Als erstes VORSICHT!: der Film ist nicht von Tsukamoto, sondern mit Tsukamoto. Und damit ist leider, beinahe alles gesagt, denn die Geschichte ist äußerst einfach: Auf der Suche nach dem Schrecken der Bilder ist ein Kameramann (gespielt von Shinya Tsukamoto) nachdem er einen älteren Mann bei seinem Selbstmord gefilmt hat. Der Mann hat sich selbst mit einem Messer, das Augenlicht genommen. Wie der Kameramann aus seinen Aufnahmen schließt, fixierten die Augen die Selbstmörders eine Tür, hinter der sich - so die Idee des Kameramanns- der Grund für den Schrecken in den Augen des Selbstmörders finden lassen muss. Also mach´t sich der Kamermann auf die Suche nach Abgründen, die leider keine sind. Und leider wird aus dieser Geschichte nichts gemacht. Was hätten Miike oder Tsukamoto aus dieser Geschichte gemacht. Gewürzt wird diese Geschichte mit zahlreichen surrealen und nicht immer sinnvollen Passagen.
Wer hier guten japanischen Horror à la Takashi Miike, Sion Sono, Kiyoshi Kurosawa oder Shinya Tsukamoto erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Das Budget der Produktion war offensichtlich auch nicht besonders hoch, wenn man die "Unterwelt-Sequenz" betrachtet.
Fazit: Alles in Allem ein Film, den man vielleicht einmal sieht.Das Bonusmaterial ist mager. Wahrscheinlich nur ein MUST-HAVE für Tsukamoto Fans. Aber die sollten sich wohl eher HAZE kaufen.