zweiten Album geht Maria Levin nicht nur für sich selbst neue Wege, sondern möchte andere dabei mitnehmen. „Ich möchte, dass dieses Album Zuhörer findet, dass sie daran Freude haben. Denn diese Songs kreieren eine positive Stimmung, eine leichte, glückliche, sonnige Atmosphäre und vermitteln gleichzeitig die Botschaft, vielleicht einmal über sich selbst und das Leben nachzudenken. Man muss sich nicht sofort selbst finden, aber man sollte sich selbst vertrauen. Erst dann kann man auch glücklich sein. Das habe ich in den letzten beiden Jahren gelernt und das versuche ich weiterzugeben.“
Das Ergebnis dieses Prozesses spiegelt sich exemplarisch in der ersten Single „Ein neuer Himmel“ wider. „Sie gibt musikalisch wie textlich den roten Faden des ganzen Albums vor“, erklärt Levin. „In diesem Text kommen viele Begriffe wie Sterne oder Horizont vor, die sich auch in anderen meiner Songs wie „Wolkenstadt“ oder „Mehr von dir“ wiederfinden.“
Da ist sie wieder, die poetische Ader der Frau, die traumwandlerisch zwischen den Welten wandelt, in denen sie aufgewachsen ist und lebt. Eine geborene Russin mit dem Sinn für Sicherheit setzt ihre eigene romantische Fußnote im deutschen Schlager.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Schon mit ihrem ersten Album „Schwarz auf Weiß“ (2012) sorgte die russisch-stämmige Künstlerin Maria Levin für Aufsehen in der neuen deutschen Schlager-Szene, denn diese eigenständige Mischung zweier Kulturkreise hatte es auf diesem Niveau so noch nicht gegeben. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Eine Zeit, in der sich die junge Künstlerin viele Fragen gestellt und auch die Antworten gefunden hat. „Wer sich nicht verändert, hat doch nichts vom Leben“, erklärt Maria Levin selbstbewusst. „Bei dem ersten Album ging es darum, mich dem Publikum vorzustellen und zu zeigen, wo meine biographischen und musikalischen Wurzeln liegen. Für den Nachfolger habe ich mich auf die Suche begeben, nach neuen Aspekten und Eigenschaften in mir. Jeder Mensch stellt sich doch mehrmals die Frage, wer er ist und wo er hin will.“ Gerade für einen Künstler seien diese Fragen essentiell, denn er müsse sich selbst neu erfinden. „Kann ich das? Oder lieber doch nicht?“ Levins Antwort darauf ist einer der Songs ihres neuen Albums: „Sei du“ - und dazu muss man sich hinterfragen. „Auf die Dauer ist Veränderung sehr wichtig, nicht nur um für die Mitmenschen interessant zu bleiben, sondern sich auch selbst nicht zu langweilen.“ Sie habe viel erlebt in den letzten zwei Jahren, erklärt Levin. Von daher sei ihr das zweite Album auch nicht so schwer gefallen, wie man gemeinhin annehmen könnte. „Ich habe mich ziemlich intensiv mit mir selbst beschäftigt, was kein leichter Prozess war, aber umso besser gefallen mir die Songs und das, was sie repräsentieren sollen.“
Wenn es eine Botschaft gibt, dann ist sie nicht in einen Satz zu packen, das ist klar. „Ich suche Harmonie. Und deshalb ist es wichtig, im Hier und Jetzt zu leben. Das klingt banal, aber das ist das Wichtigste. Man muss sich bewusst sein, wer man ist und was um einen herum passiert. Dafür sollte man dankbar sein. Und bitte keine Angst vor Veränderungen! Das Leben besteht daraus. Man muss auf sein Herz vertrauen.“
Und auf die eigene Stärke. Ganz bewusst (sic!) trägt das Album „nur“ den Namen der Protagonistin, denn so wird die erwähnte Botschaft am besten transportiert. „Meine persönliche Suche wird durch diese Songs beschrieben. Ich lade den Zuhörer quasi dazu ein, mich auf dieser Reise zu begleiten und wäre sehr glücklich, wenn ich es so schaffe, jemanden da draußen zu motivieren, über sich und sein Leben nachzudenken.“
Durch ihre emotionale Art des Schreibens dürfte das der in Tiflis/Georgien geborenen Künstlerin nicht schwer fallen. Mit tief blickenden und sehr gefühlvollen Beispielen wie „Mama“ zeigt Levin eindrucksvoll, wie man auch ohne große Gesten und pathetische Parolen den Zuhörer berühren kann. „Der Song entstand in einem dieser schwierigen Momente meines Lebens. Ein Moment der Schwäche oder vielleicht auch der Stärke, ich weiß es nicht. Aber das Schreiben von „Mama“ dauerte eine Viertelstunde. Ich bin dann am nächsten Tag auch wirklich nach Hause geflogen, um meine Mutter zu sehen.“
Die ist nämlich Pianistin, lebt noch in Tiflis und arbeitet am dortigen Konservatorium mit Opernsängern; der Vater ist auch Musiker, er spielt professionell Kontrabass. Eine musikalische Früherziehung, die sich nicht leugnen lässt. Wo andere Kinder gegen ihre Eltern und deren Lebensweg rebellieren, weiß Maria Levin schon früh, was sie beruflich machen möchte. Das Talent ist ihr in die Wiege gelegt worden, sie ist hinter den Kulissen aufgewachsen und schreibt schon mit 14 Jahren eigene Songs.
So verwundert es nicht, dass sie sich im Zuge dieser Produktion auch mehr eingebracht hat als vorher. „Das Album ist wie ein Baby für mich: Es war wichtig, bei jedem Augenblick der Entstehung dabei zu sein und mich einzubringen. Einige Texte stammen komplett von mir, bei fast allen Arrangements habe ich mitgewirkt.“
Es wäre auch schlimm, wenn sich ihre Ausbildung nicht bezahlt machen würde: Nach einem zweijährigen Gesangsstudium in Moskau folgt das Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Münster, danach nimmt sie an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg am so genannten „Popkurs“ teil, seinerzeit Sprungbrett für die Karrieren von Ute Lemper, Seeed und Wir sind Helden.
Beste Voraussetzungen also für einen kreativen Geist. „Ich schreibe meine Texte natürlich auf Deutsch und oft sagen mir Freunde, dass sie genau wissen, was ich meine und sagen will, aber ich würde es anders ausdrücken, so wie im Russischen eben.“ Diese eigene Note, das Blumige und Romantische, verbindet Levin seit Beginn ihrer Karriere gekonnt mit deutscher Disziplin. Auch deshalb beeindruckt sie beim Abschlusskonzert der Hochschule durch ihre Interpretation einer russischen Romanze den Erfolgs-Produzenten Ivo Moring (u.a. Christina Stürmer, DJ Ötzi, Alexander Klaws), der sie ein Jahr danach unter seine Fittiche nahm.
Moring erkennt das besondere Talent von Levin und fördert sie. So weit, dass sie sich komplett auf die Musik einlässt. Mit Erfolg. „Es gab auch keinen Plan B“, lacht sie über ihren damaligen Mut zur Lücke.
Aber vielleicht ist es gerade diese lockere Einstellung, die sie zu einer Ausnahmeerscheinung im neuen deutschen Schlager macht: weltgewandt und selbstbewusst, aber gleichzeitig auch auf Sicherheit achtend. „Für seinen großen Traum muss man einiges opfern, aber zuallererst auch daran glauben.“
Der Blick zurück lässt sie hoffen, denn durch viele ihrer erfolgreichen Kolleginnen hat nun auch sie die Möglichkeit, neue Dinge auszuprobieren, das Genre etwas aufzupeppen. Wer hätte schon früher freiwillig zugegeben, sich von so verschiedenen Künstlern gleichzeitig inspirieren zu lassen, wie es Maria Levin tut? „Es ist doch wichtig, dass zu machen, was einem Freude bereitet, denn nur so kann man andere damit anstecken und auch begeistern. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich früher in meinen Bands Stevie Wonder- oder Whitney Houston-Stücke gesungen habe. Warum soll ich dann verheimlichen, dass ich bei „Ich küss dich mit den Augen“ an Mariah Carey denken muss oder bei „Es ist ein Wunder“ sogar an David Guetta? Wir können jetzt die Dinge so gestalten, das ist doch gut.“
Auf ihrem zweiten Album geht Maria Levin nicht nur für sich selbst neue Wege, sondern möchte andere dabei mitnehmen. „Ich möchte, dass dieses Album Zuhörer findet, dass sie daran Freude haben. Denn diese Songs kreieren eine positive Stimmung, eine leichte, glückliche, sonnige Atmosphäre und vermitteln gleichzeitig die Botschaft, vielleicht einmal über sich selbst und das Leben nachzudenken. Man muss sich nicht sofort selbst finden, aber man sollte sich selbst vertrauen. Erst dann kann man auch glücklich sein. Das habe ich in den letzten beiden Jahren gelernt und das versuche ich weiterzugeben.“
Das Ergebnis dieses Prozesses spiegelt sich exemplarisch in der ersten Single „Ein neuer Himmel“ wider. „Sie gibt musikalisch wie textlich den roten Faden des ganzen Albums vor“, erklärt Levin. „In diesem Text kommen viele Begriffe wie Sterne oder Horizont vor, die sich auch in anderen meiner Songs wie „Wolkenstadt“ oder „Mehr von dir“ wiederfinden.“
Da ist sie wieder, die poetische Ader der Frau, die traumwandlerisch zwischen den Welten wandelt, in denen sie aufgewachsen ist und lebt. Eine geborene Russin mit dem Sinn für Sicherheit setzt ihre eigene romantische Fußnote im deutschen Schlager.

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