Kurzbeschreibung
Die Marienverehrung ist zwischen den christlichen Konfessionen nicht unumstritten. Dabei wird aber leicht übersehen, dass Gott in Maria in besonderer Weise „seine weibliche Dimension“ geoffenbart hat. Sie tritt in vielen Religionen in der Form weiblicher Gottheiten in Erscheinung. Nach dem Schöpfungsbericht (Gen 1,26f) enthält das göttliche „Urbild“ männliche und weibliche Aspekte. Letztere kommen in den zahlreichen „starken Frauen“ der Bibel zum Ausdruck, vor allem aber in der Persönlichkeit Marias, als Mutter Jesu, in ihrer heilsgeschichtlichen Bedeutung und in ihren spirituellen Aktivitäten (z.B. Erscheinungen). Über diese vielfältigen Fragen und Probleme informiert dieser Band der Reihe "Grundwissen Religion".
Über den Autor
Gottfried Hierzenberger, geboren 1937 in Wien, absolvierte seine Ausbildung als Volksschullehrer und sutdierte Theologie. Er arbeitete als Religionslehrer in Wiener Neustadt und München, Verlagslektor im Herder-Verlag und Pressereferent im Staatsdienst.